Das wollte ich schon länger mal bloggen

6. September 2014 (09:32 h) – Tags: , , ,

Musik: Pearl Jam - Ten (Woah, die Neunziger!) | Stimmung: Wordpress 4.0 hat mitscrollende Werkzeugleisten beim Schreiben, total super!

Heute gibts mehr von dem „Tanktop-Basisschnitt an dem ich diesen Sommer rumgedoktort habe“ und ein Hippieteil. You in?

Der Tanktop-Schnitt soll neben Modell „T“, was ja ein enger Shirtschnitt mit Ärmeln ist, ein weiteres selbstgezeichnetes Basic für meine Schnittmustersammlung werden. Ein simples Tanktop war tatsächlich schnell entworfen und mehrfach probegenäht, so dass ich den Teil als erledigt betrachten würde. Mit der Ringerrückenversion habe ich mich dann etwas angestellt.

Hier sind zwei Versionen die immer noch nicht den *perfekten* Ringerrücken haben, die ich aber trotzdem mag.

Der schonmal erwähnte „zickige Streifenjersey“ in schoko-erdbeer. Der ist ziemlich dünn und verleiert sich in alle Richtungen wobei er sich gleichzeitig an den Kanten einrollt. Aber ich mag ihn als fertige Klamotte gerne. Daraus habe ich schon ein kurz- und ein langärmeliges Modell „T“, und nun dieses lockere Top. Darunter muss man einen hautfarbenen BH mit gekreuzten Trägern anziehen weil der Stoff leicht durchscheinend ist und der Rücken zu schmal für normale Träger.

Den BH kann man hierfür gleich anlassen. Der Rücken ist der selbe, das Shirt ist aber enger. In verwaschenem Neongelb ein Verwandter von diesem Shirt und definitiv ein Teil was den Effekt von ein bisschen Sonnenbräune zu „Woah, bist du braun geworden!“ verstärkt.

Neben den ganzen Tops, die ich gerne nähe um Stoffe aus meinem Bestand aufzubrauchen, habe ich mich aber auch noch an eine Hose gesetzt. Die ist nicht komplett selbstgenäht sondern basiert auf einer Jeans aus dem Secondhand die auch schon eine ganze Weile auf dem Stapel lag und bearbeitet werden wollte.

Den oberen Teil der Hose habe ich beibehalten. Oberhalb des Knies dann ausgestellte Hosenbeine angesetzt. Ich weiß, Schlaghosen sind nicht in Mode und Natron findet sie auch furchtbar, aber ich mag den Look. Das Schöne am Selbernähen ist ja ua die Unabhängigkeit von Trends.

Meine Hippiehosen habe ich dann noch mit Patches aus allen möglichen Denimresten benäht. Da waren Abschnitte von gekürzten Arbeitshosen bei und Stoff von den anderen Secondhand-Jeans aus denen ich Shorts gemacht hatte und Fischis von Natron. Ein paar Zierstiche und eine wirklich schöne hellblaue Spitzenborte habe ich auch noch untergebracht. So ganz fertig erscheint mir die Hose noch nicht, aber Aufnäher und Effekte kann man ja immernoch hinzufügen.

6 Kommentare zu “Das wollte ich schon länger mal bloggen”

  1. Centi schrieb:

    Schlaghosen sind toll. Punkt. Egal, ob sie gerade in sind oder nicht. =)
    Ich find auch, dass da ruhig noch ein paar Flicken oder so was dran. Sieht aber auch so schon sehr schick aus!

  2. regenfrau schrieb:

    Na vielen Dank! Jetzt will ich auch eine Hippiejeans haben. :-D

  3. irrlicht schrieb:

    Neid. Schlaghosen sollen an mir auch gut aussehen.

  4. Amy schrieb:

    Die Hose ist genial! Und ich mag Schlaghosen gerne, zum richtigen Outfit passen die perfekt :) Deine Version mit den bunten (aber irgendwie doch in der Farbfamilie bleibenden) Flicken finde ich klasse. Sieht schön aus! Vielleicht machst du ja in Zukunft noch mehr Borte oder Zierde dran, sieht aber auch so schon gut aus.

  5. Tenshi schrieb:

    Wenn du mich fragst, sind Schlaghosen die einzig wahre Hosenform. Die machen lange, schöne Beine, schmale Oberschenkel, balancieren etwaige zu breite Schultern – ich werde Schlaghosen niemals nicht lieben. Und deine HIpievariante ist echt besonders cool. :)

  6. Sam schrieb:

    Ich bin auch absoluter Schlaghosenfan. Ich hoffe seit Jahren, dass die endlich wieder in Mode kommen, damit man die mal wieder günstig erwerben kann. Genau wie richtige Plateau-Schuhe. ^^

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