On through the mist and the madness

16. April 2011 (20:39 h) – Tags: ,

Vor einiger Zeit kaufte ich ein Paar Kopfhörer von Philips für freundliche 8 Euro. Schon damals hatte ich den festen Plan die Kopfhörer zu bemalen. Doch es gingen die Jahre ins Land. Bis ich schließlich gestern, leicht gefrustet ob des eklatanten Mangels an Metallicstoffmalfarbe im Warenhaus meines Vertrauens, endlich die schon längst ausgesuchte Modellbaufarbe für das Projekt Kopfhörer einkaufte. Weiß, neonrot, neongelb. Ja, und es wird noch gruseliger!

Auf die Kopfhörer sollte ein Graffitischriftzug. Ich mag Graffiti. Ich halte das für Kunst. Vergesst bitte nicht, dass ich ein Ghettomädchen aus der Bronx von Berlin-Rixdorf bin. Der Kiez prägt. Damit es aber doch noch ein wenig augenzwinkernd ist, und weil es natürlich auch einen Bezug zur alleinigen Bestimmung der Kopfhörer haben sollte, habe ich den Schriftzug „Heavy Metal“ geschrieben. Ja, da müsst ihr durch, liebe intolerante Blackmetaller.

Das ist mein erstes Graffiti und ich habe für die Buchstaben auch größtenteils auf das Alphabet von Darktagger bei Deviantart zurückgegriffen. Die Bubbels habe ich mal woanders gesehen und die Farbaufteilung noch an anderer Stelle abgeschaut. Ich mag, dass man es nicht auf den ersten Blick lesen kann. Ob es ein halbwegs erträgliches Graffiti ist weiß ich nicht, es ist wie gesagt mein erstes. Leider habe ich auch keine zügebemalenden Freunde, sonst hätte ich mir das sicher von jemand besserem malen lassen.

Auf die andere Seite wollte ich irgendwas passendes malen, aber keine Schrift. Irgendein Vieh. Und voila, meine Freunde von Deviantart halfen auch hier. Der niedliche kleine Metaller ist bei point99 von Lora8 abgemalt. Ich kann keine Cartoons. Und weil die Farbaufteilung noch zu unausgewogen war, habe ich noch diese roten Farbflecken dazugemalt. Ein bisschen emo, aber nagut.

So siehts getragen aus. Es sind, wie gesagt, Neonfarben, die leuchten im echten Leben mehr als auf den Fotos. Ein ganz kleines bisschen reizt mich Napalmorange auch als Haarfarbe. Aber das ist eine andere Geschichte.

Die Modellbaufarben sind alle matt, ich könnte sie noch mit hochgläzendem Klarlack übermalen, aber eigentlich ist mattbunt auf mattschwarz auch ganz nett. Jetzt trocknen sie jedenfalls erstmal gründlich durch und dann können wir demnächst zusammen mit Metallica ausgehen.

6 Kommentare zu “On through the mist and the madness”

  1. Natron schrieb:

    Wenn mans nicht lesen kann passts doch zumindest zu BM. :D
    Ich finds auch schick wie der Philips-Schriftzug da noch so durchguckt. Und deine Pinselfertigkeit kann ich nur immer wieder bewundern. Der hatte doch wieder nur 3 Haare, oder? ;)

  2. Claw schrieb:

    Boooaaaahhhhhh….
    Das sieht voll super aus. Und so schöne Farben.
    Ich könnt sowas fitzeliges nicht.
    Echt spitze!

  3. Augenwassersucht/Wolfskind schrieb:

    Gnaaah, ja, bei den intolleranten BMlern fühle ich mich angesprochen. Mir tut die Farbwahl in den Augen weh *in den Keller geh* Tieruund Farbklecks gefallen mir aber… und Idee auch. (Kopfhörer und Modelbaufarben liegen hier ja schon seit einer Weile) ;)

  4. denocte schrieb:

    Das ist geil!
    Und es passt zu deinen Haaren. Cool. Viel besser als die 40€ teuren Skullcandy, die nichts aushalten.

    lg denocte

  5. Kathi schrieb:

    Coole Idee und noch coolere Umsetzung. Passt super zur Haarfarbe – was will man mehr?

  6. Bluemoon schrieb:

    Wow, der macht aber ordentlich was her! Gelungene Gesamtkomposition -besonders das „Heavy Metal“ in Graffitischrift hat enorm Stil! *g*

    lG

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