Ich habe den Lampenschirm fertig gemacht. Inklusive Perlenstickerei auf dem Stoff. Erstmal kam ja noch die untere Perlfransenborte dran. Da habe ich dann noch eine goldfarbene Posamentenborte und eine irisierend-pinkfarbene Paillettenborte dazugenäht. Wobei, die Paillettenborte habe ich geklebt. Ging schneller und ich wollte auf den Pailletten keine sichtbaren Stiche.
Heute nun habe ich dann noch die Blütenmotive auf dem Stoff mit Pailletten und Perlen bestickt. Insgesamt 18 Blüten mit drei verschiedneen Kombinationen von Glitzerkram. Nun ist der Lampenschirm also fertig.
Einmal im Ganzen:

Einmal der untere Rand:

Der obere Rand:

Und die Stickerei auf dem Stoff:

Leider sind die Bilder ein wenig überbelichtet und man erkennt nicht die ganze Pracht der Holopailletten. Den wunderbaren Wandbehang im Hintergrund hat mir übrigens Natron aus Amsterdam mitgebracht.
Jetzt sollte ich noch einen Bezug für das kleine Kissen nähen. Den Bezug für den Papasan habe ich ausgelagert, da warte ich gespannt was es wird. Den Loggiaboden wollte ich auch noch neu gestalten. Mal gucken ob ich das wirklich mache.
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Wieder kein Näheintrag. Und auch ansonsten völlig irrelevant. Aber ich freu mich drüber. Also.
Das hat mein Mann mitgebracht. Von der Arbeit, haben sie ausrangiert. Einfach so.
Dabei ist der Leuchter tiptop in Ordnung. Nur ein Hängekristall fehlt. Boah, ich freu mich total. Und er macht so schönes Licht. Und die kerzenförmigen Glühbirnen gibts auch als Energiesparer. Und für die Decke gibts auch noch so einen Leuchter. ;)
Zweiter Grund zu nicht minder begeisterter Freude: Meine Katzen sind wieder da. Die waren sechs Wochen im Abenteuer- und Wellnessurlaub bei meinen Eltern während Herrchen und Frauchen sich auf Festivals rumgetrieben haben. Aber nun sind sie wieder da. Und ich hab sie soooo vermisst.
Zu Hause ist doch am schönsten! :)
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Wundert euch nicht über den Titel. Ich kann alles erklären. Später. *g*
Lasst mich von vorn anfangen. Nämlich mit dem Dienstag. Da sind wir nach Hamburg gefahren. Traditionell verbingen wir den Abend vor Wacken bei Natron und Red um uns bei Playstation, Pizzadienst und erstem Alkohol von der Zivilisation zu verabschieden.
Mittwoch gings dann weiter ins heilige Land, wir konntens kaum erwarten. In Hamburg waren grade Cruise Days und so sind wir am Hafen lang gefahren um noch einen sehr kurzen Blick auf ein sehr großes Kreuzfahrtschiff zu werfen. Wenn man schon mal da ist..

Hier sind wir schon fast angekommen und folgen brav dem blauen Angeber mit der Rundumleuchte auf dem Dach, das ist nämlich Red.

(Wir fahren da jetzt nicht raus. Unser reserviertes Camp ist am letzten Ende des Zeltplatzes und deshalb über die nächste Ausfahrt zu erreichen. Das W:O:A nimmt jedes Jahr größere Ausmaße an und irgendwann wird es ganz Schleswig-Holstein überziehen.)
Und los gehts. Auto parken, schwarzen Pavillon aufbauen (das ist unser neuer Festivalstand den wir hier mal probeweise als Vorzelt verwenden) und alles rausräumen. Mitgebracht haben wir viel Luxus. Die üblichen Sessel mit Becherhalter, Kisten und das Flightcase als Tisch, einen Kugelgrill, unsere obligatorischen Minzepflanzen...


Zu allem Überfluss müssen wir kein Schlafzelt aufbauen weil Herr Soda in den Damned-Bus eine zweite Ebene gezogen hat auf der wir mit Matratze, Kissen und Kuscheltier schlafen und tagsüber chillen können. Natron und ich machen das mal vor:


Den Mittwoch verbringen wir also relativ lässig im Camp. Donnerstag spielen dann ja Iron Maiden. Sie rocken, aber ich bin nicht wirklich fit genug um entsprechend mitzufeiern. Das bleibt auch das ganze Festival über mein Problem. Ist es warm knickt mein Kreislauf weg, regnet es geht mir auch um elf die Puste aus. Das fand ich ziemlich ärgerlich, aber was soll ich machen, mein Körper sitzt da ja irgendwie am längeren Hebel.
Freitag beweist sich, dass Hammerfall immer Recht behalten: After sunshine comes the rain... Zwischenzeitlich wird es so windig, dass das Camp mit vereinten Kräften die Gartenpavillons festhalten muss unter denen wir uns immer alle sammeln. Sehr ulkig, aber leider war die Kamera grade nicht zur Hand. Irgendwer hats fotografiert, ganz sicher. Trotz Regen brechen wir dann gemeinsam zu Ensiferum auf. Der Weg vom Camp zum sogenannten Infield (dem Festivalgelände) ist lang und dank der Metal-Bag-Regenponchos sehen alle aus wie wandernde Mülltüten. Egal. Prost.

Abends trafen wir uns dann nochmal im Biergarten. Dort konnte man auch seinen Promillewert messen lassen. Red gewann mit 1,89. Ich lag mit 0,84 aber immerhin über Herrn Soda dessen lächerliche 0,51 in keinem Verhältniss zu dem ganzen Cuba Libre standen die er getrunken hatte.

Bestes Ereignis des Tages (des Festivals!): Wir lernten einen Wackener Ureinwohner kennen. Fritz, den Dorffriseur, der uns von Gott und der Welt erzählte und Lilly Marlen auf der Mundharmonika vorspielte. Die Wackener sind ja unglaublich aufgeschlossen und mischen sich regelmäßig unter die Metaller. Wer Full Metal Village gesehen hat weiß was ich meine.

Auf dem Rückweg zum Camp noch ein Wackenbier (Es gibt ALLES mit Wacken-Branding. Es gibt sogar eine Festival-Tageszeitung) damit der Promillewert nicht absinkt *g*

Samstag regnete es dann nicht ganz so ausführlich. Weil alle Bands die wir sehen wollten (Lordi!) erst zu nachtschlafender Zeit spielen sollten saßen wir unter unseren Pavillons und machten Blödsinn. Ich erzählte nebenbei von Friseur Fritz, und dass die Begegnung meine Hammerfall-Wetteranspielung als Blogeintragstitel abgelößt hat. Sowas überlege ich mir nämlich immer schon während ich noch Fotos mache. Den neuen Arbeitstitel wollte ich eigentlich nicht verraten, hab ihn aber Natron ins Ohr geflüstert. Daraufhin machte der Satz als Stille Post einmal die Runde im Camp und was dabei raus kam musste ich dann nehmen. Ursprünglich hieß es: "Der Friseur von Bauer Trede" *g*
Aufgrund meiner schwächelnden Kondition habe ich es abends dann nur noch zum Metal-Karaoke geschafft (nebenbei spielten Nightwish auf der Hauptbühne und wir sangen hingebungsvoll bei "Hamster Dentist" mit). Axxis und Lordi waren offensichtlich sehr toll, mussten aber leider ohne mich auskommen. Wirklich ärgerlich!
Tja, und heute gings dann schon wieder zurück in die große Stadt. Ich mag ja an Wacken nicht nur das Festival sondern auch die entzückenden norddeutschen Dörfer durch die man so fährt. So viel Weite. Kindheitserinnerungen an Ferien auf dem Bauernhof gar nicht weit von Wacken.
Erstaunlicherweise sind wir staufrei durchgekommen, erst kurz vor Berlin gings dann los. Deshalb hat sich die Rückfahrt unheimlich hingezogen. Ich bin zwischendurch immer mal wieder eingeschlafen. Und dann wacht man auf und das erste was man sieht ist diese Aufschrift *g*

So, nun werde ich mal zusehen was noch zu Essen im Kühlschrank ist. Ich vermute es wird auf ungesundes Fastfood vom Bringdienst hinauslauften. Ab morgen dann wieder Grünzeug ;)
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