Elf mal elf Quadrate sollt ihr sein

1. Juni 2010 (12:05 h) – Tags: ,

Natrons Quadrate haben ihren Weg zu mir gefunden und sind auch alle schon versäubert und gebügelt worden. Nun könnte der Spaß losgehen, zumal ich neulich auf dem Markt auch einen Stoff für den Rücken und die Randeinfassung des Quilts gefunden habe. Fast mein Vorhangstoff aus dem Wohnzimmer, sollte also gut reinpassen.

Zuersteinmal aber musste Jogi Löw neun Quadrate aus dem Kader aussortieren. Natron hatte natürlich das Soll übererfüllt und ich stand mit 130 statt 121 Quadraten da. Ganz schön schwierige Aufgabe. Ich konnte ja auch nicht nur einfarbige rausnehmen, die sind nämlich für die Ausgewogenheit der Anordnung ganz wichtig, wie sich bald herausstellen sollte. Also sind welche gewichen an deren Projekte ich nicht ganz so gute Erinnerungen hatte sowie Denim der in blau ja auch fast immer gleich aussieht. Für den nächsten Quilt habe ich also schonmal neun Quadrate.

Nun habe ich ein paar Tests in Sachen Anordnung gemacht. Erstmal kunterbunt.

Da sind nur sehr wenig einfarbige Quadrate dazwischen und ich habe wirklich nicht auf Mustervielfalt und dergleichen geachtet. Dementsprechend wild sieht es aus. Vom Format passt es natürlich auch noch nicht, am Ende werden es 11 x 11 Quadrate, die gehen nur so nicht auf meinen Arbeitszimmer-Fussboden.

Der nächste Versuch beinhaltete einen Farbverlauf. Schon ruhiger, ist aber bei meinem Freund durchgefallen: „Das muss mehr Punk.“ Mich stören die hochkontrastigen schwarz-gelben Quadrate (alle von Natron!) oben links, die fügen sich nicht harmonisch ein. Also wird es wohl gescheiter sein keinen Farbverlauf zu legen.

Die Anordnung wird mich noch Nerven kosten, das fühle ich jetzt schon. Außerdem muss ich mehr Bodenfläche freiräumen.

5 Kommentare zu “Elf mal elf Quadrate sollt ihr sein”

  1. Natron schrieb:

    Entschuldigen Sie bitte meine Hochkontrastigkeit! ;)

    Der Farbverlauf ist wirklich schön, geht aber nicht mit dem Konzept zusammen, finde ich. Ein Archiv sollte wenn überhaupt nach Datum geordnet sein, und wenn das nicht möglich ist dann halt wild durcheinander, so wie es im Kopf auch ist. Und wenn wirklich alles durcheinander und ohne System ist wirkt es auch wieder „geordnet“. Und viel einheitlicher als du mit einer „künstlichen“ Ordnung durch Farbverlauf je erreichen würdest.

    Obwohl ich sagen muss, in dem Farbverlauf steckt auch schon eine ganze Menge Punk, gerade weil dazwischen immer solche hochkontrastigen Störenfriede sind. Trotzdem: Diesmal kein Kontrollzwang! Mach das innere Glücksbärchi mundtot! Vive la révolution!

    *gg*

  2. Pauline schrieb:

    Was ist das für ein grüner stoff mit Grasmuster?

  3. Soda schrieb:

    @Pauline: Der auf dem ersten Bild neben dem Dalmatinerhintern und auf dem zweiten neben der braunen Pfauenfeder liegt? Das sind Erbsenschoten, hat Natron für eine Schürze verwendet.

  4. An' schrieb:

    11 mal 11 Quadrate, also im Ergebnis wieder quadratisch – wie wär’s denn dann mit einem Farbverlauf von innen nach außen? Dabei könnte hell innen und dunkel außen sein, oder innen hell, dann dunkler und außen wieder heller, bis es zum Rückseitenstoff passt?

  5. September schrieb:

    Vermutlich isses ja schon längst genäht…

    Vom Stoffmuster her stört da eigentlich nix so extrem, es sollten nur weder an den Eckpunkten noch in der Mitte sehr helle Quadrate sitzen. Hööööchsten die Streifenstoffe vielleicht nicht direkt nebeneinander, es wirkt unruhig wenn die nicht auf einer Höhe exakt aneinanderstoßen. Das wichtigste ist zweifellos die Farbverteilung.

    Schönes Projekt, Frau Soda!

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