I shot the Serif (but I didn’t shoot the Monotype)

27. September 2010 (19:10 h) – Tags:

Der Photoshop und ich, wir sind ja ganz dicke. Deshalb mussten wir natürlich auch mitmachen beim Album-Art-meme das Natron in ihrem Blog vorgestellt hat. Eine der besten Maßnahmen zur Zeitverschwendung die das Internet in letzter Zeit hervorgebracht hat.

Das ist mein erstes. Bei der hübschen Kombination von Bild und Albumtitel sollte es in Richtung J-Lo gehen, dafür hätte ich aber noch mehr bling in den Schriftzug einbauen müssen was mir spontan nicht gelungen ist. Ganz davon abgesehen, dass ich mir kein Popdiven-Albumcover in Erinnerung rufen kann auf dem nicht die Dame selbst abgebildet wäre… Nagut, als Anfang isses okay. Hier ist das Originalbild.

Das zweite war schon ein Highlight. Da hatte ich einfach Glück was Bandnamen und Foto anging. Was anderes als ein Gothicalbum hätte es nicht werden können. Am Originalbild habe ich bis auf den Schnitt nichts mehr gemacht. Endlich mal ein Einsatz für die sonst weniger benutzten Gruftie-Fonts. Die vom Bandnamen heißt Medici und ist eigentlich wirklich schön.

Nummer drei bekam einen sperrigen Bandnamen. Das musste wohl Alternative Rock werden… Bis ich dann den eher schmissigen Albumtitel bekam und dazu dieses Bild! Wie sollte ich ein typisches MySpace-Poserbild mit Vintage/Burlesque/Gothic-Ambitionen mit sowas verbinden? Also habe ich das Bild eher heftig nachbearbeitet und es ist ein Danceact geworden. Verlaufsumsetzung hat immer sowas diskomäßiges. Shake it, baby!

Eine ähnliche Wende erlebte auch Album vier. Zuerst der Bandname: Archelaus. Bingo, das kann nur Metal werden. Muhahaha. „A better place“ ist jetzt kein Dimmu Borgir Titel, aber solche kriegt man mit der Zitatemethode wohl kaum hin („Men needeth to cultivate himself or other he shall turn his paradise into a godless savage garden.“). Und dann kam Flickr und knallte mir dieses Bild vor den Latz. Da war sie, meine Popdiva und sollte auf ein Metalcover. Also Dimmu Borgir konnte ich vergessen. Mit viel Bildbearbeitung könnte es aber vielleicht noch Megadeth werden… Und so habe ich aus der hübschen Kelly ganz viele Roboter gemacht und der Albumtitel gewinnt einen nevermorehaften Zynismus.

Insgesamt ein großer Spaß mit Fonts und Brushes und all den Dingen die man in der Bildbearbeitung normalerweise eher sparsam einsetzen sollte. Für Archelaus habe ich mir sogar mal ein paar Metalfonts runtergeladen, die meisten Schriftarten auf meinem Rechner sind nämlich irgendwie eroded/grunge, Grafitti oder retro wie ich bei dieser Gelegenheit festgestellt habe. Ein Grungealbum sollte ich also definitiv auch noch versuchen. Überhaupt, es hört nicht auf. Mal gucken was N&S-Records noch so im Backcatalogue haben. *g*

3 Kommentare zu “I shot the Serif (but I didn’t shoot the Monotype)”

  1. Natron schrieb:

    Wenn man die Bilder noch bearbeitet hat man ja noch viel mehr Möglichkeiten. Wie du aus Dita Dance gemacht hast ist großartig. :D
    „Verlaufsumsetzung hat immer sowas diskomäßiges“ *lol* Aber wahr!

  2. Ophelia schrieb:

    Ah, das tolle CD-Cover-Spiel. :D Deine Versionen sind auch echt gut gelungen, wie ich finde.
    Ich wollt das eben auch machen, hatte auch prompt ´nen super Namen (Fréquence JAZZ … geht es perfekter?) und ´nen super Titel (acutally being reached for) und dann … Babyfoto. :( Mal davon abgesehen, dass es nichtmal ein besonders schönes war, finde ich es nicht so toll, fremde Babyfotos zu benutzen. Also werd ich morgen nochmal mein Glück versuchen. Aber so tolle Band- und Albumnamen werde ich wohl nicht wieder kriegen. ;)

  3. denocte schrieb:

    Das Dance Cover ist genial!

    Ich muss das auch ausprobieren. Ihr Fieslinge ihr habt mich angefixt. Argh. ;)

    lg denocte

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