I’m looking at you, James Hetfield!

6. Juni 2013 (17:26 h) – Tags: , , ,

Musik: Falconer - Busted To The Floor | Stimmung: Und jetzt: Gemüsecurry!

Neulich habe ich die Trägertops in meinem Schrank durchgekramt. Dabei fiel mir ein Ringerrückenshirt in heathergrey in die Hände. Das habe ich auch noch in weiß, das dritte, schwarze, habe ich offenbar verbummelt. Egal. Grau war mir ein wenig langweilig. Da könnte man noch irgendwas draufmalen.

Ein paar Tage später fand ich dann auf Pinterest (wo sonst..) meinen Spruch. Natürlich viel mehr als nur ein Wort. Aber infinitisimale Deppenarbeiten mit Cutter und Lineal liegen mir ja.

Die Schrift habe ich am Rechner zu einem Blocksatz zusammengebaut und versucht auf Freezerpaper auszudrucken. Das zog der Drucker nicht richtig rein, also druckte ich auf normales Papier und klebte das dann auf die Oberseite vom Freezerpaper.

Und dann kam der Cutter zum Einsatz. Für die graden Kanten habe ich an einem Stahllineal entlanggeschnitten, die Rundungen bekommt man mit einer drehbaren Klinge gut hin. Wichtig ist natürlich, die „Inseln“ aufzuheben, also die Innenflächen von O, A, D usw.

Nach Stunden war das ausgeschnitten und ich habe die Mitte von Schablone und Shirt ausgemessen und das entsprechend platziert. Das Freezerpaper kann dann ganz easy auf den Stoff aufgebügelt werden.

Auch die Inseln habe ich wieder in ihre Buchstaben gesetzt und festgebügelt. Um mit der Farbe anschließend nicht auf die Rückseite des Tops durchzumatschen und um den Stoff auch etwas straff zu halten, habe ich eine Styroporplatte in das Top geschoben. Danach die Stoffmalfarbe mit einem Schwämmchen auftupfen. Die Farbe kann man natürlich auch mit einem Pinsel aufbringen, habe ich an ein paar Stellen auch so machen müssen. Mein Shirt ist ja rippgewebt, das bedruckt sich generell schlechter als glatte Ware.

Wenn das einigermaßen getrocknet ist kann man die Schablone und die Inseln vorsichtig abziehen. Wer die Schablone nochmal verwenden will hebt natürlich alles auf. Die Stoffmalfarbe wird dann mit dem Bügeleisen fixiert. An ein paar Stellen ist mir leider was unter die Schablone gelaufen, aber es hält sich noch im Rahmen. Wird eh eine Festivalklamotte.

Und so siehts dann aus. Stilecht mit Schlafanzughose aus der ich heute den ganzen Tag nicht rausgekommen bin. Ahem. Ausser Haus dann gerne mit Shorts oder Cargohosen.

6 Kommentare zu “I’m looking at you, James Hetfield!”

  1. Rebekka schrieb:

    Sieht sehr gut aus!

  2. Mara schrieb:

    Oh, der Spruch ist echt super =) und ich bewundere immer die Leute, die so wunderbar mit Farbe und Schablone umgehen können!

  3. Shiny schrieb:

    Wow, das sieht ja garnicht so kompliziert aus, wie ich mir sowas immer vorgestellt habe. Trotzdem bewunder ich deine Geduld, denn es scheint doch lange gedauert zu haben, die ganzen Buchstaben einzeln auszuschneiden. Aber sag mal, wo bekommt man denn, zum Nachmachen, solches Freezer-Papier her? Für einen Tipp wär ich dankbar.

  4. Soda schrieb:

    @Shiny: Ich habs grade auf amazon gefunden, Bögen als Taschenbuch gebunden, auch relativ preiswert: http://www.amazon.de/gp/product/1571206507/ref=ox_sc_act_title_1?ie=UTF8&psc=1&smid=A3JWKAKR8XB7XF

  5. Kleine Frau schrieb:

    Der Spruch ist klasse!
    Und Respekt an die Friemelarbeit. Nach meiner letzten Friemelklamotte (knapp 400 aus Transferfolie individuell ausgeschnittene Bchstaben) habe ich davon erstmal genug.

  6. Shiny schrieb:

    Danke Soda! Ist sogar günstiger, als ich dachte ;)

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