Blind Guardians of Asgard

4. Juni 2014 (15:44 h) – Tags: ,

Musik: Behemoth - Diamonos 

Bin wieder zurück vom offiziellen Auftakt der Festivalsaison, dem Out & Loud in Geiselwind/Bayern. Im letzten Jahr hieß die Veranstaltung noch Beastival und startete mit dem besten Lineup. Dieses Jahr hat, wenn das überhaupt möglich ist, die Bandauswahl noch überboten. Drei Tage lang sind wir fast gar nicht dazu gekommen im Camp rumzulungern weil dauernd irgendeine famose Kapelle beklatscht werden wollte. Die Zusammenstellung war dabei ein wenig „shuffle all“ und so sind wir von Freedom Call zu Sepultura zu den Reitern gezogen oder haben Behemoth zwischen Rage und Doro genossen.

Es ging am Donnerstag auch schon sehr amtlich los. Ich war entspannt mit Lieblingsfahrgemeinschaft Ophelia unterwegs. Die schon Mittwoch angereisten Freunde hatten uns einen Zeltplatz freigehalten. Zum Aufbau kamen wir aber erstmal nicht, als wir eintrafen war es nämlich grad 14.oo h und Stormwarrior spielten. Also scheuchten uns Natron, Red und die anderen aus dem Auto zum Bändchenstand und schnell vor die Bühne. Wir waren rechtzeitig zu „Heading Northe“ da und konnten gleich mitfeiern. Gelungener Kaltstart.

Aber was sehen wir da? Regnet es etwa schon wieder? Im letzten Jahr hat das Universum sich alle Mühe gegeben uns wegzuschwemmen. Hat das etwa nicht gereicht?! Doch, hat es. Der Regen gab bald auf und nach viel, viel Party bei Freedom Call konnten wir unsere anschließende Pizza schon im Trockenen genießen. Das restliche Wochenende wartete mit Wolken aber auch ordentlich Sonnenschein auf. Dafür waren die Nächte kalt. Oh, so kalt! „Like Christmas, ho, ho, ho!“ wie ein gut gelaunter Biff Byford später von seinem warmen Plätzchen auf der Bühne runterkommentierte.

Ich hatte meine Campingausrüstung im Vorfeld erweitert und auch eine Isomatte mitgenommen. Die wollte ich unter mein Luftbett packen damit die Kälte aus dem Boden da nicht so durchkommt. Ich dachte Schlafsack, Fleecedecke und dicke Flauschidecke dazu müssten reichen. Taten sie nicht. Ich bin eine furchtbare Frierliesel, das ist bekannt. Aber es waren nachts wirklich nur 4°C! Am Ende habe ich die Isomatte mit *in* den Schlafsack gerollt und konnte so einigermaßen schlafen. Nicht toll, nicht wirklich warm, aber das Beste was in der Situation möglich war. Fürs nächste Jahr habe ich meine Lektion aber gelernt. Nicht am Equipment sparen. Dann kaufe ich mir einen Schlafsack mit Komfortbereich bis 0°C, auch wenn der wieder ein kleines Vermögen kostet.

Der Rest vom aufgestockten Campinggerümpel bestand aus neuem Zelt plus einer gescheiten Lampe dafür und der NVA-Plane, die Ostalgiker Red erfolgreich in unserer Gruppe verbreitet hat. Und ich bin von allem wirklich begeistert. Das Zelt hat gute Dienste geleistet und vor allem der zusätzliche Stauraum im Vorzelt ist der Wahnsinn. Sechserträger Wasser, dreckige Stiefel, Campingstühlchen. Alles hat sein Zuhause dort gefunden. Ich habe immer den Seiteneingang benutzt weil man den mit einer Hand aufzippen kann, wenn es warm ist kann man mit offenem Fronteingang aber sicher ganz gut durchlüften. Lustigerweise hat Ophelia fast das gleiche Zelt. Wir liefen aber nicht Gefahr das zu verwechseln, ich habe mein temporäres Zuhause nämlich gleich angefangen zu dekorieren.

Diese Wimpelkette (Natron und Red haben auch jeweils eine bekommen) war ein Weihnachtsgeschenk der rührigen User. Die einzelnen Wimpel sind mit Lieblingsband, Haustierchen, Rebellenlogo und lauter anderem personalisiertem Motiv verziert. Total schön. Die Wimpelkette kommt auf jeden Fall mit nach Slowenien und wird noch durch ein paar Solarleuchten ergänzt. Deko. Ich kann irgendwie nicht anders.

Aber gucken wir auch mal auf die Bands. Die vielen, tollen Bands die wir gesehen haben. Stormwarrior zum Ankommen, bei Solstafir haben wir unsere Zelte aufgebaut, die also nur aus der Ferne gehört. Freedom Call war dann nicht verhandelbar, da hatte ich mich schon voll drauf gefreut. Und sie sind einfach so eine unschlagbare Gute-Laune-Band. Der „happy metal party“-Refrain klebt mir ehrlich gesagt immer noch im Ohr.

Dann haben wir Pizza geholt, auf die hatte ich mich auch gefreut. Die Fressiversorgung ist auf dem Outiloudi ziemlich gut. Nach der Pizza brüllten uns Sepultura ein Ständchen und sie waren der Hammer. Ich bin nicht damit einverstanden, dass Derrick Green seine tollen, langen Dreads abgeschnitten hat, aber das ist auch der einzige Kritikpunkt den ich anbringen kann. Die Brasilianer haben den Laden echt gerockt und sogar Ratamahatta gespielt, den Song mit dem ich sie in den Neunzigern überhaupt entdeckt habe. Ganz groß. Natron hatte anschließend zwei Tage Nackenschmerzen.

Wir waren noch total geflasht von Sepultura als es dann mit den Reitern weiter ging. Die einzige Band die auch schon im letzten Jahr in Geiselwind gespielt hat. Damals vor allem mit alten Songs, was eine unerwartete Freude war. Inzwischen haben sie ein neues Album herausgebracht mit dessen Bewertung ich mich sehr schwer tue. Sagen wir mal so: Die Zeiten Mitte der 2000er, als wir die Reiter in Wacken abgefeiert haben und den Spaß unseres Leben hatten, sind vorbei. 2014 clashten ganz alte Sachen und genauso tolle mittelalte Songs mit dem Zeug der letzten drei Alben und die Liveshow wurde dadurch extrem heterogen. Geiler Song – komischer neuer Scheiß – was ganz neues was gar nicht sooo übel klingt – Seemann. Ungefähr so. Ich bin nicht überzeugt, habe mir aber trotzdem einen alten Reiter-Patch für die Kutte gekauft. In memoriam, sozusagen.

Headliner für Donnerstag waren Powerwolf. Die haben natürlich wie immer abgeliefert. Dem lückenhaften Mobilfunknetz in der bayerischen Pampa war zu verdanken, dass wir die Wölfe erst nach dem Auftritt getroffen haben. Da brachte mir das Artist-Bändchen was Falk Maria Schlegel für mich besorgt hatte natürlich nicht mehr viel, aber wir bekamen die restlichen Getränkegutscheine der Band geschenkt und konnten wenigstens noch kurz quatschen bevor Powerwolf den Tourbus Richtung Bratislava besteigen mussten. Nebenbei lief in der Konzerthalle Karaoke till death mit Liveband, was erstaunlich lustig war.

Freitag gingen wir duschen und lungerten dann in der Sonne rum. Sonne! Die erste Band zu der ich mit den anderen Richtung Infield aufbrach waren Rage. Ganz entspannt hockten wir uns vor die Bühne und lauschten drei Mann die ordentlich Stimmung machen. Bis Wagner und Smolski plötzlich beide ihre Amps zerschossen hatten und wir in den Genuss eines spontanen Schlagzeugsolos kamen. Weil danach immer noch nichts ging, ergiff der Drummer seine Chance, sprang ans Mikro und veranstaltete ein paar Singspielchen mit uns: „Das wollte ich schon immer mal machen!“ Am Ende gab es wieder Gitarren und noch ein bisschen Musike, so dass Rage mir in allerbester Erinnerung bleiben werden.

Wir drehten eine Runde über den Merchbereich, Musik gab es zwar auch in den Hallen, aber die Bands die ich mir dort angucken wollte waren an einer Hand abzuzählen und so hingen wir fast ausschließlich draußen ab. War ja auch schönes Wetter. Und unverzeihlich wenn wir den Anfang von Behemoth verpasst hätten! Die unglaubliche Show vom Paradise funktionierte auch bei Sonnenschein und mit neuem Album. Bemoth waren einfach SO GUT! Gänsehaut, Pyros und Flitter. Obwohl musikalisch überhaupt nicht zu vergleichen standen die Polen Sepultura in nichts nach und ich fürchte die beiden haben mich vielleicht noch ein ganz klein wenig mehr begeistert als die unumstrittenen alten Helden mit ihren grandiosen Best-of-Shows.

Nach Bemoth wurde es dunkel und kalt. Ich ging mit einigen zum Camp zurück, wo wir in Decken gewickelt den rituellen Stuhlkreis bildeten, tranken und Blödsinn redeten während Doro auf der Bühne offenbar nicht ganz überzeugen konnte. Sagten die, die da waren. Ich trug inzwischen zwei Zipperjacken und einen Pullover übereinander und trotzdem war es kalt. Vielleicht hätte man sich noch eine Fleecedecke mitnehmen sollen zu Saxon. Aber irgendwer sagte, sie hätten eine besondere Pyroshow und daran hätte man sich ja auch wärmen können. Saxon hatten kurzfristig freundlicherweise ihren Slot mit Amon Amarth getauscht, so dass die Schweden Samstag spielen konnten und wir Freitag Abend mit eine ordentlichen Portion NWoBHM beendeten. Pyros hielten sich in Grenzen, aber die Setlist von Saxon war fantastisch. Normalerweise bestehen die darauf uns die erste Hälfte ihrer Auftriffe lang mit neuen Liedern zu belästigen bevor am Ende die Klassiker kommen die jeder hören will. Diesmal haben sie nur alten Scheiß gespielt. Davon gibt es auch wirklich genug und wir kamen unter anderem in den Genuss von Strong Arm Of The Law, 747 (Strangers In The Night), The Eagle Has Landed, Motorcycle Man, Rock ’n‘ Roll Gypsy und natürlich Crusader, Princess Of The Night und Denim And Leather. Es blieb ausser Ride Like The Wind gar nichts zu wünschen übrig und wer so eine unglaubliche Show spielt braucht meiner Meinung nach auch gar keine zusatzlichen Effekte. Daumen hoch für Saxon!

Nach einer weiteren durchfrorenen Nacht und Aufwärmen unter der Dusche und in der Sonne ging es Samstag recht früh vor der Bühne los. Eine von den Bands die ich mir auf Platte gar nicht anhöre, die aber live taugen und hoffentlich noch eine Karriere hinlegen werden sind Dust Bolt. Noch sehr jung, mit neiderweckenden Haaren, spielen sie sehr amtlichen Thrash zu dem wir uns wieder auf dem warmen Asphalt vor der Bühne versammelten. Anschließend wurde im Camp gegrillt aber irgendwas von dem was ich gegessen habe war nicht okay. Mir gings nicht so gut, ich ging aber trotzdem mit als die anderen Vader anschauen wollten. Danach spielten Tyrfing in der Halle. Nachdem wir ihr Logo auf der Running Order mit Mühe entziffert hatten waren sie auch auf der Bühne nur schwer wiederzuerkennen. Das knickte ich nach zwei Songs und ging ins Zelt. Schlafen. War noch hell und demnach warm und ich verpennte seelig den Rest von Tyrfing sowie Ensiferum und Hail of Bullets. Um die zweiten war es ein wenig schade, aber egal. Mir ging es anschließend so viel besser, das hatte sich gelohnt.

Wir hatten ja auch noch was vor. Nämlich Amon Amarth. Ich war, irrationalerweise, ein wenig stinkig mit Amoth weil das letzte Konzert in Hamburg total überfüllt war und es keinen Spaß gemacht hatte da nur rumgeschubst und eingedrängelt zu werden. Dafür konnte die Band nichts, aber irgendwie hatte es bei mir einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen. In Geiselwind war es auch voll (Tageskarten), aber nicht zu voll. Eher so, dass man endlich mal nicht frieren musste. Und guck, da haben die Vikinger wieder richtig Party gemacht. Bei irgendeinem Song, vielleicht war es Pursuit Of Vikings, änderte sich die Struktur im Publikum und die Crowdsurfer mussten umgeleitet werden. Warum sitzen die da drüben alle am Boden? Oh, die RUDERN! Das war wirklich cool. Johan Hegg riss dann noch den Witz der Titel dieses Blogeintrags wurde und ich war versöhnt mit Amoth.

Anschließend verzichtete ich auf Moonspell in der Halle und wir sammelten uns wieder am Wellenbrecher um den letzten Hauptact randalefrei von weiter hinten genießen zu können. Da waren wirklich alle Campbewohner anwesend, denn solche Bands verpasst man nicht. Zumal sie zwei Jahre nicht live gespielt haben. Die Rede ist von Blind Guardian. In meinem Ranking deutscher Metalbands ganz weit vorne, wenn nicht die besten überhaupt. Der Veranstalter hatte sie gebeten eine Best-of Show zu spielen und wow! Der ganze alte Scheiß! Lord Of the Rings, Mordred’s Song, Bright Eyes. Es ist ja nicht so, dass diese Band jemals ein *schlechtes* Album gemacht hätte und gegen Nightfall und die Sachen von Edge Of Time ist nun wirklich nichts zu sagen, aber zum Beispiel Lord Of The Rings hatte ich überhaupt nicht auf dem Zettel. Nicht als Livesong und vermutlich habe ich es auch zehn Jahre lang nicht auf Platte gehört. Aber zum Glück war mein Hirn so: „Den kennen wir! Moment, ich such dazu schnell was raus!“ und -bing!- war der Text wieder da. Natürlich haben wir auch den Bard’s Song gesungen, mein Tribe vermutlich lauter als alle anderen, und als Zugabe gab es Valhalla. Mehr kann man sich nicht wünschen. Das war weltspitzenklasse, Blind Guardian!

Als alle von Guardian zurückgekehrt waren versammelten wir uns nochmal im Camp um den letzten Abend ausklingen zu lassen. Zufällig entdeckt ein Kumpel zwischen dem üblichen Müll auf einem unserer Tische originalverpacktes Campingbesteck: „Hat einer von euch Campingbesteck bei Amazon bestellt?“ Wir rätselten wo das hergekommen sein könnte, es fanden sich auf dem zweiten Tisch noch mehr Gabeln und Löffel. Offenbar eine Werbemaßnahme, die irgendeine arme Sau während der überwältigenden Performance von Guardian klammheimlich auf dem Zeltplatz verteilen musste. Und die Polizei hatte auf zahlreichen Postern gewarnt, dass uns was geklaut werden könnte! Wir verteilten das Besteck in der Gruppe und ich weiß jetzt schon, wie ich an den kalten Abend in Geiselwind zurückdenken werde wenn wir in Slowenien anfangen das Zeug auseinander zu sortieren. Meins ist das transparent blaue!

Grade die Nichtmetaller, die sich hier durch absätzelange Begeisterungsstürme zu einer nicht enden wollenden Anzahl von Bands lesen mussten, haben es schon längst erkannt: Dieses kleine Festival lebt von seinem riesigen Lineup. So viele so unglaubliche Bands werden wir das ganze Jahr über nicht mehr an einem Wochenende sehen. Das Outiloudi war ein furioser Auftakt für die Festivalsaison und hat richtig viel Spaß gemacht. Mein neues Campinggerümpel ist erfolgreich getestet und die entspannte Fahrgemeinschaft mit Ophelia hat so gut funktioniert, dass ich mir um die Mördertour nach Slowenien nun auch keine Sorgen mehr mache. Bring it on, Metalsommer!

 

Achso, noch ein Wort zum Thema Penicillin: Ihr erinnert euch, ich war krank und musste die ganze Woche über Antibiotika nehmen, was zur Folge hatte, dass ich in Geiselwind überhaupt keinen Alkohol getrunken habe. Und Festival ohne Alk, wie hat das nun funktioniert? Erstmal muss ich sagen, dass meine Freunde sehr rücksichtsvoll sind, für mich anstandslos Wasser geholt haben und keiner dabei war der doch immer noch versuchen musste einem ein Bier aufzuquatschen. Außerdem war die Stimmung wie immer gut, und das hat mich mitgerissen. Ich war mindestens genauso drauf wie sonst und teilweise erwischte ich mich dabei zu denken, das ich im Interesse des nächsten Morgens langsmal mal vorsichtig sein sollte mit dem Alkohol. Die anderen meinte da müsste in den Antibiotika irgendwas drin sein. Das hätte ich überhaupt nicht erwartet. Natürlich war es ein angenehmer Nebeneffekt morgens garantiert unverkatert aufzuwachen und auch körperlich etwas fitter zu sein, aber vor allem bin ich begeistert, dass alkoholfrei meiner Laune überhaupt gar keinen Abbruch getan hat. Die Notfall-Schokoriegel die ich für Stimmungstiefs eingekauft hatte, habe ich zwischenzeitlich total vergessen und erst Sonntag in Berlin wieder ausgepackt. Es gab zwei oder drei Momente wo ich dachte: „Jetzt wär ein Bier toll!“ und vor allem hätte ich den Talisker Dark Storm und die Honigwhiskey-Gingerale-Mische gerne probiert, aber der Verzicht hat niemals wirklich weh getan. Ich muss sagen, ich bin ein wenig versucht das weiter durchzuziehen. Mal sehen.

12 Kommentare zu “Blind Guardians of Asgard”

  1. Liz schrieb:

    Ohhhh Blind Guardian hätte ich nach all den Jahren auch gerne mal wiedergesehen..
    Ihr Glücklichen! :)

    \m/

  2. regenfrau schrieb:

    Yeah, die Wimpelkette in Aktion! :-)

  3. knaxgurke schrieb:

    Die Wimpelkette! *jubel* Ich muss gestehen, ich habe den ersten Festivalberichten schon allein deshalb entgegengefiebert, weil ich gehofft habe, die Wimpelkette endlich in ihrer Gänze (oder zumindest Teile des zusammengesetzten Werkes) zu sehen zu bekommen. Um so mehr freut es mich, dass sie bei dir gleich Verwendung gefunden hat.

    Ansonsten klingt das nach einem echt tollen Festival! Hätte ich das früher geschnallt… na ja, vielleicht ja ein andern mal.

    (Und Natrons angedeutete neue Haarfarbe sehen wir so auch mal!)

  4. Teleri schrieb:

    Klingt sehr fein :) Und Lord of the Rings ist echt eines meiner absoluten Lieblingslieder von BG. Auch wenn einem das nicht direkt ins Hirn ploppt, wenn man an die Band denkt.

    Was die Nachtfriererei angeht, bin ich ganz bei dir. Ich hab mir auch auf dem Sauna-Wacken 07 Verkühlungen an den Zehen geholt und bei einer kleinen Camp-Aktion mit dem Ninja im Hochsommer seinen Afrika-ganz-oben-auf-dem-Berg-Komfortzone-bis-minus-10-Schlafsack benutzt. Gut, das war in dem Minizelt morgens dann doch etwas warm, aber nachts sehr angenehm. Auf meinen nächsten Schlafsack kommt neben diesen Zonenaufdruck noch ein eigener: Existenzzone bis -273,15°C.

  5. HerrSchnecke schrieb:

    Guardian guardian guardian of the blind…
    So, nach 4 Tagen hat meine Stimme auch wieder Normal Niveau nach Blind Guardian erreicht. Es war ein Fest und ich hab das Besteck liegen lassen! D’oh!
    Bis zum nächsten Mal.

  6. Soda schrieb:

    @HerrSchnecke: Ich bin mir fast sicher, dass wir das Besteck noch unters Volk gebracht haben. Liegen geblieben ist da nichts. Aber du wirst vermutlich eh soooo bald nicht zum Zelten kommen und wenn dann brauchst du Breilöffel *g*

  7. Hana Mond schrieb:

    Ich kann ja weder mit Metal noch mit Festivals oder auch nur Konzerten etwas anfangen – aber ich lese deine Festival-Berichte immer total gerne, das ist so ein Eintauchen in eine andere Welt. Freut mich, dass ihr ein tolles Wochenende hattet! Und nachts im Zelt frieren ist wirklich furchtbar … ein hochwertiger Schlafsack für niedrige Temperaturen ist wirklich eine gute Investition, wenn man öfter mal zeltet.

  8. Z'ai schrieb:

    Also 0°-Comfortzone kann man schon durchaus machen bei derartigen Temperaturen – ich jedenfalls fand’s super, der Wert eines flauschigwarmen Schlafsacks ist unschätzbar. Für die Metadays allerdings doch einen Tick zu warm…und ich hätte ja direkt nach Slowenien weiterfahren können/wollen.

  9. Ravna schrieb:

    Yeah, die Wimpelkette in Aktion, jetzt sehen wir sie doch nochmal, und fein, dass sie tatsächlich genutzt wird. :D

    Mir fällt bei deinem Post gerade auf, dass ich schon viiiiiieeeeel zu lange Blind Guardian nicht mehr life gesehen habe, das gehört geändert!

  10. Amy schrieb:

    Ich bin ja selber nicht so ein Metaller, obwohl ich auch teilweise Metall höre – aber ich lese mich immer total gerne durch deine Festivalberichte, einfach weil aus jedem Satz herausklingt wieviel Spaß du und die anderen hatten und diese positive Laune & Energie steckt einfach an! :)

  11. Klein-Marie schrieb:

    Boah, das ist ein sehr schöner Festivalbericht! Jetzt bin ich auch richtig in Vorfreude! Aber eins vermisse ich dann doch, wie hat sich deine neue Tasche bewährt, vor allem das Kamerapatent? Hast du die Kamera in der Kameratasche in die Gürteltasche getan oder ohne? Ging das mit dem Gummiband gut, also konntest du den Fotoapparat nur mit einer Hand herausziehen und hineinstecken, oder brauchte man beide Hände? Wie hat die Sicherungsleine funktioniert? Hat das geklappt oder eher genervt? Wie du siehst, interessiert mich das sehr, ich laufe nämlich auch immer mit meiner Kamera herum und finde die Ideen, die du für deine Tasche verwendet hast, sehr gut.

  12. Die Darskipuze schrieb:

    […] Netz und Den Regeln Des Gesunden Menschenverstands auch zusammengestümpert. Nachdem ich grade erst auf dem Out & Loud die Bühnenkostüme von Behemoth bewundert und vor allem die dramatische Kapuze ihres Sängers sehr […]

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