Hallo, ich bin ein Edelgas!

9. August 2013 (09:02 h) – Tags: , ,

Musik: Iron Maiden - Mother Russia 

Auf dem Türkenmarkt fand ich neulich einen Jersey in verwaschenem Neongelb. Ich mag ja neon und bevor man den Trend im nächsten Jahr nicht mehr tragen kann habe ich mir schnell noch ein Sommershirt genäht. Es sollte möglichst locker sitzen, ein bisschen länger sein, lässig.

Das ist am Ende aus meinen Plänen geworden:

Den Schnitt habe ich selber gemacht, nach Maßen die Natron von einem ihrer Teile abgenommen hat. Er basiert nur auf ganz einfachen Formen, wirklich nicht weiter dramatisch.

Das ist es eigentlich schon: Ein Rechteck mit abgeschrägten Schultern und dezenten Armausschnitten, die Ärmel nur geschwungene Streifen. Vorne und hinten unterscheiden sich nur im Halsausschnitt.

Genäht habe ich in weiß. Die Unterkante hat einen Flatlocksaum bekommen, der Halsausschnitt (nachdem ich ihn nochmal weiter gemacht habe) einen Jerseystreifen. Die Ärmel habe ich nicht gesäumt weil ich darauf spekuliert habe, dass sie sich einrollen würden. Tut das Material aber nicht, also musste ich das am Ende selber aufrollen und mit ein paar Stichen befestigen.

Jederzeit unterstützt durch meine Haustiere ist die Arbeit an dem Shirt heute relativ schnell zu Ende gekommen. War ja auch keine Geheimwissenschaft.

Ich mag den Schnitt, der ist lockerer und mal was anderes als mein übliches Modell „T“. Bestimmt auch geeignet für sehr warme Tage. Der Jersey ist relativ dünn und so scheint mein Bikinitop durch, damit kann ich aber wunderbar leben.

Es ist sicher noch ein Meter Neonjersey da, allerdings mit Flecken. Wenn ich mich geschickt anstelle könnte da noch ein zweites Shirt draus werden. Vielleicht eins mit Ringerrücken, das wär auch schön.

Ein Kommentar zu “Hallo, ich bin ein Edelgas!”

  1. Kathi schrieb:

    Absolut perfekter Schnitt und Sitz. Schade, dass der Sommer schon fast vorbei ist (und meine Nähmaschine Jersey nicht soo sehr mag).

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