To boldly go…

21. Dezember 2010 (15:45 h) – Tags: , ,

Kommt mal mit in den Weltraum, ich habe eine neue Zeichnung für das Retro-Science-Fiction-Projekt gemacht. Sie gefällt mir nicht wirklich, aber es soll ja hauptsächlich darum gehen, die Klamotte weiterzuentwickeln.

Von oben nach unten: Das ist eine neue Frisur. Die komischen Affenschaukeln von Prinzessin Leia plus ein bisschen Zöpfchen. Gar nicht so übel, oder? Zugegeben, die Schnecken von den letzten Zeichnungen haben einen höheren Wiedererkennungswert. Aber ich musste auch mal was anderes ausprobieren, und vom WTF-Faktor nehmen sie sich nicht viel.

Die Jacke steht mehr oder weniger so. Also mit Riffeln an den Ärmeln/Schultern und in dieser Länge. Gleiches gilt für den Gürtel und die silbernen Gurtbänder um die Beine. Bei denen könnte die Befestigung (momentan verschwinden sie unterm Gürtel) noch sinnvoller werden.

Der Overall… jaaaaa. Hier habe ich mal eine Version ausprobiert die stumpfdumm mit Taillengürtel (so Judoanzug-mäßig abgesteppt, „knusprig“ wie Natron sagen würde) operiert. Dazu der Utilitybelt… funktioniert nicht wirklich. Hätten wir das wenigstens geklärt. Die Taillierung werde ich also entweder mit senkrechten Nähten (so seitliche Einsätze wie Caroline vorgeschlagen hat wäre auch gut) oder ohne weitere Betonung machen. Was mir noch so im Kopf rumgeistert ist dieses mit Kordeln abgesteppte … Teil (Bild von http://disparue.org/gallery/movies.php), das zur orangefarbenen Pilotenuniform in „Krieg der Sterne“ gehört. Diesen Effekt könnte man vielleicht verwenden. Für ein überschnallbares Kleidungsstück, einen Gürtel, Miederdings oder so. Noch ganz unausgereift. Auf jeden Fall braucht der Overall Taschen, die Jacke hat nämlich keine. Taschen und funktionale Sinnlosigkeiten könnte man wiederum gut auf den Ärmeln unterbringen. Dazu müssten es aber lange Ärmel sein und man sollte die Jacke halt auch mal ausziehen. Ihr habt natürlich Recht, kurze Ärmel wären vermutlich praktischer und so, aber ich mag den Look von langen Ärmeln und kurzem Rock/Hose. Da ist aber das letzte Wort noch nicht gesprochen, ich werde die kurzen Ärmel auf jeden Fall mal zeichnen.

Die Schuhe habe ich weiterentwickelt. Der Schaft und der breite Riemen mit dem Metallteil wären in dieser Version aus Kunstleder gefertigte Einzelteile die auf irgendeine Weise über einen schlichten Schuh mit orangefarbener Sohle kommen. Das könnte machbar sein, sofern sich das mit der orangefarbenen Sohle lösen lässt. Da müsste ich mal schauen ob es irgendwelche Gummiplatten im Baumarkt gibt. Oder im allergrößten Notfall mit Flüssiglatex anfangen rumzusauen. Das möchte ich aber eigentlich gerne vermeiden.

Immerhin habe ich heute auf dem letzten Türkenmarkt in diesem Jahr nochmal ordentlich zugeschlagen. Nicht, dass mir über die Feiertage langweilig wird. Unter anderem habe ich einen Meter weißes Kunstleder gekauft. Das hat so eine aufgerauhte Oberfläche, ich stelle mir vor, dass man das besser mit Raumdreck behandeln kann. Dazu vier weiße Steckschließen. So, der Anfang ist gemacht.

2 Kommentare zu “To boldly go…”

  1. Agnes schrieb:

    Zum Utility-Belt: Wieso machst du nicht die silbernen Bein-Bänder zu etwas nützlichem und wechselst zu einem Utility-Beinhalfter? Dann hast du das Zeug obenrum nicht im Weg und setzt auf den Oberschenkeln einen schönen Akzent.

  2. Caterina schrieb:

    Als ich das Foto gesehen habe, musste ich an dich denken:
    http://thesartorialist.blogspot.com/2010/12/on-streeteast-13th-st-new-york.html

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