I am half sick of shadows, said the Lady of Shalott

27. Januar 2012 (19:48 h) – Tags: ,

Seit Jahren zeichne ich meine Entwürfe und Ideen auf lose Blätter. Viele davon bleiben ein Leben lang auf meinem Klemmbrett, einige hefte ich auch ab. Aber ein richtiges System gibt es nicht.

Eine vergebene Chance! Tadelte mich Natron, ihrerseits Meisterin der opulent eingeschlagenen Skizzenbücher. Was ist es nicht für eine Freude retrospektiv in alten Ideen zu stöbern. Und tatsächlich auch welche griffbereit zu halten wenn *der Stoff* auftaucht. Von den Listen und Plänen die man überdies in ein Skizzenbuch schreiben kann mal ganz zu schweigen.

Ich gab mich geschlagen. Es ist wahr, ich benötige ein Skizzenbuch.

Und heute hab ich eins gekauft. Eleganter schwarzer Einband, Gummibandverschluss, schlichte Aufmachung… das musste beseitigt werden! Langfristig denke ich an einen gesteppten Stoffeinband mit Verschluss und Laschen für Stifte. Kurzfristig habe ich einen Papiereinband gestaltet.

Ich horte nämlich schöne, bemerkenswerte oder inspirative Ausrisse aus Zeitschriften. Schon seit Ewigkeiten. Manche weil ich das Kleid darauf nachnähen will. Manche weil mich die Stimmung des Bildes berührt. Und manche weil die Frau darauf einfach soooo schön ist.

Hier habe ich zwei düstere Fotostrecken aus sehr alten Ausgaben des “Stern” verwendet. Ich weiß nicht mehr um was es genau ging und wer der Fotograf war. Egal. Es ist eine Mischung aus Mittelalter und Endzeit. Und eine Nähmaschine ist auch mit drauf.

Zusätzlich habe ich die Motive noch mit schwarzer Farbe übermalt, Secessionskringel in glänzendem Acryllack gesetzt und gestickte Aufnäher  sowie Spitzenborte und Klebeband untergebracht. Was mir halt gerade einfiel.

Ich habe auf eine schützende Klebefolie oder zumindest Lackschicht verzichtet, da ich die Matt-Glanz-Effekte nicht ruinieren wollte. So wird der Einband halt altern. Ist auch okay. Ist ja nix für die Ewigkeit.

What the cat burglar said

21. Januar 2012 (14:25 h) – Tags: , ,

Bin gerade wieder auf dem Trip Bestandsstoffe abzubauen. Sie geben Platz im Regal frei. Ihre Verarbeitung produziert Klamotten die quasi nichts kosten. Das ist gut.

Zu den Kandidaten die besonders viel Platz freigeben gehört Fleece. Vor allem der sogenannte Zottelfleece den ich vor fünf Jahren oder mehr bei Buttinette gekauft habe. Daraus wollte ich eine Pulli oder eine Jacke machen, langärmelig mit Kapuze. Warum ich dann nur anderthalb Meter gekauft habe ist mir schleierhaft. Jedenfalls blieb der Stoff in dem Wissen, dass er ohnehin nicht ausreichen wird, lange liegen.

Dann ersann ich die Idee, ihn mit ebenfalls noch rumliegendem normalen Fleece zu kombinieren. Ich wollte Wiener Nähte auf Vorderteil und Rückteil machen, mittig den Zottelfleece und außen glatten Fleece verarbeiten. Die Ärmel sollten entsprechend genauso aus zwei Teilen zusammengesetzt werden und auch der Kapuze dürfte ähnliches widerfahren. Außerdem wollte ich eine Kängurutasche unters Vorderteil setzen und ihre Eingriffe in den Wiener Nähten verstecken. Aber auch diese Idee musste erstmal ihre Zeit abwarten. Und nun ist es Winter und ich hab den Pulli genäht.

Mittelteile und obere Ärmelhälften wie geplant aus Zottelfleece, Seiten aus glattem Fleece, Taschenbeutel und Kapuzenfutter aus Jersey. Und weil das nicht wirklich aufwändig ist, habe ich entschieden die Flatlocknaht mal als dekoratives Element einzusetzen und die Wiener Nähte bzw die Längsnähte auf dem Ärmel und der Kapuze als sichtbare Flachnähte gearbeitet. Das hat gut geklappt.

(Dieses Bild musste ich screenshoten bevor Photoshop beim Speichern verstorben ist. Deshalb der Auswahlrahmen um mein Wasserzeichen.)

Mit der Kapuze bin ich nicht völlig zufrieden. Ich mag Maskenkapuzen zu so sportlichen Sachen gerne, aber ich habe keinen guten Schnitt dafür. Diesen hier kann ich auch noch verbessern. Dafür sitzt der Pulli selbst astrein.

Als ich den Pulli zum ersten Mal anprobiert habe kam ich mir vor wie Jane Bond. Oder besser noch, wie ein cat burglar. Mit diesem Fachausdruck bezeichnet man im Englischen einen schwarz vermummten Einbrecher der über Dächer (vorzugsweise die von Nizza) klettert um andere Menschen auszurauben. Der Begriff scheint mir genauso altmodisch wie der dazugehörige Straftatbestand.

Alternativ reichts sicher auch für den ersten Mai in Kreuzberg ;)

Falsche Urteile wider schöne Kleider

15. Januar 2012 (00:00 h) – Tags: , ,

Vielleicht geht es euch ja auch so. In meinem Kopf gibt es Trends die ich mag und gerne mitmache, Trends die ich entspannt ignorieren kann und Trends die ich doof finde und die mir irgendwann auf die Nerven gehen. Slouchymützen, Return of the Leggins… bin ich dabei. Röhrenjeans? Lächeln und winken. Bei sichtbaren BH-Trägern (Ja, ich meine das ist Absicht, nicht Nachlässigkeit!) verdrehe ich regelmäßig die Augen und motze in den Fernseher.

Soweit ist es schön wenn man sich alles ordentlich abgelegt hat und seine Meinung und seinen Kleiderschrank mit Gründen und Trendfreunden befüllen kann. Aber manchmal, wenn wieder etwas vermehrt in der Blogosphäre oder auf den Straßen auftaucht, dann passiert es mir, dass ich es erstmal in die falsche Kategorie sortiere. Vielleicht weil ich noch nicht weiß, dass es mir sowieso nicht steht. Oder weil es mit einer solchen Penetranz auftaucht, dass ich sofort genervt bin. Wenn ich aber etwas erstmal zum Feind erklärt habe, ist es schwer mir einzugestehen, dass ich es eigentlich doch mag. Das erfordert die kopfschüttelnde Größe über den eigenen Schatten zu springen.

So ging es mir mit dem Trend “Vintage”. Der hat doch sofort genervt. Überall tätowierte Mädchen in Omakleidern. Coole Fashionblogger durchforsten muffige Secondhand-Läden. Die ganze brave Lieblichkeit der Jahrhundertmitte hing mir bald zum Hals heraus. Und während ich “Vintage” auf meine Liste der Unwörter 2011 schrieb, gleich hinter “Instagram” und “Giveaway”, gab es diese penetrante Stimme in meinem Kopf die ständig “Aber eigentlich..” sagte.

Sehen wir also der Wahrheit ins Glotzauge. Eigentlich mag ich den Look der Vergangenheit. Wenn ich im Secondhand-Laden (Da! Sie geht ja auch hin!) ein Teil finde das ganz offensichtlich älter ist als ich, dann bin ich total begeistert. Ich habe einen Wintermantel aus Zeiten in denen Schönheit lange vor Funktionalität ging, hänge das Schlafzimmer mit hundertjährigen Fotos zu und verbringe Stunden damit auf OMG that dress! die Entstehungsdekade von Kleidern zu benennen. Und ich kenne noch jemanden der so ist: Natron.

Natron hat sich vor gar nicht langer Zeit einen tschechischen Mantel aus den Sechziger Jahren gekauft und trägt ihn sogar zu ihrem rock ‘n’ roll-igen Alltagslook. Natron hat in Dior-Silhouette geheiratet. Und ihre zeitgenössische Frisur und Boots bilden auch den besten Rahmen für historische Kleider.

Also habe ich entschieden, dass sie eins braucht. Ich habe keine Ahnung ob sie das tragen möchte aber ich weiß, dass sie sich selber kein solches Kleid nähen wird. Also habe ich eins genäht. Nicht die volle Ladung “Vintage”, aber irgendwo zwischen Natrons geliebten Sechzigern und Madame Chanel ist es schon.

Burda hatte neulich den Schnitt 116 aus Heft 10/2011, der hat mir sofort gefallen. Eigentlich recht clean, aber mit wunderbarer Ärmellänge und diesem entzückenden Kragen (der ja gerade wieder mächtig zu kommen scheint). Weil ich den schwarz-weiß Kontrast zwar wahnsinnig effektvoll finde, er für Natron aber einfach zu heftig ist, habe ich einen dunklen Wollstoff mit dezentem Karomuster (Karos!) gekauft und eine schwarze Wolle als Garniturstoff ausgewählt. Außerdem hielt ich mir die Option offen den Saum noch radikal zu kürzen.

Des Weiteren habe ich das Kleid komplett gefüttert. Wolle. Kratzt. Und ein paar Nahttaschen habe ich auch noch eingebaut. Ohne Taschen hätte das Kleid ja überhaupt keine Chance zu gefallen.

Und dann habe ich den größten Blödsinn seit Langem zusammengenäht. Eine Linie falsch abgepaust, weshalb weder Länge, Saumblende noch Kragen mehr passten. Versucht das irgendwie anzugleichen, damit alles nur schlimmer gemacht. Von dem abenteuerlichen Unterschied im Fadenverlauf der beiden Kragenhälften ganz zu schweigen.

Als ich den Abpausfehler endlich gefunden hatte konnte ich zum Glück fast alles noch retten. Am Saum habe ich 15 Zentimeter Länge runtergenommen, das hat auch schonmal einiges verziehen.

Der Kragen hat anfangs furchtbar weggestanden aber Burda wusste schon warum er hinten mit Garnstegen befestigt werden sollte. Ahh. Nun liegt er ganz glatt. Und ich mag ihn.

Hinten ist der Kragen geteilt weil in der Hinteren Mitte ein nahtverdeckter Reißverschluss sitzt. Darunter ist ein Zierriegel mit zwei Knöpfen festgenäht. Der könnte auch noch ein paar Garnstege vertragen, noch hat er etwas viel Bewegunsgfreiraum.

Nun ist das Kleid fertig und ich schenke es heute Natron. Ich bin gespannt was sie sagen wird. Wenn sie es nicht anzieht bin ich auch nicht sauer. Bei sowas kann man ja nie wissen ob es total gut oder überhaupt nicht ankommen wird. Das Risiko gehe ich ein.

Eins steht auf jeden Fall fest: Ich brauche auch so ein Kleid. Mochte das hier nach den Fotos gar nicht mehr ausziehen. Bequem und trotzdem so gut angezogen. Mädchenhaft aber nicht verspielt. Und jetzt wo ich den Schnitt endlich richtig zusammen hab…

Ja, Vintage, du hast gewonnen. Ich habe dir Unrecht getan. Lass es uns nochmal miteinander versuchen.

Burdakritik 02/2012

8. Januar 2012 (19:55 h) – Tags: ,

Huch, eine Burdakritik von mir? War das nicht früher immer Natrons Spezialität? War es. Aber die hat ja kein Abo mehr, ich allerdings schon. Wobei ich zugeben muss: Lange Zeit habe ich keine Burdakritiken geschrieben weil mir dieses selbstgefällige Ausgekotze auf Kosten Dritter, was in manchen Blogs oder Foren daraus geworden war, einfach sehr gegen den Strich geht. Also, bei mir solls ein bisschen positiver zugehen. Das wird auch nicht schwer, aus dem aktuellen Heft mag ich nämlich ziemlich viel.

Man findet ja nicht in jeder Ausgabe etwas das einen sofort begeistert. Manche leg ich auch erstmal weg und denke:  ”Naja…” Die Erfahrung zeigt aber, dass solche Hefte ihre Daseinsberechtigung haben. Wie oft habe ich auf der Suche nach einem Schnitt ein uraltes Heft aus dem Regal gezogen. Ich wandel viele Schnitte ab oder bau sie komplett um, deshalb kann ich oft nicht sagen was für ein Potential das ungünstige Kleid auf Seite vierzehn in sechs Monaten vielleicht haben wird, wenn ich gerade auf der Suche nach genau diesen Abnähern bin. Mein liebstes Burdaheft ist übrigens auch schon steinalt, nämlich die sagenhafte Ausgabe 01/06. Aus keinem Heft habe ich mehr nachgenäht. Nichts davon allerdings 2006. Soviel also zu highlightlosen Ausgaben. Nun zum Heft 02/12.

Im Bastelteil am Anfang (der heißt offensichtlich “kreativ-trend”) geht es um am Gürtel befestigte Blasebalgtaschen, Stückwerk aus unterschiedlichen Denims und selbstgemachtes Plissee. Idee Eins finde ich gar nicht schlecht, so wie Burda es gemacht hat eher in einem Endzeit-Fantasy-Kontext, mit Änderungen aber auch als Festivaltaschen. Denim mag ich sowieso und die verschiedenen Blautöne haben was Nostalgisches. Gefällt. Ob ich mir allerdings jemals die Mühe machen werde Plisseefalten auch noch abzusteppen halte ich für fraglich. Aber andererseits nicht ausgeschlossener als siebenhundertundzwanzig Sechsecke mit der Hand zusammenzunähen ;)

Die erste Modestrecke: Streifen. Schon seit einigen Heften gibt es ja diese anfängerfreundlichen Schnitte, die extra als “leicht” markiert sind. Tolle Idee. Mir gefallen aber der Rock 123 B und alle seine Verwandten, egal ob lang oder kurz, nicht besonders. Ich glaube ich mag einfach dieses Rüschenköpfchen über dem Gürtel nicht. Cardigan 122 ist auch nicht so mein Look, aber den selbstgemachten Streifenstoff finde ich prima. Das kann man auf jeden Fall ausbauen. Und dann kommen wir auch schon zu meinem ersten Favoriten, dem Shirt 108 C. Das kommt noch in anderen Versionen, aber gerade in weißem Jersey mag ich es. Futuristisch. Sauber. Schöne Linien. Auf der nächsten Seite der nächste Volltreffer, das Kleid 119 C. In dem gestreiften Stoff kommt die Schnittführung zwar zu wenig zur Geltung, finde ich, aber ich mag diese Schultereinsätze. Und es hat Taschen, das ist nie verkehrt. Dürfte auch auf der Raumstation vorkommen auf die 108 C mich gedanklich katapultiert hat.

Die nächste Strecke heißt Color Blocking. Farbkonzepte sind ja immer etwas..beliebig. Alles in schwarz wäre eine ganz andere Strecke, aber mit den gleichen Schnitten. Okay, hier geht es außerdem in Richtung Seventies. Dann ist ja gut. Von dem weiten Oberteil 105 bin ich nicht soo begeistert, aber der Gürtel! Der ist super. Gerade auch mit gold. Verdammt, wieder ein Einsatzort für goldenes Kunstleder und keines aufzutreiben! Die kleine Jacke 101 mag ich auch. Die sieht nach einer hübschen Alternative zum Blazer aus. Und dann kommt unser Shirt mit dem Bateauausschnitt wieder, diesmal als Kleid 107 B aus unelastischem Material. Durch die glänzenden Partien ist es mir etwas zu dressy, sonst kann ich es mir aber gut aus einem leichten Sommerstoff vorstellen. Gibts natürlich auch als Shirt 107 A, in einem ganz wunderbaren Gelb.

Plusmode kommt diesmal als Hochzeitsstrecke daher. Die Plussachen haben oft ganz tolle Schnitte, da war ich schon ab und an neidisch. Hier hat es mir vor allem das Kleid 134 angetan. Tolle Linienführung, schöner Ausschnitt. Mädchenhaft aber nicht zu verspielt. Okay, über die Schleife können wir reden. Das Kleid 131 und die Jacke 129 finde ich auch eine tolle Kombination mit wunderbarer Silhouette. In lang gefällt mir Kleid 135 nicht mehr so gut. Da stimmen irgendwie die Proportionen nicht mehr so, finde ich. Zu viel Stoff. Vielleicht stimmt es wieder wenn man die Ärmel weglässt. Um die Arme zu bedecken finde ich dieses entzückende Spitzenjäckchen 136 sowieso die bessere Lösung. Ich mag die Bogenkante an den Säumen. Bei Kleid 132 und Mantel 130 liebe ich die Farbe! Und die Kombination von Spitze und glattem Stoff. Das Kleid alleine hat nicht halb so viel Wirkung.

Es folgt der Asia-Look. Kein ganz einfach zu beackerndes Feld, meine ich. Und der Papierschirm mit den Schriftzeichen auf Seite 42 stürzt auch gleich mal in die Faschingsfalle. Dafür gefällt mir der Mantel 113. Kann aber auch sein, dass mich bloß der Goldbrokat ködert. Kleid 117 A ist überhaupt nicht mein Fall. Zu eng, zu konstruiert. Da fehlt mir was lässiges, elegantes dran. Dafür aber die Kimonobluse 116! Hach! Der Stoff! Und die Ärmel sind auch nur weit, aber nicht übertrieben ausgestellt. Wirklich schönes Teil. Der goldene Mantel versucht es nochmal als Jacke 112, und diesmal hat er mich fast gekriegt. Sogar der Chinajacquard sieht hier gar nicht so verkleidet aus. Ob das in freier Wildbahn noch so wäre, bleibt dahingestellt. Aber ich wollte das Zeug ja ohnehin nicht mehr verarbeiten. Ich mag jedenfalls auch die Kontrastierung mit den schwarzen Elementen und die unerwartet schrägen Knopfzierer. Kleid 111 ist keine üble Interpretation des Suzie Wong-Themas, passt in meinem Kopf aber viel besser ins Weltall als in den japanischen Garten. Stellt euch das mal in weiß vor, oder in grau mit dunkelroter Blende. Besser als jede Star Trek Uniform ;) Dann noch mal schnell mein Freund 108 A aus wunderbaren Seidenstoffen. Spätestens jetzt muss man doch von diesem Schnitt überzeugt sein.

Lustigerweise hat Burda dann noch eine futuristische Strecke. Dabei hab ich meine Sci-Fi-Sachen doch schon längst gefunden. Jacke 118 finde ich gar nicht übel, weiß aber jetzt schon, dass mich die weiten Ärmel stören würden. Die glatte Front und der asymmetrische Verschluss punkten aber schonmal. Wir sehen auch gleich Kleid 119 B nochmal in einfarbig. Im Heft toll gestylt, so muss das wirken. Würde auch mit Gürtel funktionieren. Das unentspannte Kleid von eben gibt es auch als Bleistiftrock 121 A. Immernoch neunziger, aber ich mag den frivolen sichtbaren Reißverschluss auf der Rückseite. Wenn auch vielleicht nicht fürs Büro.

Dann hätten wir noch einen wiederaufgelegten Schnitt aus den Fünfzigern. Auch eine Rubrik die ich mag. Diesmal ist es eine kurze Jacke mit viel Weite im Rücken. Ich frage mich wie die ohne Pose aussieht. Das Material ist jedenfalls großartig. Auf der Webseite ist es noch nicht drauf, deshalb kein Bild dazu.

Und dann, oha, Umstandsmode. Hatten wir ja noch nie. Ich mag jedenfalls den Turtleneckkragen zum ansonsten schlichten Kleid bei Modell 127 C. Mal sehen ob ich mich daran noch erinnere wenn ich irgendwann mal in die Verlegenheit kommen sollte.

Kinderkleider und Deko lasse ich mal unkommentiert. Da waren ein paar hübsche Sachen bei, aber nichts was mich völlig aus dem Häuschen gebracht hätte.

Und das war Heft 02/12. Ein paar wunderbare futuristische Shirts und Kleider, reizvolle kurze Jacken, der tolle Gürtel mit dem Kunstleder und die grandiose Kimonobluse. Ganz schön viel Highlights für ein Heft. Und, habt ihrs gemerkt, ich habe keine einzige Hose kommentiert. Hat mich keine angelabert. Was ein gutes Zeichen ist. Ich habe im letzten Jahr nämlich überproportional viele Hosen genäht. Da kann auch mal was anderes kommen.

 

The Royal Wedding: Pippa rechnet ab

3. Januar 2012 (18:24 h) – Tags: , , , , ,

Da Natron ja nun ihren Abschlussbericht zur Hochzeit gemacht hat, mag ich auch schnell nachziehen und das schreiben was ich dazu noch sagen wollte.

Ersteinmal wollen wir uns einen Moment Zeit nehmen und das fertige Brautkleid in ganzer Schönheit andächtig genießen:

Es ist ja wirklich sehr schön geworden. Da lohnt sich jedes Rumgezupfe.

Ihr erinnert euch: Natron hatte das Kleid entworfen und ich habe es für sie genäht. Corsage und Weste aus elfenbeinfarbener Seide, Petticoat und Tüllrock aus fast 30 Metern Tüll. Dabei sind das eine oder andere Problem aufgetaucht, aber ich habe sie stur niedergekämpft und bin mit dem fertigen Kleid auch sehr zufrieden gewesen. Der Tüllrock war wirklich sehr bauschig (fürs Auto fast zu bauschig) und vor allem hat mir gefallen, wie viel Effekt die Corsage auch unter der eher lockeren Weste noch hatte. Zusammen mit Natrons roten Accessoires ein wirklich gelungenes Hochzeitsoutfit für das ich natürlich auch am Tag der Trauung die Verantwortung übernommen habe. Sprich, ich habe die Pippa Middleton gegeben und unermüdlich den Saum gerade gezupft bzw der Braut den Lippenstift nachgemalt.

Makeup und Frisur habe ich ihr ebenfalls gemacht, morgens im Hotelzimmer. Normalerweise reichen meine Stylistinnen-Talente gut für den Hausgebrauch, wenns wichtig ist kann ich mich aber auch mal ins Zeug legen. Das lernt man ja auch bei jahrelangen WGT-Besuchen ;)

Neben Frisur, Makeup und Kleid hat die Braut von mir auch noch ein Alternativoberteil für den entspannteren Teil der Feier bekommen. Das “Braut”-Shirt hat leider keiner so richtig gut von vorne fotografiert, dafür sieht man hier aber wenigstens Natrons Wechselschuhe. Ich bin ehrlich überrascht gewesen wie süß Shirt, Tüllrock und Turnschuhe aussehen. Kann vermutlich nicht jede tragen, zum eher unkonventionellen Style unserer Hamburgerin hat es aber wunderbar gepasst. Der Bräutigam wechselte entsprechend von Schlips und Kragen ins Metalshirt. 

A propos Metalshirt. Das war auch den Gästen als Ergänzung zum Anzug freigestellt. Trotzdem haben sie sich alle schick gemacht. Und die wiedervereinte Crew vom Metalcamp war mal ganz schnieke.

Zu Vergleich: So sehen sie normalerweise aus. Kaum wiederzuerkennen ;)

Bevor wir nun zum Trauzeuginnenkleid kommen, möchte ich euch noch was anderes zeigen. Die Royal Wedding-Tasse. Eine kleine Erinnerung für die Gäste der Trauung die Natron und Red sich ausgedacht haben. Das Design im Stil kitschiger Souvenirs für Hochzeitstouristen habe ich gemacht.

Dabei habe ich die royalen Wappentiere durch typische Accessoires aus dem Leben des Brautpaares ersetzt. Weil Tassen wirklich nicht so leicht zu fotografieren sind gibts hier die Entwurfszeichnung (Die Namen der Beiden habe ich verpixelt. Privatsphäre im Internet und so…):

Und nun werfen wir schlussendlich noch kurz einen Blick auf mein Kleid. Das TZK (Trauzeuginnenkleid) habe ich bereits im Frühjahr 2011 genäht. Weil wir bei der Hochzeit im Oktober zwar unglaublich schönes Sonnenwetter hatten, es aber natürlich keine 30°C mehr waren, habe ich noch eine kleine Strickjacke drüber getragen. Und dazu goldenen Schmuck.

Die Frisur war viel unkomplizierter als sie aussieht und ein Klacks im Vergleich zu Natrons Filmdiven-Locken. Mein Kleid aus Goldbrokat neigt leider dazu Fotos durch sein aufdringliches Reflektieren zu verderben. Aber eins hab ich doch:

Und hier, weils so schön ist, noch ein ganz staatstragendes Bild von der Trauung.  Ich durfte Natrons Blumen halten und meine Gefühlslage beim Ja-Wort könnt ihr an meinem Gesicht ablesen: Quietschgerührt.

Nun sind Natron und Red also verheiratet. Ich bin froh, dass ich zur Hochzeit was beitragen konnte und wünsche den beiden eine wunderbare, liebevolle Zukunft.

Meine irrationale Sorge, die beste Freundin durch ihre Hochzeit irgendwie “hergeben” zu müssen, hat sich übrigens nicht erfüllt. Natron und ich sind immernoch genauso dicke wie zuvor. Und genauso albern:

Arbeit die ich dem Weihnachtsmann abgenommen habe

30. Dezember 2011 (15:05 h) – Tags: , , , ,

 Musik: Rixdorfer Artillerieverbände beziehen Stellung auf dem Supermarkt-Parkplatz...

In dem innigen Wunsch, dass 2012 ein deutlich besseres Jahr als dieses wird, versuche ich möglichst wenig Altlasten ins neue Jahr zu schleppen. Deshalb hier noch schnell der Rückblick auf meine selbstgemachten Weihnachtsgeschenke.

Fangen wir mit dem Schal an den ich für meine Mutter gemacht habe. Nächstes Jahr kriegt sie von mir einen selbstgestrickten, aber dafür hats dieses Mal einfach noch nicht gereicht. Also habe ich einen Fischgrat mit Druckmotiven und eine weiche Baumwolle gedoppelt. Farblich sollte es zu allem passen, da eignen sich Matschfarben immer gut. Die Fransenborte ist die entzückende Webkante des Fischgrats. Das drängte sich geradezu auf.

Außerdem habe ich eine Tasche fürs Mobiltelefon verschenkt. Hier muss mein Gerät mal Modell stehen, der eigentliche Bewohner ist aber etwas größer. Außen Köper mit Druckmotiv, innen ein Rest Wolle vom Düffelmantel, dazu Klettverschluss und Gürtelbefestigung auf der Rückseite.

Natron äußerte den Wunsch nach einer Schlunzhose die auch rausgehtauglich ist. Dafür konnte ich einen Schnitt verwenden der sich auf meinem Sofa schon als sehr bequem herausgestellt hat: Burdas Strandhose. Der Stoff ist etwas schicker, aber schön weich. Die Details sind wie bei meiner Version eckige Tascheneingriffe und Jerseybündchen mit Gummizug.

Dazu gabs ein Wolkenshirt für die Wolkensammlerin. Den Stoff hatte ich schon im Sommer gekauft, erlaubte mir also darauf zu spekulieren, dass Natron ihn schon vergessen hätte. Ursprünglich wollte ich noch einen Schriftzug applizieren, aber das wäre dann wohl sehr unruhig geworden.

Und weil ich es mag wenn es zum Geschenk noch was draufgebunden gibt, habe ich fix noch ein kleines Extra gebastelt. Ein Lesezeichen mit Motiven aus dem Roman den Natron gerade liest. Bevor ihr in Begeisterung ausbrecht: Die Motive sind von Deviantart (das obere hier, das untere hier), ich habe sie nur ausgedruckt, zusammengeklebt und laminiert.

Dann wollte ich alles schön einpacken und stellte fest: Keiner hat Geschenkpapier gekauft. Verdammt. Also habe ich Packpapier genommen, das habe ich immer da um Schnitte zu zeichnen. Außerdem fielen mir Moosgummistempel in die Hände, die hatte ich bereits im Frühjahr gebastelt, für ein anderes Projekt für welches sie sich dann aber als nicht so nützlich herausstellten.

Mit roter Plakatfarbe und silbernem Acryl habe ich das Einwickelpapier selber gestempelt, farblich passend zum noch vorhandenen Geschenkband. Hat mehr Spaß gemacht als man meinen könnte.

Und jetzt Kuscheln!

27. Dezember 2011 (13:39 h) – Tags: , , ,

Meine Haustiere haben Weihnachtsgeschenke bekommen! Nicht von mir -ich verpeile sowas regelmäßig- sondern von den Anonymen Weihnachtswichteln e.V. im Forum. In dem sehr lieben Überraschungspaket für mich war auch für jede Katze eine ulkige Aufziehmaus mit Nikolausmütze drin. Das hat mich total gerührt. Und die Tiere hatten ihre Geschenke durch die Küche gespielt, bevor ich noch die Papierschildchen abmachen konnte. Wir haben uns also alle drei sehr gefreut und bedanken uns auf Herzlichste bei den Wichteln.

Ich hab momentan sturmfrei weil der Mann snowboarden gefahren ist. Das heißt, ich kann das Wohnzimmer rücksichtslos mit meinen Handarbeiten und meiner Musik in Beschlag nehmen. Also habe ich die Feiertage genutzt um an meinem Quilt weiterzuarbeiten. Erst habe ich mir dazu  von Cradle Of Filth ein paar Weihnachtslieder kreischen lassen, später dann die XBox mit DVDs unterfordert und Lieblingsfilme geguckt. Und siehe da, als David Bowman am Jupiter ankam war auch das Handquilten an meiner Decke erledigt.

So viel Arbeit hat die Betriebsaufsicht leider völlig erschöpft.

Eigentlich wollte ich ja von vornherein ein Schrägband um die Kante nähen, aber dann musste ich doch immerhin mal ausprobieren wie umgeschlagene Kanten aussehen würden. Da nicht wirklich viel Material zum Umschlagen vorhanden ist, kommt kein schöner Rahmeneffekt zustande und das Punktemuster wirkt bloß unnötig unruhig. Nee, so nicht. Am nächsten Tag habe ich dann das Schrägband aufgenäht. Die erste Naht habe ich mit der Maschine gemacht. Die sieht später keiner, aber sie ist stablier. Und es wäre doch auch schade wenn meine geliebte Necchi an diesem Projekt gar nicht beteiligt wäre.

Die überstehenden halben Sechsecke abzuschneiden hat dann zugegeben etwas wehgetan. Also Augen zu und durch. Auf der Rückseite hab ich das Schrägband von Hand angenäht. Das hat bloß zwei von den episch langen Savatage-Alben gedauert.

Jetzt ist die Decke also fertig und hat sich auf dem Sofa niedergelassen. Ich frage mich, ob die Katzen sich auch noch so brennend dafür interessieren werden, wenn ich nicht mehr dran arbeite. Es fehlt jetzt nämlich nur noch ein Etikett auf dem ich meinen Namen sowie Herstellungszeit und -ort für die hoffentlich neugierige Nachwelt festhalten kann.

Mein Fazit: Die billige Fleecedecke als Wattierung ist soweit okay, aber beim Absteppen ziehen sich gerne mal Miniaturfussel mit der Nadel heraus. Das sieht dann wie noch mehr Katzenhaare aus und würde sich mit ordentlichem Volumenvlies vermutlich vermeiden lassen. Mit dem Dual Duty Handquilt-Garn von Coats bin ich auch nicht ganz zufrieden gewesen. Das hat sich ärgerlich oft an sich selber festgetüddelt, so dass ich den Faden nicht zuende nähen konnte. Ansonsten ist das Projekt aber ein sehr angenehmes gewesen. Ich steh ja auf repetitive Handarbeiten. Weil ich nur Bestandsstoffe verwendet habe, hat mich die Decke keine zehn Euro gekostet. Was sie an Platz in den Restekisten geschaffen hat ist zwar schon wieder belegt, aber immerhin hab ich da überhaupt mal was draus verwendet. Es war sehr interessant zu sehen, wie sich das Projekt entwickelt hat und wie es mit jeder weiteren Phase irgendwie eine andere Decke geworden ist. Erst sehr auf die Pappen und Sechseckformen konzentriert dabei leicht und empfindlich, mit dem Schichten der Lagen wurde sie dann viel massiver und ich habe beim Quilten eher die Rauten und Blumenformen wahrgenommen die ich abgesteppt habe. Mit der Randeinfassung und den zerteilten Sechsecken am Rand wirkt sie nun wie der willkürlich herausgeschnittene Teil einer viel größeren Decke und die Hexagone scheinen sich ewig fortsetzen zu können. Das mag ich, das ist als habe sich etwas vom großen, farbenprächtigen Leben manifestiert.

Frohe Glühweihnachten!

23. Dezember 2011 (16:28 h) – Tags:

Passend zu meiner nicht ganz so adventösen Stimmung ist das Weihnachtsfest bisher auch eher unbesinnlich angelaufen. Mittwoch mit den frisch in der großen Stadt aufgeschlagenen Hamburgern auf dem Weihnachtsmarkt am Potsdamer Platz gewesen, zum Glühweintrinken.

(Da seht ihr auch meinen Loopschal und den Düffelmantel im Einsatz.)

Gestern waren wir dann traditionell Metal-Weihnachten feiern mit den restlichen Partypeoples. Obwohl ich vom Glühwein noch etwas angeschlagen war (die tun da doch irgendwas rein!), wars ein echt lustiger Abend. An dieser Stelle muss ich aber die Wettermacher mal daran erinnern, dass letztes Jahr zu dieser Zeit schon total viel Schnee lag. Wo bleibt der dieses Jahr? 

Ich wünsch euch ein fröhliches Weihnachten ohne zu viel Stress. Verbringt Zeit mit Menschen die euch was bedeuten und nehmt den Rest nicht so ernst. Es wird alles wieder.

Supernautica

20. Dezember 2011 (10:10 h) – Tags: , ,

 Musik: Turisas - Hunting Pirates

Die Bluse die ich “Fräulein Moll” nenne ist fertig. Der Korpus war relativ einfach wieder zusammen, alle Abnäher drin und die Seitennähte geschlossen. Dann habe ich mir den Burdaschnitt, auf dem meine Änderungen basieren, nochmal zur Brust genommen um daraus auch den Ärmelschnitt abzumalen. Da sind allen Ernstes vier Zentimeter einzuhaltende Mehrweite in der Ärmelkugel. Wo soll ich großes Talent die denn faltenfrei unterbringen? Hab ich gnadenlos rausgezeichnet. Anderthalb Zentimeter reichen mir auch. Weil ich der ganzen Sache dann aber nicht mehr hundertprozentig traute, habe ich ganz little-marc-mäßig einen Probeärmel gemacht.

Der war okay. Also habe ich die richtigen Ärmel zugeschnitten. Aus den rausgetrennten Ärmeln. Wobei darauf zu achten war, dass die Aufnäher auch ja wieder richtig positioniert sind, die wollte ich nämlich nicht runtertrennen und neu aufnähen. Außerdem habe ich die eine Hälfte der Knöpfe von den Manschetten für sinnlose Zierriegel verwendet.

Die Aufnäher sind gegengleich, so dass der Adler immer nach vorne guckt. Tolles Detail, was ich auch erst bemerkt habe, als ich die Ärmel abgetrennt nebeneinander hatte.

Die anderen beiden Knöpfchen (auf den Manschetten waren je zwei) habe ich für Schulterriegel verwendet. Es werden keine Knöpfe zurückgelassen! Die Schulterriegel mussten dann auch rein bevor ich die Ärmel eingesetzt habe.

Mit diesen Details sieht die Bluse nun viel militärischer aus als vorher. Außerdem sitzt sie besser. Die Originalverarbeitung war ja sehr sackig und auch nicht gerade detailreich (Knopfleiste nicht abgesteppt, Kragen aus einem Stück, Rückseite nur ein Teil, keine Abnäher). Nagut, wenn man überlegt, in welchen Mengen diese Teile gefertigt werden, dann kann man sich denken warum die so reduziert sind. Kostet ja alles Geld. Also, nix da mit schnieken Soldaten in gut sitzenden Uniformen. Das ist alles Hollywood!

So sieht die Bluse aus, nachdem ich dann auch die Taschen wieder aufgesetzt habe. Lustigerweise hat sich der ursprünglich schief aufschablonierte Namensschriftzug durch den Brustabnäher fast gerade gezogen. Den Saum habe ich auch gekürzt. Zum Einen weil ich die Bluse sowieso niemalsnicht in der Hose tragen werde.

Und zum Anderen weil ich den Aufdruck mit Namen und Nummer vom inneren Saum retten und nach aussen setzen wollte. Hier ist er nun unter der neuen Schulterpasse zwischen den neuen Taillenabnähern. Hinten ist also auch eine ganze Menge passiert.

Alles in allem eine Riesenveränderung die Fräulein Moll da erlebt hat. Gut, ich hatte das ursprüngliche Teil ungebügelt fotografiert, das gibt mir natürlich einen unfairen Wettbewerbsvorteil. Trotzdem habe ich hier fast eine komplette Bluse genäht, nur den Kragen und die Knopfleiste musste ich nicht neu machen. Oh, und die Schulternähte sind mir auch erspart geblieben.

Durch den weichen Stoff ist die Bluse total bequem. Zugeknöpft sieht sie ziemlich nach Polizeiuniform aus. Nicht übel, aber schon sehr streng. Damit komme ich mir vor wie die einzige Frau die auf dem Revier was zu sagen hat und von ihren männlichen Untergebenen trotzdem permanent nur auf Titten reduziert wird. Bin ja eh nicht so der Typ für strenge Kleidung. Offen über einem Shirt hat die Bluse mehr was vom Workerhemd. Vermutlich erstmal der bessere Look.

Weiße Weihnachten auf Planet Hooth!

18. Dezember 2011 (19:13 h) – Tags: ,

Eigentlich habe ich in diesem Jahr gar keine Lust auf den ganzen Weihnachtskram. Aber inspiriert durch einen Link, den mir Blogleserin Caroline aus Köln geschickt hat, habe ich meine nur aus Lichterketten bestehende Weihnachtsdeko heute doch noch etwas ausgebaut. Mit Schneeflocken. Special Snowflakes, um genau zu sein *g*

Ich hatte ja im Januar schonmal eine Darth-Vader-Schneeflocke ausgeschnitten. Aber es gibt ja noch so viel mehr Motive! Weil man die Vorlagen direkt ausdrucken kann, habe ich endlich mal in angemessener Größe gebastelt und – Oh Wunder! – da werden die Schnitte auch viel sauberer. Falls Dir mal sehr langweilig auf der Wache ist, Sven, und natürlich auch für alle anderen Nerds gibt es die Vorlagen hier zum Ausdrucken und Ausschneiden. Genial.

Das einzelne Imperiumslogo und das von der Rebellion habe ich selber erstellt. Einmal im Jahr alle friedlich vereint. Awww.

Hier sieht man den größenbedingten Qualitätsunterschied zwischen Darth Vader und den anderen Motiven gut. Den hätte ich auch nochmal neu machen können. Aber das Schneiden durch so viele Lagen geht ganz schön in die Arme.

Zum Schluss habe ich noch zwei ungefaltete Motive ausgeschnitten. Weils so schön ist: Der Todesstern von Bethlehem und ein X-Wing-Fighter. Schade, dass die Nachbarn das von der anderen Straßenseite kaum erkennen werden.