Kein Lannistergold

26. März 2014 (11:17 h) – Tags:

Musik: Lieblingsband hat nagelneuen Song veröffentlicht! | Stimmung: Sonnenschein!

In der letzten Wohnung hatte ich auf einer Kommode im Schlafzimmer einen schnörkeligen Standspiegel und meinen Schmuck in entzückenden Dosen geordnet. Das sah wirklich hübsch aus und ist auch nicht unpraktisch gewesen.

Nun steht die Kommode aber im Flur und so richtig organisiert ist das mit dem Schmuck noch nicht wieder. Der Standspiegel liegt noch in einem Karton und ich hebe meine Ohrstecker in einer leeren Directions-Dose auf. Ich habe den Plan da noch was im Schlafzimmer zu bauen, erstmal gab es aber Kleinkram. Organisierenden Kleinkram.

Aus einer flachen schwarzen Schachtel habe ich ein Display für die Ringe gebaut die ich oft trage. Da war sehr einfach. In schachtelbreite Fleece zuschneiden, zu mehrern Rollen aufwickeln und nebeneinander in die Schachtel sortieren. Ein Reststück nachtblauen Samt etwas breiter und deutlich länger drüberlegen und in alle Ritzen stopfen, so dass die Schnittkanten versteckt sind. Ich habe nichmal was festgeklebt, geschweige denn genäht.

Manche von den Ringen habe ich schon sehr lange, viele auf (Mittelalter-)Märkten gekauft. In der zweiten Reihe von unten stecken Opalith, Regenbogenmondstein und Perlmutt nebeneinander und beweisen meine Liebe für Effektsteine. Den einzigen goldfarbenen Ring oben rechts zeige ich euch nochmal genauer.

Eigentlich kaufe ich nur noch sehr ungerne Modeschmuck weil es furchtbar nervt wenn geliebte Stücke dann so kupferfarben werden. Hier habe ich aber mal eine Ausnahme gemacht, das war nämlich eine Ohrklemme. Die kriegt man ja nicht sooo häufig, also musste ich zuschlagen als sie im Modeschmuckladen drei für den Preis von zweien verkauft haben.

Zuhause stellte sich heraus, dass das goldfarbene Teil als Ohrklemme völlig ungeeignet war. Passte vorne und hinten nicht. Weil es aber so hübsch war wollte ich es auch nicht in der Schublade verschwinden lassen. Also habe ich vorsichtig dran rumgebogen bis das Blech so weil geöffnet war, dass es als Oberteil eines Ringes funktionieren könnte. Den unteren Teil habe ich aus dünnem Messingdraht gebaut. Nicht schön, aber mein erster Versuch in diese Richtung. Jetzt kann man den Ring auf dem kleinen Finger oder noch lieber als Midiring auf Ring- oder Mittelfinger tragen. Nichts worauf Cersei Lannister neidisch wäre, aber ich mags.

2 Kommentare zu “Kein Lannistergold”

  1. Thalea schrieb:

    Ich kaufe aus dem gleichen Grund ungern Modeschmuck. Ich kauf die Ringe (oder was immer) ja weil ich sie MAG und dann sind sie nach 10 Mal tragen kaputt und dann… doof.
    Hübsch, deine Ringkreation! Und ich finde es so cool, dass du auch Ringe an den oberen Fingergliedern trägst (nennt man die wirklich Midiringe?). Außer mir kenne ich nämlich sonst niemanden, der das tut, da ist es schön zu sehen, dass ich nicht die einzig spinnerte Person bin. :D

  2. knaxgurke schrieb:

    Hübsche Ringe hast du da, sehr geschmackvoll, und die Präsentation verleiht dem noch den letzten Schliff, das sieht sehr schön edel aus und wird sich soweit ich das vom Blog her beurteilen kann sicher gut in deinem Schlafzimmer machen. Überhaupt mag ich es ja, dass der Schmuck so auch dann Deko sein darf, wenn er gerade nicht dich dekoriert. ;)

    Von Modeschmuck-Ringen lasse ich auch meistens die Finger (oder rumgedreht?), ich sehe zwar immer mal wieder welche, die ich ganz hübsch finde, aber im Endeffekt sind sie leider fast immer zu groß. Da lobe ich mir doch die bessere Größenauswahl auf Mittelaltermärkten – wenn man nicht immer warten müsste, bis mal wieder einer in erreichbarer Nähe ist… ;)

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