Als die gestrigen Strato Nimbus sich verzogen haben kam die Sonne durch und es gab einen veritablen, vollständigen Regenbogen. Awww!  Ausserdem wollte ich euch noch meine Arbeitszimmerblumen zeigen. Hab ich neulich im Supermarkt mitgenommen und nachdem sie zuerst gar nicht aufblühen wollten ist jetzt über Nacht das Wunder geschehen. Pünklich zu Pfingsten und sie sehen tatsächlich genau so aus wie die Pfingstrosen (es sind nämlich Pfingstrosen und keine Chrysanthemen) auf japanischen Tattoos.   Benutzt ungewöhnliche Gefäße als Blumenvasen! Labels: schwarz zu blau
Wenn man jemanden kennt der Mitglied in der Gesellschaft zur Wertschätzung der Wolken ist, dann kommt man nicht umhin auch mal öfter in den Himmel zu gucken. Hier ein besonders eindrucksvoller Regenguss, Apokalypse in Neukölln:  Stratocummulus, oder was? :) Labels: schwarz zu blau
Seit ich die Kettelmaschine besitze ist Jersey ja einer meiner Lieblingsstoffe. Vorzugsweise richtig weicher, labbriger Viskosejersey. Es gibts nichts besseres für Shirts. Neulich habe ich dann weiter an meiner Burda-Nutzerinnen-Karriere gearbeitet und meinen zweiten Schnitt aus dem Magazin genäht. In Heft 4/09 hatten sie eine Strecke, "Indien" übertitelt, in der sich ein Jerseyshirt mit Pailletten fand. Das schrie meinen Namen (auf indisch *g*). Ich wollte gerne eine leuchtende Farbe verwenden, konnte mich aber paillettentechnisch nicht festlegen. Dann war ich aber kürzlich mit Cori auf dem Markt und mein Glitzerwarendealer hat mich nicht enttäuscht. Für ein 5 x 6 cm großes Quadrat habe ich sechs Sorten Pailletten gekauft. Wo Burda 10 cm Borte kauft hab ich natürlich selber gestickt.  Ging schnell und Farben mag ich so sehr, dass die noch woanders drauf müssen. Haarband oder so. Das Shirt dazu ist dann königsblau, ausgeschnitten und gerafft.  Die Farbe ist weniger türkis, ich hab das Foto aber nicht besser hinbekommen. Die Miniärmel mag ich sehr, das war sogar ein Nähkurs bei Burda. Insgesamt hatte es nur zwei Punkte, ich fands aber schon schwieriger/aufwändiger als einen Burda Kaufschnitt mit zwei Punkten. Vielleicht weil da die Anleitung ausführlicher ist. Die zweite Klamotte für heute ist dann ganz schnell nach eigenem Schnitt entstanden. Ich hab einfach meinen Girlyshirt-Schnitt verlänger und ausgestellt um diesen wunderbaren Jersey mit Sixties-Druck zu verarbeiten von dem ich mir einen Meter gegönnt hatte (war nämlich für meine Verhältnisse recht teuer mit fünf Euro pro Meter).  Blöderweise ist ein Meter recht knapp für ein Kleidchen und ich hab die Ärmel die normalerweise an das Shirt gehören nicht mehr rausgekriegt. Aber, da konnte ich ja auf den Burda-Nähkurs zurückgreifen. Wir wenden das Gelernte an und machen Miniärmel. Hat super geklappt. So ein Kleidchen könnte ich noch in gelb und mintblau gebrauchen, davon hab ich nämlich auch noch jeweils einen Meter hier liegen.. ;) Labels: diy
Entschuldigt meine lange Abwesenheit. Mir war nicht nach leichter Unterhaltung, das Leben ist schwer und wird nie wieder so sein wie vorher. Der Blog soll aber weitergehen, deshalb wenn auch etwas halbherzig, der Fortschritt im Schlafzimmer. Hab endlich die Vorhänge genäht und aufgehängt. Musste sie zwar nochmal runternehmen und korrigieren und die Gardinenstange ist auch nicht grade, aber nagut. Den Vorhangstoff hab ich nochmal mit schwarzem Leinen gedoppelt damit es auch wirklich lichtdicht ist. Herr Soda schläft im Dunkeln besser, ich eigentlich nicht, aber das nennt man einen Kompromiss.  Auch neu ist die kleine Laterne die im Fenster hängt. Die Laterne selber habe ich schon seit Ewigkeiten, nun aber ist sie ins Schlafzimmer gewandert, dazu eine katzensichere Aufhängung mit Kette an der Gardinenschiene. Sieht schön aus wenns dunkel ist. Was man nicht sieht, ich aber trotzdem gemacht habe ist ein Kissen für Toyah die immer auf dem Sessel am Fenster schläft. Aus dem Sesselstoff, dann fällt es kaum auf und die Katzenhaare kann man leicht runtersaugen. Ebenso habe ich das Polster auf der Truhe bezogen. Zwei Katzen - zwei Plätzchen.  Jetzt fehlt nur noch die alte Schneiderbüste, für die ich einen neuen Bezug nähe. Auch so ein Ewigkeitenprojekt. Bilder habe ich auch noch mehr aufgehängt. Familienfotos. Dagegen bin ich machtlos. Labels: schlafzimmer
Nachdem ich neulich beim ziellosen Rumkramen in meinem Forum zufällig auf diese Anleitung gestoßen bin, musste ich auch mal Erdbeeren ausprobieren. Zumal ich den idealen Stoffrest in meiner Restekiste hatte. Und die Verarbeitung von Stoffresten ist ja nicht nur DIY, sondern gleichzeitig auch Aufräumen ;)  Ich hatte das PDF auf 70% verkleinert, meine Erdbeeren sind also nur ein bischen größer als echte. Die Blätter sind Jersey und das grünste was bei mir zu finden war. Tomaten und Radieschen nach der Methode wären bestimmt auch süß. Labels: diy
Nachdem Natron ja vorgeprescht ist bin ich sozusagen gezwungen meine Fransentasche auch vorzustellen. Das wird *das* Accessoire des Sommers, ich sags euch. In der Stylingshäre des Internets dämmert es schon hinauf. Nur bitte nicht in schwarz.  Meine ist braun. Meine neue Lieblingsfarbe. In Details ein wenig anders gearbeitet als die von Natron, aber vom Schnitt her genau so.  Und was da alles reinpasst! Man sieht es ihr nicht an, aber ich habe die Tasche extra so konstruiert, dass eine 1,5 Liter Pulle Pepsi light reingeht. Oder eine Luftpumpe fürs Fahrrad.  Die Fransen bleiben oft im Reißverschluss hängen, das ist wahr. Aber irgendwas ist ja immer. Fringy ist jedenfalls sofort meine Lieblingstasche geworden. Und als solche war sie auch am Kanal dabei als ich gestern ein bischen Sonne tanken und Wilkie Collins lesen wollte. Und nebenbei noch dieses kitschig-schöne Schwanfoto gemacht habe. Sie bedeuten, aber sprich es nicht aus...  Labels: diy, schwarz zu blau
Hier ist nochmal ein Nachschlag, was mir gestern noch so in der Stadt begegnet ist.   Abends wird im Görlitzer Park angegrillt:  Und als ich dann mein Fahrrad in den Keller bringen wollte begegnete mit noch der schwarzweiße Hofkater. Guten Abend, Herr Nachbar!  Labels: schwarz zu blau, streetart
 Wirklich Herr Lehrer, ich *konnte* meine Hausaufgaben nicht machen! *g* Ich hab aber mit dem Schlafzimmer weitergemacht. Hatte ich erwähnt, wie schwierig es ist einen Spiegel mit schnörkeligem Goldrahmen aufzutreiben der kein Vermögen kostet? Trödler kann man da total vergessen. Bei Domäne hatten sie nur minder schnörkelige Silberrahmen. Bei Ikea zwar schöne Goldrahmen, auch oval, aber teuer. Doch dann kam mit der sonnabendlichen "Paket 17 von 32" Werbeversorgung ein Prospekt vom dänischen Bettenlager. Nicht weit von hier, aber ich war da noch nie drin. Hatten aber Spiegel für 15 Euro. Das musste ausspioniert werden. An sich war der Spiegel völlig in Ordnung. Nicht grade hochglanz und auch nicht opulent, aber okay. Und billig. Nur hing direkt daneben ein Kollege, facettierter Spiegel, dicke Schnörkel, rötlich glänzender Goldrahmen. Für 30 Euro. Nun konnte ich ja schlecht den preiswerteren Spiegel nehmen und immer dran denken, dass es einen schöneren gegeben hätte. Also, der Schneewittchenspiegel (schenkt mir sogar meine Mama zu Ostern), schon montiert und von den Klavierleuchtern ergänzt: Allerdings habe ich gestern vormittag nicht nur den Spiegel und die Leuchter montiert sondern gleich das ganze Schlafzimmer umgeräumt. Da wo die Komode stand konnte der Spiegel nicht hin weil da eine Steckdose auf halber Wandhöhe störte. Also Kommode und Spiegel an die Wand wo der Sessel und der Sonnenspiegel waren, Sessel in die Ecke hinters Bett, Bett weiter nach vorne. Sonnenspiegel vorübergehend abgehängt. Und weil ich dann grade dabei war hab ich dem Sessel auch gleich einen neuen Bezug spendiert. Ich hatte schon mal einen genäht (Ikeamöbel mit abnehmbaren Bezügen sind mein Liebstes), deshalb gings diesmal recht fix. Das ist der Vorhangstoff (eigentlich ein Möbelbezugsstoff).  Hat auch gleich ein haariges Haustier drauf gepennt. Das war nun aber noch nicht genug für gestern. Bin nämlich endlich mal wieder mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren. Wenn man da monatelang nicht unterwegs war gibt es natürlich hundert neue Grafittis. Fast wäre ich zu spät gekommen *g*   Und manchmal trifft man sogar Leute mit ähnlich urbanem Kunstverständnis *g*  Und um nun endlich zum Ende zu kommen: Das ist ein schöner Friseurname. Da kennen wir ja viel blödere ;)  Labels: katzen, schlafzimmer, schwarz zu blau, streetart
Mein Mann ist das Wochenende über nicht da, also musste ich alleine Feiern gehen. Freundin Liz (ich habe wirklich noch andere Freunde, glaubt mir! Keine Ahnung warum die hier nie vorkommen) hatte Geburtstag. Da gabs erstmal brav ein Geschenk.  Shrinky Dinky. Hat sich sehr blöde schneiden lassen und wird bei mir aus irgendeinem kühlen Grunde auch nie so glatt wie auf Etsy. Aber ich finds trotzdem okay. Den Stern und seine Kollegen habe ich neulich bei meinem Glitzerwarendealer auf dem Türkenmarkt mitgenommen. Die Party war dann sehr lustig. Irgendeiner hat immer ein dämliches Accessoire was dann die Runde macht. Ich verzichte auf peinliche Bilder von anderen Leuten, meins muss reichen *g*  Wir waren später noch im Knaack. Da war ich ungelogen seit zehn Jahren nicht mehr. Aber ich erinnere mich, dass mich die ganzen Floors auch damals schon verwirrt haben. Wird mit steigendem Promillewert auch nicht leichter. Dafür, dass ich gestern wirklich viel durcheinander getrunken habe gehts mir heute aber gespenstisch gut. Als wäre ich um zehn mit einer Tasse Kakao ins Bett gegangen, nichtmal Kopfschmerzen habe ich. Topfit. Mein einziges Problem: Es ist Sonntag, ich habe 9 Euro zusammenkratzen können. Wo kriege ich jetzt was vernünftiges zu Essen her? Labels: diy, unterwegs
Ich habe mehr Wahlverwandschaften gekauft. War neulich mit Natron wieder auf dem Flohmarkt. Und nicht ein sondern neun Fotos haben den Weg in meine Tasche gefunden. Neun! Und ich hätte noch so viel mehr kaufen können. Wo soll ich die bloß alle aufhängen..  Die Rahmen sind übelst billiges Plastik, sieht man aber an der Wand nicht so und dafür haben sie auch nur einen Euro pro Stück gekostet. Ich habe noch nicht alle gerahmt. Hab noch Kinderfotos. Von lieben Kindern. Überhaupt haben sie alle Charakter. Meine Fantasie dreht die unglaublichsten Kapriolen wenn ich diese Bilder (und ihre Rückentexte) anschaue. Aber ich habe meine Zeit schon immer gerne abseits der Realität verbracht ;) Morgen früh wenn meine Nachbarn wieder wach sind häng ich die Damen zu den tatsächlichen Verwandten. Kontrastierend aber immerhin auch Berlin sind folgende Stadteindrücke. Hier bei mir um die Ecke. Ohne Worte.  Und das ist vom U-Bahnhof Innsbrucker Platz. Nicht stehen bleiben. Auf dem Gleisbett. Ich bin noch unschlüssig ob wir es mit einem obskuren Schild aus der Vergangenheit zu tun haben (hier werden solche Schilder, auch die für die Luftschutzbunker, häufig restauriert) oder schlichtweg mit Kunst.  Labels: schlafzimmer, schwarz zu blau, streetart
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