Hair to the throne

3. Oktober 2013 (15:49 h) – Tags:

Musik: Mortal Sin - Deny 

Im Wohnzimmer ist immer noch nichts Zeigenswertes passiert. Ich habe auch nicht immer Bock an den Bezugsteilen für das Sofa rumzusägen, zumal der Samt ganz furchtbar fusselt und ich nach jeder Session das Arbeitszimmer saugen muss.

Ende letzter Woche habe ich Spätschichten gearbeitet. Da muss ich nicht nach dem Aufstehen zügig aus dem Haus gehen sondern kann noch ewig rumkramen bevor ich los muss. Und dann probiere ich auch gerne Frisuren aus. Meine Haare haben ja wieder eine Länge mit der man was anstellen kann bzw muss denn so richtig lang genug für einfach offen tragen sind sie auch noch nicht.

Auf Pinterest sammle ich also fleissig Inspirationen und mache dann genau das nach oder irgendwas anderes draus. Momentan bin ich von geflochtenen Strähnen total fasziniert. Irgendwas geflochtenes kommt bei mir in fast jeder Frisur vor.

Das hier ist meine Hoffrisur, sollte ich mal nach King’s Landing eingeladen werden. Eigentlich wollte ich die Haare nur mit dem Glätteisen ein wenig eindrehen, so dass sie oben noch glatt sind. Damit fand ich mich dann aber unglaublich muttihaft. Also habe ich einen kurzen Seitenscheitel gezogen, vorne Strähnen rausgelassen und links und rechts so eine Art Bauernzopf geflochten. Hinter dem Ohr sind die Zöpfchen lose geflochten und hinten zusammengebunden. Leider haben sich die Locken im Laufe des Tages ziemlich rausgehangen, aber um mal kurz auf dem eisernen Thron probezusitzen hätte es wohl gelangt.

Die zweite Frisur war vom Samstag. Auf Arbeit läuft grade eine Oktoberfest-Geschichte, und wir waren eingeladen am Wochenende in Dirndl oder Lederhosen arbeiten zu kommen. Wenn ich denn eins besessen hätte… Ich wollte also immerhin eine zenzihafte Almmädel-Frisur machen. Mit Zöpfchen, natürlich.

Wieder Seitenscheitel, diesmal die Haare direkt am Kopf entlang nach hinten geflochten. Ist oben etwas schief geworden, aber sooo viel Übung habe ich auch noch nicht. Die restlichen Haare habe ich dann im Nacken zusammengebunden, auftoupiert und zu einem Knoten eingeschlagen. Zöpfchen drübergesteckt, fertig. Mit viel rosafarbenem Rouge sah es noch entzückender aus, für ein Bierchen in der Wikingerbar abends habe ich die Haare aber dann wieder aufgemacht.

Frisur drei ist schlichter. Ich wollte den von unten nach oben geflochtenen Zopf im Nacken probieren, das hatte ich bei einer Frau in der Bahn gesehen. Wenn man den Kopf nach unten hängt und dann flechtet ist es gar nicht so schwer.

Wie auf Pinterest gesehen, habe ich das mit dem Sockbun kombiniert. Hochgeflochten, Haare durchs Kissen gezogen, rundherum verteilt, mit einem zweiten Zopfgummi gesichert und die losen Enden rumgewickelt. Das Geflechte könnte zugegeben noch viel ordentlicher werden, aber immerhin. Augenbrauen sind gut gewesen, an dem Tag.

Das war dann auch erstmal wieder genug eitler Schönheitskram. Es dräut ein freies Wochenende und die Chancen stehen gut, dass ich wenigstens mit irgendwas an die Nähmaschine kommen werde.

3 Kommentare zu “Hair to the throne”

  1. Centi schrieb:

    Die erste mit den Löckchen find ich richtig toll.
    Wenn die dummen Dinger (also die Löckchen) nur mal länger halten wollten als von 12 bis Mittag.

  2. Teleri schrieb:

    Hach, wenn ich sowas sehe, bin ich immer doppelt neidisch auf Leute mit einigermaßen glatten Haaren. Ich weiß, die Geschichte mit den sich raushängenden Glätteisen-Locken, aber so ordentliche Zöpfe werde ich nie nie nie hinbekommen und selbst wenn, würden sie in meinem Wuschelkopf überhaupt nicht auffallen.

    Egal, genug gerantet, du siehst toll aus, du fesches Madl, du.

  3. clarimonde schrieb:

    Äußerst bezaubernd, sowohl die Flechtfrisuren als auch der Dutt. Aber Du siehst vermutlich auch mit einem stümperhaften Topfschnitt noch gut aus!
    Neulich habe ich „Zeugin der Anklage“ angesehen. Anhand der Fotos finde ich, Du siehst Marlene Dietrich ganz schön ähnlich. Wie wär’s mal mit einem Marlene-Gedenk-Styling?

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