Out of the frying pan and into the fire

11. Juni 2010 (17:25 h) – Tags: , ,

Bombenwetter in der großen Stadt. In der Wohnung ist es nur warm. Und diejenigen von uns die ihre Pelzmäntel nicht ausziehen können müssen kühle Plätzchen suchen. Zum Beispiel auf dem Cerankochfeld.

Frauchen hat derweil erstmal das Fahrrad geflickt und ist dann zum Türkenmarkt geradelt. Dafür ist jede Gelegenheit recht und heute hatte ich sogar eine Einkaufsliste. Auf der standen verschiedene Saristoffe, schwarzer oder dunkelbrauner Baumwollbatist, ebenfalls schwarzer Jersey und ein paar Metallkleinteile die ich aber bei Karstadt holen wollte. Die Saristoffe waren schonmal kein Problem. Ich möchte daraus einen Hippie-Zigeuner-Folklore-Stufenrock machen. Dafür brauche ich einen Stoff mit Bordüre und dann zwei auch gerne clashige Farben dazu. An Bordürenstoffen hatte der Sarihändler nicht viel Auswahl, ich hab einen schwarzen mit rot mitgenommen, erinnere mich aber, dass noch ein auberginefarbener zu Hause liegt, der hat auch eine, wenn auch weniger prächtige Bordüre. Die anderen beiden Stoffe sind fliederfarbig und grün geworden. Einen könnte wie gesagt der auberginefarbene ersetzen, bzw sind da auch noch zwei Meter orange-pinkfarbener Saristoff, ebenfalls mit (dezenter) Bordüre. Irgendwas wird es werden.

Um diesen Rock und auch das von mir geplante Burda-Maxikleid aus Pfauendruckstoff zu füttern brauchte ich dann Baumwollbatist. Davon abgesehen, dass die Saris ziemlich durchscheinend sind mag ich Polyester gar nicht auf der Haut. Außerdem fällt ein weiter Rock immer schöner wenn er einen Unterrock hat.

Baumwollbatist war mal wieder Fehlanzeige. Ich hätte ihn ja sogar gefärbt. Aber auch hellen gab es nicht. Schlussendlich habe ich ein sehr dünnes Leinen mitgenommen, in dunkelblau. Für den Rock geht die Farbe allemal, beim Pfauenkleid (der Oberstoff ist braun) werde ich eventuell mit schwarz drüberfärben. Mal dranhalten.

Zwischendrin ist mir dann noch dieses Highlight begegnet. So scheußlich, dass es schon wieder toll ist. Da dachte ich mir: „Mi-aaau! Das muss das Futter für irgendwas werden!“ und habe einen Meter mitgenommen. Abgefahrene Stoffe kann ich immer verwenden, und wenn es erstmal ein Quadrat und irgendwann eine Ausstellung wird ;)

9 Kommentare zu “Out of the frying pan and into the fire”

  1. Timeless schrieb:

    Wow, hast du tolle Saristoffe bekommen, da wird man ja neidisch. Auf jedem Fall wird sicher ein ganz toller Rock werden. könnte ich mir sogar als einfarbige Röcke vorstellen :3

  2. nyhet schrieb:

    Uah der Katzenstoff!!! *verliebt* Vom Türkenmarkt? Dann muss ich da wohl auch mal wieder hin…

  3. Natron schrieb:

    Also der Katzenstoff ist wirklich jenseits von Gut und Böse. Mir fehlen die Worte.
    *hypnotisiert die katzenbabies anstarr*

  4. Natron schrieb:

    Herr R. wirft dir übrigens gerade vor, dass du den innerlich doch schön findest und nicht gekauft hast weil er grell ist sondern weil du „doch auf sowas stehst“. :D

  5. Soda schrieb:

    Herr R. weiß nicht, dass wahnsinnig schön und absolut scheußlich als Extreme auf einer kreisförmigen Skala nebeneinander liegen oder er übersieht die feine Linie dazwischen einfach. Herr R. braucht eine Brille.
    *ggg*

  6. denocte schrieb:

    Hiiiilfe, die Katzen starren mich an *g*
    Der ist ja echt… grenzwertig.
    Ich bin sehr gespannt wie du den verarbeitest!

    Und maaaaa, ich beneide dich um deinen Zugang zu den ganzen tollen Türkenmarkt Stoffen. Über sowas bin ich in Österreich noch nie gestolpert ;)

  7. Agnes schrieb:

    Brrrr. Der Katzenstoff ist echt grauenhaft gut. Bin gespannt, was du draus machst.

  8. cutty schrieb:

    Der Katzenstoff erinnert mich an dolores umbridges büro, aus dem 5. harry potter-buch xD

  9. Set sail to sea but pulled off course by the light of golden treasure - Natron&Blog schrieb:

    […] es gibt fast keine Stoffe aus denen man nicht irgendwas gutes machen kann. Vermutlich sogar aus diesem Katzenprint. […]

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