pain is temporary

4. November 2015 (12:24 h) – Tags:

Musik: Machine Head. Die einzigen die mir nicht nach zwei Songs auf die Nerven gehen. 

Was sich zu schön anfühlt um wahr zu sein, kann am Ende auch nie sein. Ich habs verstanden, Danke Universum!

Ich wollte schon länger einen Dermal Anchor haben, hatte mich aber immer ein bisschen vor der Sache gedrückt weil ich nicht wusste wie sehr es weh tun würde. Jetzt ist mir der körperliche Schmerz aber grade herzlich egal. Der Piercer hatte freundlicherweise Rabattwoche, also hab ich endlich den Anchor über den Bauchnabel setzen lassen.

Schlussendlich hat es gar nicht sehr viel doller weh getan als das Bauchnabelpiercing. Einmal beim Punchen, klar. Das war mit dem Stechen beim Piercing vergleichbar. Dann haben wir gewartet bis es nicht mehr blutet und dann wurde erst der Schmuck eingesetzt. Das hat man natürlich auch nochmal gemerkt. Man muss also zwei Mal tief einatmen. War aber total aushaltbar, zumindest an einer so relativ unempfindlichen Stelle wie dem Bauch. Ich hoffe, dass es gut abheilt weil ich den Look mit drei Punkten die eine Linie bilden (wenn man grade steht) wirklich sehr gerne mag.

Sweet days of summer

2. September 2015 (20:03 h) – Tags:

Musik: Slipknot - AOV | Stimmung: viel zu glücklich

Bevor ich gleich wieder in Hamburg bin wollte ich hier wenigstens ein kleines Update hinterlassen. Nach wie vor muss ich mich von Zeit zu Zeit kneifen weil ich nicht glauben kann, dass dieser magische Sommer wirklich grade in meinem Leben stattfindet. Ich will hier eigentlich gar nicht viel dazu erzählen, denn Privates gehört nicht unbedingt ins Internet. Aber Bilder, die gibt es natürlich schon welche. In loser Zusammenstellung:

Dieses Ausstellungsstück ist der Inhalt einer Tüte Haribo „Bärchen-Pärchen“ die bei vierzig Grad in der Sonne lag. Den Unterschied zwischen den süßen und den sauren Bären wird man hier wohl nicht mehr schmecken.

Die Tätowierung ist soweit gut abgeheilt. Am Pfau sind noch ein paar Stellen verschorft aber die Federn und Madame fassen sich schon wieder ganz weich an. Übermorgen geht es weiter. Ich bin schon sehr gespannt auf Adler und Lamm.

Das Universum kann auch am Tageshimmel zaubern. Links unten sieht man eine Nebensonne, das ist der helle Fleck in dem sich ganz leicht das Spektrum aufbricht. Den invertierten Regenbogen darüber nennt man auch „cloud smile“, sagt Natron.

*dämliches dauergrinsen*

Magisches Sonnengefunkel im Wohnzimmer. Den Balkon habe ich übrigens angefangen aufzuräumen, so dass dort früher oder später kein Gerümpel und Pfandkisten mehr wohnen sondern ich mir das schön einrichten kann.

Und weil noch nicht genug Dinge passiert sind, die mich ungläubig nach Luft schnappen lassen haben, mischte mir das Universum diese Karte unter als ich Tarot für den neuen Monat gelegt habe. Neben Kelche zehn, bei der es um Wunder, Erlösung, den Regenbogen nach dem Sturm, das Glück nach einer harten Zeit geht. Und wer mit dem Ritter der Kelche gemeint ist kann ich mir auch denken. *g*

„Mein Hund ist dunkelblau“

19. August 2015 (18:04 h) – Tags: , ,

Musik: Aktuell große Begeisterung für Slipknot - .5: The Gray Chapter 

Neulich erzählten sie auf Arbeit, dass man grade total gut Sternschnuppen sehen könnte. Als ich jedoch abends mit dem Fahrrad nach Hause fuhr war der Himmel bewölkt. Voll schade. Aber dann dachte ich drüber nach und mir wurde klar: Es gibt eigentlich gar nichts was ich mir momentan noch wünschen könnte.

Yup, mein Leben ist grade ziemlich toll. Beispiel gefällig? Das vergangene Wochenende in Hamburg. Das war total super. Ich hatte ein paar Tage Urlaub genommen, den Donnerstag aber schon regulär frei. Also bin ich spontan schon Donnerstag in den Norden gefahren und war mit Natron noch schnell in der „Tattoo“-Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe bevor die im September ihre Pforten schließt. Das MKG ist eins meiner absoluten Lieblingsmuseen, da habe ich schon sehr viele tolle Sachen gesehen. Und auch diese Ausstellung war keine Enttäuschung. Was für Motivation, Kulturgeschichte, soziale Einordnung steckt hinter Tätowierungen? Was kann Tinte unter der Haut außer dekorativ zu sein? Superspannend, mit unerwarteten Perspektiven und Bezügen. Selbst wenn man sich nur grob für das Thema interessiert gibt es jede Menge Denkanstöße und man geht erfrischt und begeistert nach draußen. So wie Museum sein sollte.

Abends stand ein weiterer Punkt auf dem Programm den ich in Hamburg immer gerne mitnehme: Dombesuch.

Mit Natron entspannt Riesenrad gefahren und den Sonnenuntergang über dem Hafen angeschaut. Zuckerzeug gegessen. Lichter fotografiert. Halb amüsiert, halb gegruselt soziale Dynamiken bei den Jugendlichen am Autoscooter beobachtet. Noch ein Bier getrunken und gute Unterhaltungen geführt. Das wieder komplette Stadion von Pauli gesehen. Viel geredet, viel gelacht.

Freitag früh gab es lecker Pancakes, aber mit Entspannung war es bei mir nicht so weit her, denn der Grund warum ich überhaupt in Hamburg war stand an: Mein erster Tattoo-Termin. Ich habe schon vor sehr langer Zeit mal über ein Motiv für eine Tätowierung gesprochen und hatte auch schon einiges gezeichnet.

Das war 2012 und weil ich sowohl Motiv als auch Idee immer noch mag lass ich es jetzt halt endlich mal machen. Schlussendlich nicht auf dem Rücken sondern auf dem Oberschenkel, aber im Großen und Ganzen so wie ich es schon vor drei Jahren geplant hatte. Jugendstil-Dame, Adler, Lamm und Pfau in Brauntönen, mit Pfauenfedern die bis aufs Knie reichen und von meiner dortigen Motorradunfall-Narbe ablenken können.

Ich war zugegeben sehr nervös, aber das hielt glücklicherweise nicht lange. Mit dem Tätowierer habe ich mich echt gut verstanden, ich bin auch ziemlich begeistert von seinen freihand gezeichneten Federn und weh getan hat es ebenfalls weniger als erwartet. Auf der Außenseite des Knies ist meine Haut seit dem Unfall sowieso taub, das kam mir hier endlich mal zupass. Als ich von meinen Plänen für den nächsten Tag erzählte, entschied der Chef mir eine Art Folienpflaster zu verpassen was drei Tage drauf bleiben kann und die Wunde erstmal gut vor Staub und Dreck schützt. Davon abgesehen, dass man die Haut zwischenzeitlich mit Alkohol reinigen musste, was natürlich gut gebrannt hat, war das Pflaster eine fantastische Idee und hat bis ich es Sonntag Mittag abgepult habe gute Dienste geleistet.

Am nächsten Tag sah es zugegeben etwas apokalyptisch aus…

Freitag Abend trudelten die anderen Berliner und westdeutschen Freunde ein und wir veranstalteten die Camp-Party die normalerweise an ersten Festivalabend auf dem Zeltplatz stattfindet bei Natron und Red im Wohnzimmer. Dem Kumpel der dabei vorzeitig und barfuß auf dem Sofa einschlief wurden sehr behutsam die Zehennägel lackiert, wir sahen uns noch Sabatons Wackenauftritt an, sangen wie immer alles mit und genossen es sehr am Ende nicht ins Zelt kriechen zu müssen sondern einfach nebenan auf eine Matratze fallen zu können.

Trotzdem ging das Festivalfeeling am nächsten Tag ungetrübt weiter, und zwar beim Elbriot auf dem Hamburger Großmarktgelände. Das Wetter gab sich große Mühe ein ganzes Wochenende abzubilden, mit Sonne, Wolken, ein bisschen Regen und dann wieder Sonne. Hoodie habe ich den ganzen Tag mitgeschleppt, am Ende aber gar nicht gebraucht.

Weil sie mich in Tolmin schon so begeistert hatten, wollte ich unbedingt Blues Pills nochmal live sehen. Das hieß, dass man die Freunde ein bisschen aus ihrem Frühstückskoma zum Aufbruch drängen musste, aber es lohnte sich definitiv. Ich habe normalerweise ein Problem mit Frauenstimmen, aber hier passt alles. Entspannter Retro-Rock/Blues mit ganz schön viel Gänsehaut bei „Devil Man“. Hab mir beim Merch-Stand gleich ein Shirt geholt, mit viel zu buntem, ganz tollem Artwork.

Für Callejon überließen wir den Kiddos den Platz vor der Bühne, aber Kvelertak standen dann wieder auf der Liste. Und deren death ’n‘ roll war ziemlich amtlich. Ein bisschen überraschend weil ich sie ja auch schon im letzten Jahr beim Aerodrome in Prag gesehen und nicht groß in Erinnerung behalten hatte. Waren Kvelertak damals auch schon so groovy? Egal, diesmal haben sie echt gefallen.

Opeth habe ich mir auf Anraten auch angeguckt und gemocht, obwohl die sonst nicht so in mein Beuteschema fallen würden. Aber es ist ja immer gut seinen Tellerrand zu erweitern.

Soweit ein echt entspannter Festivaltag mit chilliger Musik. Dann kamen Kreator auf die Bühne und nahmen den Laden auseinander. Ich mag das Intro mit den Bengalos auf der Bühne und mit den Papierstreifen die danach ins Publikum geschossen wurden, mussten wir uns während „Enemy Of God“ natürlich sofort verkleiden. Ich wollte wegen der frischen Tätowierung eigentlich nicht so viel Action, aber es gab dann doch tribe-interne Circle Pits die ein bisschen eskalierten und da hintem im Publikum nochmal für ordentlich Stimmung sorgten. Was am Ende schon viel Spaß machte. Kreator waren auch in Höchstform und es fühlte sich mal wieder wie nur zwanzig Minuten an weil die Zeit bei so vielen Übersongs viel zu schnell verging. Toller Auftritt. Danke, Leute!

Letzter Headliner waren In Flames die zumindest live jedes einzelne Mal abliefern. Die legendäre Lichtshow fiel diesmal noch recht bescheiden aus, aber blind waren wir anschließend trotzdem. Ungewöhnlich viel Redebedarf bei Anders Fridén bescherte uns minutenlange Ansagen im Style von Robb Flynn, was ich überhaupt nicht schlecht finde.

Nach Flames taten mir ziemlich die Füße weh und die gefühlte Ewigkeit, die wir am Hauptbahnhof noch beim Fastfood-Versorger anstanden half auch nicht. Trotzdem war es ein supercooler Festivaltag mit tollen Bands, prima Gesellschaft, Kinderschokoladen-Crêpes und ganz viel guter Laune. Und auf dem letzten Stück des Heimwegs schwang das Universum dann nochmal sein magisches Zepter und wir sahen doch noch eine. Eine Sternschnuppe.

 

Hipsterscheiß

17. Juni 2015 (22:56 h) – Tags: , , , ,

Musik: Chillige Rockmusik in Tobi Sammets Radiosendung auf radiobob.de 

Ich habe übrigens noch ein neues Piercing zu zeigen. Also so neu nun auch nicht, habs Ende Januar machen lassen. Dann ist es aber, wie neuerdings immer, nicht ganz exzellent abgeheilt und ich hatte eine gefühlte Ewigkeit einen viel zu langen Stab drin was echt bescheuert aussah. Gestern habe ich mich schließlich getraut anderen Schmuck einzusetzen und wo das jetzt nicht mehr so nen Meter raussteht zeige ich euch mal wovon ich überhaupt rede.

Da, der seitliche Nasenstecker. Ist zwar im Gesicht, aber auf Arbeit nicht verboten. Mit hochgeklapptem Septum und ohrsteckermäßigen Plugs statt Tunneln sehe ich ja immernoch wie ein nettes Mädchen aus. Der Symmetriker in mir möchte auf der anderen Seite auch noch so einen Stecker, aber dafür muss ich erstmal vergessen wie sehr mich die Abheilphase genervt hat. Erstmal hab ich noch andere Pläne abzuarbeiten.

Was sonst so passiert ist: Nachdem es im Urlaub endlich Gelegenheit gab Sommergarderobe zu tragen habe ich ein paar Stücke aus dem Schrank gezogen die entweder zu groß geworden sind oder sonst irgendwie umgearbeitet werden sollen. Eins davon ist die Destroyed-Shorts die ich vor zwei Jahren aus einer Jeans aus dem Secondhand gemacht habe. Davon ab, dass die nun ohne den Knopf aufzumachen an- und ausziehbar ist, fand ich sie vor allem zu lang. Ich wollte eigentlich am Saum noch mehr Material wegschreddern, aber als ich das vorm Spiegel mal probeweise umgefaltet habe, hat mir der Look auch sehr gut gefallen. Deshalb habe ich die Hosenbeine jetzt aufgekrempelt und festgenäht.

Und wo ich schonmal dabei war gab es auch noch ein paar Glitzernieten. Die Hose ist nun, vor allem auch wegen der sichtbaren Taschenbeutel, ein ziemliches Hipster-Teil geworden, aber ich glaube damit kann ich gut leben.

Schon vor dem Urlaub hab ich das Shirt umgenäht was ich neulich bei Guardian gekauft hatte. Aus irgendeinem Grund haben die den Druck da so weit unten angesetzt. Finde ich jetzt nicht komplett toll, aber immerhin gibt es einem die Möglichkeit den Ausschnitt tiefer zu machen ohne das Motiv zu zerstören. Und das habe ich dann auch gleich gemacht, die Gelegenheit klopfte ja förmlich an. Aus dem T-Shirt ist ein Tanktop geworden. Ja, sie *hätten* auch ein Tanktop zu kaufen gehabt, aber das hatte einen roten Aufdruck und ich habe wirklich schon unendlich viele Bandshirts mit rotem Motiv, ich brauche mal was anderes. Das hier ist blau-lila, das passt sogar zu meinen Laufschuhen und ich kann es deshalb auch beim Sport anziehen.

So sah das Shirt also ursprünglich aus. Ihr seht, dass über dem Schriftzug noch total viel Platz nach oben ist. Ich nahm mir daher ein Tanktop was gut sitzt, namentlich das was ich vor einer Weile beim Paganfest gekauft habe, von Turisas. Da habe ich den Schnitt von abgezeichnet. Dann habe ich ihn an den viel breiteren Schriftzug von Guardian angepasst, also an den Armausschnitten noch etwas dazugegeben und auch Rücken und Ausschnitt modifiziert.

Et voila. Die Ausschnitte habe ich nur untergeschlagen und mit der Zwillingsnadel abgesteppt, den Saum habe ich original beibehalten. Total gutes Top was ich schon beim Wandern anhatte.

Um die Sammlung ärmelloser Bandshirts noch weiter auszubauen bin ich auch noch einem weiteren, sehr alten Shirt an den Kragen gegangen. Also eigentlich hatte es schon ganz lange keinen Kragen mehr, aber die Ärmel habe ich jetzt erst rausgeschnitten. Und es enger genäht.

Ist trotzdem noch ein ziemlich lockeres Top, ich habe auch die Armausschnitte so hipstermäßig vergrößert, so dass man die Seiten vom BH sieht. Vorne ist unter dem Schriftzug noch ein schwarzer Druck mit dem uralten Logo von Dimmu drauf (schwarz auf schwarz, total trve!), aber das ist alles schon so mördermäßig verwaschen weil das Metalkiddo was ich mal war das Shirt schon vor der Jahrtausendwende gekauft hatte. In XL, das trug ich damals so. Später war es aber vor allem ein Schlafshirt bzw habe ich es auch oft zum Haarefärben angehabt. Und nun darf es endlich mal wieder vor die Tür. Am besten mit genau diesen arroganten Blackmetaller-Gesichtsausdruck den ich auf dem Foto drauf habe.

Rock ’n‘ Roll Gypsy

19. Juni 2014 (18:39 h) – Tags: , ,

Musik: Metallica - Casper | Stimmung: Internet! Ich habe dich so vermisst! Geh nie wieder weg.

Grade habe ich einen neuen Router angeschlossen und bin nun nach anderthalb Wochen ohne Internet und Festnetz wieder online. Die Downtime hat mich mehr mitgenommen als ich mir eingestehen möchte. Telefonieren konnte ich ja notfalls mit dem Handy, da ist es wenigstens mal aus seinem üblichen Dasein als nachrichtenverschickender MP3-Player rausgekommen. Aber das Internet, das Internet! Was ich plötzlich alles dringend bloggen, shoppen und nachlesen wollte. Zugegeben, ich habe noch nicht sofort rausgesucht wie der Tyrann im ersten Vers von Schillers Bürgschaft heißt, aber mit einem großen Einkaufswagen bin ich schon auf den amazon-Parkplatz geschoben. Und bloggen – tada! – tue ich nun auch unmittelbar.

Es hat sich ein wenig angesammelt über was ich erzählen will. Fangen wir mal mit der direkten Nachbereitung des Outiloudi Festivals an. Meine Festivaltasche übrigens, Danke der Nachfrage, hat hervorragende Dienste geleistet. Das Prinzip einer Extratasche für die Kamera ist voll aufgegangen, der Kameraretter ließ sich leicht und weit genug herausziehen um beim Fotografieren nicht zu stören, die griffbereiten Ohrstöpsel haben das Leben erfreulich einfacher gemacht. Nix verloren, nix zu beanstanden. Okay, man könnte die Kamerahülle noch in ihrer Tasche befestigen, so dass man wirklich nur die Kamera rausziehen kann, aber das ist marginal. Die Becher in Geiselwind waren größer als die in Wacken, damit hatte ich nicht gerechnet, aber den Becherhalter hatte ich zum Glück verstellbar gearbeitet. Meine Freunde schätzten die Abstellmöglichkeit für leeres Plastikgeschirr jedenfalls sehr. Beim Springen fallen die Becher aber raus. Das war klar. Ansonsten wüßte ich wirklich nicht, was ich an der Tasche noch ändern wollte. Sie taugt und hat in diesem Jahr noch etliche Dates mit dem großen Getümmel vor den Bühnen Berlins und Europas zu absolvieren.

Die Schwester der Tasche, la Kutte, hatte in Bayern ebenso ihren Einstand und hat ordentlich neue Aufnäher abgegriffen. Dazu aber mehr beim nächsten Mal, das möchte ich lieber ausführlich und nicht so runtergehuscht erzählen.

Neben dem Aufstöbern von Patches gilt es auf Festivals traditionell ja auch immer Bandshirts zu durchforsten. So auch beim Out & Loud. Ich hatte mir vorgenommen nicht *noch mehr* Shirts von der Lieblingsband zu kaufen und bin auch standhaft geblieben obwohl ich zwischenzeitlich ein sehr schönes Motiv gefunden hatte. Davon abgesehen kaufe ich Bandshirts eher leichten Herzens. Ich besitze zwar schon jede Menge, aber ich denke dann immer, dass sie ja auch irgendwann eine tolle Metalschmusedecke werden könnten und dafür kann man fast nicht genug Auswahl haben.

Das Shirt was ich schließlich mitgenommen habe weil es mich zwischen allen anderen direkt anstrahlte, sorgte bei meinen Freunden für Reaktionen wie: „Oh Gott, Batik!“ und „Sieht aus wie mit einem weißen Shirt auf ein Gwar-Konzert gegangen.“

Ich habe zugegeben eine nicht ganz kleine Schwäche für Batik und hier rechtfertigt das Motiv ja wohl jede Farborgie. Dieses tolle, fast jugendstilartige Artwork wird Led Zeppelin vollkommen gerecht und verlangt seinerseits nach einem angemessenen Hintergrund der wiederum nie und nimmer schwarz sein kann. Nichts gegen fünfzig verschiedene schwarze Bandshirts mit Totenköpfen, Gräbern und martialischem Gerät, dennoch finde ich es erstaunlich erfrischend auch mal was Buntes zu tragen. Und Led Zep sind eine von diesen ganz alten Bands die ich, obwohl zu spät geboren, inzwischen unheimlich schätze. Mit zwanzig hätte ich die als zu lahm weggelegt, aber mit dem Alter kapiert man ja auch einiges. Zum Beispiel, dass maximale Geschwindigkeit und ultimativer Krach nicht die einzige Erlösung sind.

Es gab dann auch einen Händler der seinen Stand mit diesen tollen Batik-Dekotüchern ausstaffiert hatte. So eins möchte ich schon ganz lange haben. Und, oh guck mal, sogar mit Drachenmotiv! Drache ist wenigstens ein bisschen Blind Guardian, oder? Ehrlich gesagt ist es mir egal ob das metal ist oder nicht. Wenn ich mein Leben oder mein Festivalcamp mit bunten Lampions und Batiktüchern zuhängen will dann werden meine Freunde zwar zwei bis dreißig doofe Sprüche machen, aber das wars auch. Und ich bin glücklich.

Den Drachen habe ich auf weiß gekauft weil ich ihn selber batiken will. Mit Farbverlauf. Das bunte Tuch werde ich dann erstmal ins Wohnzimmer hängen. Da sind die Wände zwar eigentlich schon durchgeplant, aber bis ich das alles umgesetzt habe darf auch gerne ein regenbögiger Lindwurm dort wohnen. Schwert läge ja immerhin griffbereit, sollte es dem Biest einfallen eine Jungfrau zu bedrohen.

Eine andere Sache, ebenfalls schon etwas länger glühend auf meiner Wunschliste, habe ich mir neulich, bevor ich gezwungen wurde meine Zeit kommunikationslos vor dem Fernseher totzuschlagen, bei Etsy gegönnt. Tribalesken Piercingschmuck. Messingtunnel mit Lotusblütenschnörkeln für die Ohren und einen passenden Ring fürs Septum.

Und ich bin total begeistert. Sowohl von der schnellen, unkomplizierten Abwicklung mit der britischen Händlerin, als auch von dem Schmuck selber. Diese Tunnel sind noch viel schöner als ich erwartet hatte und funktionieren in Messing erstaunlich gut mit meinem restlichen silberfarbenen Schmuck. Normalerweise mag ich die Kombination von verschiedenfarbigen Metallen nicht, aber hier hat es so einen patchworkartigen Sammelsuriumscharakter, dass ich mit meditativer Gelassenheit Mondstein und Silber mit Edelstahl, Glitzer und Messing gemischt habe. Ich schließe die Anschaffung von weiterem goldfarbenen Ohrschmuck trotzdem mal nicht kategorisch aus.

Um den Septumring habe ich länger rumgehampelt als um die Tunnel. Ist der nicht zu groß? Was, wenn sich der Stichkanal aufgrund der geringeren Materialstärke zusammenzieht und ich anschließend den 1,6 mm dicken Hufeisenring nicht mehr reinkriege den ich auf Arbeit immer trage und hochklappe? Auf erneutes Aufdehnen könnte ich gerne verzichten. Und steht mir das überhaupt?

Weil mir der Look aber an anderen Leuten total gut gefallen hat musste ich es wenigstens probieren. Und siehe da, alles ganz unkompliziert. Der Ring lässt sich ziemlich einfach auf und zubiegen, nach zwei Tagen Tragen konnte ich noch problemlos von 1 mm auf 1,6 mm wechseln und das Gesamtbild gefällt mir unheimlich gut. Der Ring ist auf keinen Fall zu groß, tatsächlich habe ich schon drüber nachgedacht mir noch einen zweiten zu kaufen, etwas größer und elaborierter. Jetzt bin ich angefixt.

Etsy ist damit neuer Bestandteil meines festen Shoppingreviers geworden und wenn ich mir angucke was noch so unterwegs zu mir ist, dann werden wir auch noch einiges an Hippiekram sehen in diesem Sommer. Warum auch nicht.

Nebel und Grauen

2. April 2014 (16:17 h) – Tags: , , ,

Musik: Kataklysm - As I Slither | Stimmung: Überall liegen Katzen in der Sonne rum.

Hm, es wird wohl langsam Zeit für eine Spiegelreflexkamera in meinem Haushalt. Heute habe ich mal wieder versucht genähte Klamotten für den Blog zu fotografieren und mal wieder sind die Bilder nichts geworden. Unscharf, zu dunkel, etc. Meine kleine Kompaktkamera kommt mit was anderem als idealen Lichtverhältnissen nicht so gut zurecht, dann fokussiert sie nicht anständig oder das Bild ist zum Teil überbelichtet und gleichzeitig an anderen Stellen zu dunkel.

Deshalb gibt es heute nur eine von tatsächlich inzwischen gar nicht mal so wenig Klamotten die darauf warten gezeigt zu werden. Und diese hier ist alle andere als neu.

Den schwarzen Jersey mit unmotiviertem grauen Druck, ich nenne ihn mal „Nebelfetzen die über schwarzes Wasser treiben“, habe ich auf dem Türkenmarkt gekauft. Und zwar an dem Tag als Natron den Stoff für ihren Echolot-Mantel kaufte. Das war im Sommer 2011. Irgendwann später fing ich an das Kleidchen zu nähen. Nach dem Modell „T“-Schnitt, ganz unspektakulär.

Ich schnitt ein Einfassband für den Halsausschnitt zu, aber zeichnete auch Schnittentwürfe für eine Kapuze. Ein Zettel mit solchen lag zwischen dem zusammengefalteten Stoff. Irgendwie muss mich damals die Motivation verlassen haben und das Projekt lag eine gefühlte Ewigkeit bis ich es neulich wieder rausgekramt und fertiggestellt habe. Mit Halsausschnitt, ohne Kapuze. Hat zwanzig Minuten gedauert.

Insofern war das Nebelkleid nun wirklich keine geheimwissenschaftliche Herausforderung und hatte, wenn ich ehrlich bin, gar keinen Grund so lange zu liegen. Aber egal, nun ist es fertig und ein schönes, schlunziges Teil für meine Grunge-Garderobe. Die Säume habe ich bewußt nicht versäubert, ich will mal gucken wie die altern. Wenn sie zerfleddern soll es mir nur Recht sein. Wahrscheinlicher aber wird der dicke Jersey gar nichts machen und das ist auch okay.

Projekt zwei, hm naja. Das ist auch eine nicht ganz frustfreie Angelegenheit. Ich war vorletzten Monat bei meinem Piercer weil das nervige, ewig nicht heilende Helix einen neuen Höhepunkt an Zickigkeit erreicht hatte. Der Piercer empfahl mir ein lokales Antibiotikum was dann in der Folge auch gute Wirkung zeigte. Weil ich aber nun schonmal im Studio war wollte ich auch nicht so richtig gehen ohne irgendwas Neues. Zwei alte Ohrlöcher sollten ohnehin wieder aufgestochen werden. Wir haben diskutiert was ich damit vorhabe und der Piercer entschied das ganz neu zu stechen. Also erstmal eine Seite. Okay. Keine Sache.

Allerdings ist das meiner Meinung nach schief geworden. Es ist ja nun nicht mehr geschwollen und trotzdem sitzt der Stab vom Ersteinsatz zur Seite schief. Wenn es komplett verheilt ist und ich anderen Schmuck tragen kann wird sich zeigen wie dramatisch das wirklich ist, aber komplett begeistert bin ich nicht.

Es handelt sich um das rechte Ohr, die silberne Kugel neben dem Mondstecker sieht an sich nicht schief aus, aber das andere Ende vom Stab geht hinten ziemlich dicht am Tunnel raus.

Es ergab sich dann so, dass ich neulich Ohrschmuck gekauft habe: Zwei Silberstecker die mit einem kurzen Kettchen verbunden sind. Das sieht in zwei Löchern im Ohrläppchen bestimmt total niedlich aus. Dachte ich und hielt es probeweise ans linke Ohr. Noch schöner würde es ja aussehen, dachte ich mir, wenn der äußere Stecker hier weiter oben sitzen würde. Also da wo das zweite Ohrloch zugewachsen ist.

Seht ihr wo die Geschichte hinsteuert? Ich hatte schon vor Ewigkeiten mal Piercingnadeln gekauft und war dann zu sehr Memme sie zu benutzen. Aber Freitag war ich irgendwie in der richtigen Stimmung. Was sollte auch passieren? Es wird schief? Haha. Habs also selber gestochen, das äußerste links. Ich weiß. Sollte ich nicht. Schädigt die wirtschaftliche Existenz von Piercingstudios und fand auch nicht unter komplett sterilen Bedingungen statt. Macht das bitte nicht nach.

Nichtsdestoweniger bin ich jetzt auch mit dem schiefen Piercing versöhnt. Ich habe inzwischen vierzehn Piercings, eins davon badassmäßig selber gestochen, da darf auch einer nicht ganz grade sein. Die beiden neuesten heilen gut und auch das Helix ist momentan friedlich. Hab mir dann glücklich noch die Bergkristallstecker gekauft um die ich schon länger rumschleiche und von denen links einer zu sehen ist. Mehr Löcher werden an den Ohren auch gar nicht dazukommen. Ich glaub ich muss mal auf Tätowierungen umschwenken wenn ich wieder was Neues will.

Rosarot

8. Dezember 2013 (14:57 h) – Tags: ,

Drei Wochen Urlaub gehen mit diesem Wochenende vorbei und sie haben sich ewig angefühlt, so dass ich wirklich nicht klagen kann. Was ich im Urlaub immer gerne mache ist Haarefärben. In Farben die auf Arbeit nicht so gut funktonieren würden.

Das Spaßbad bei Paradise hatte mein übliches Kupferrot ziemlich rausgewaschen, also habe ich mal mutig ein pink reingefärbt. Eher warmes, gelbstichiges pink. Das ist Flamingo Pink von Directions.

Ich mag Directions. Die waschen sich gut wieder raus und bisher hat jeder Farbton (halt rotgrundige Töne) auf meinen nicht-blonden Haaren super funktioniert.

Und weil bunte Haare in frisiert noch viel toller aussehen, habe ich diesen ganz einfachen Look mit Hipster-Dreieck aus Haarnadeln nachgemacht. Die Idee hatte ich hier gesehen. Jetzt frage ich mich ob das auch mit fünf Haarnadeln als Pentagram funktionieren würde oder ob die überlappenden Haarnadeln nicht miteinander klar kämen.

Flamingo hat mich also die letzten zwei Wochen begleitet und war auch beim Rauswaschen noch total schön. Eine wirklich tolle Farbe die ich gerne behalten hätte. Aber für Arbeit doch ein wenig zu unkonventionell. Also habe ich seufzend was anderes drübergefärbt.

Diesmal eine rauswaschbare Tönung aus der Drogerie, weil alles was man in der Drogerie kaufen kann muss für Arbeit erlaubt sein. Denke ich so.

Das soll ein Granatrot sein, ist aber doch recht knallrot geworden. In Wirlichkeit ein wenig dunkler als auf dem Foto. Ich werde jetzt so zur Arbeit gehen. Taktisch morgen erstmal mit hochgesteckten Haaren. Und dann wäscht es sich ja auch wieder raus und demnächst bin ich dann wieder kupferrot was auch okay ist.

Erstmal habe ich aber begeistert einen Nagellack in der Haarfarbe aufgemalt und mir auch ein Lipstain in dunkelrot gekauft.

Und hierzu passt die Farbe natürlich auch total gut. Silberohrstecker mit meinem Geburtsstein Granat. Das Ohrloch habe ich neulich wieder aufgeprokelt und den Silberstecker hat es wirklich gut vertragen. Also habe ich mir auf dem Weihnachtsmarkt noch ein Paar Silberstecker mit Mondstein gekauft. Die haben aber besser zu pink gepasst.

„Jetzt brauchst du nur noch ein paar Tattoos“,…

12. Juni 2013 (20:46 h) – Tags: ,

Musik: Testament - Rise Up 

…sagte mein Piercer heute zu mir nachdem wir das aktuelle Projekt über die Bühne gebracht hatten. Habe mir nämlich die Nippel piercen lassen, beide. Und das tat richtig doll weh. Viel mehr als meine bisherigen Piercings. Aber Schmerz vergeht ja bekanntlich.

Und weil ich natürlich KEINE Bilder meiner Brüste ins Internet stellen werde, zeige ich euch heute was anderes. Immer auf der Suche nach Frisurideen stieß ich neulich auf diese Inspiration. So ein Tuch könnte man ja auch mal in die Haare knoten. Wenn man ein entsprechendes hätte. Ich hatte nicht, aber ein Besuch im Secondhand-Laden konnte das ändern.

Ich hatte die Haare nicht frisch gewaschen, deshalb konnte ich sie hinten schnell auftoupieren und irgendwie zusammenwurschteln. Eine große Spange hält das meiste. Die Partien ums Gesicht habe ich ebenfalls locker nach hinten gesteckt und dann das zusammengefaltete Tuch um den Kopf gewickelt. Weil es so ein glattes Material ist rutscht das natürlich wie Sau, man muss es also mit ein paar Haarnadeln feststecken. Schließlich nur noch einzelne Strähnen hübsch hinzupfen, noch ein paar mehr Haarnadeln rein und alles mit Spray fixieren. Geht schnell und sieht niedlich aus.

Konsum und Beauty, kann überlesen werden.

5. Februar 2013 (19:42 h) – Tags:

Musik: Undefinierbares Geschrammel aus der Küche, bestimmt Sepultura. 

Ich habe drei Tage am Stück frei, ein seltenes Geschenk was meine sonst so sozial inkompatiblen Arbeitszeiten mit sich bringen. Der Plan war erstmal zum Piercer zu gehen. Nur gut, dass ich vorher nochmal auf dessen Webseite geschaut habe. Der Mann hat Urlaub. Verdammt aber auch. Verschiebe ich das Projekt erstmal auf März, aber ich bin nicht glücklich dabei!

Immerhin brachte der Postbote mir heute was zum Trösten. Der Postbote kennt mich, glaube ich, nur im Bademantel. Das ist ein bisschen peinlich, aber naja. Wenigstens ist der Bademantel schwarz, damit bin ich zumindest die rebellische Tochter von Familie Flodder. Egal. Der Postbote brachte einen dicken Umschlag. Neulich hatte ich für über *hust* siebzig Euro Piercingschmuck im Internet bestellt. Darunter die schwarzen Plastikkugeln mit Glitzer und mit Totenkopf die ich unten auf meine Zungenpiercings schraube und die sich daher naturgemäß verschleißen. Außerdem jede Menge neue Plugs für meine gedehnten Ohrlöcher. Auf Arbeit trage ich da immer Schmuck der wie normale Ohrstecker aussieht, also keine Tunnel. Immer nur Glitzersteine ist aber auch langweilig, also habe ich mal für etwas Abwechslung gesorgt. Und dann musste ja auch das Helix noch beschenkt werden. Dafür hatte ich schon vor einiger Zeit ganz wunderschönen Schmuck entdeckt, ein Grund warum ich mir das Piercing überhaupt hab machen lassen.

Von solchen Schilden habe ich drei verschiedene gekauft. Die finde ich sooo schön. Elfenohren. Bajoranerprinzessin. Jugendstilglitzer.

Es war allerdings ein elendiges Gefummel bis das Teil überhaupt drin war. Hat mich bestimmt eine halbe Stunde meines Lebens gekostet. Aber hat sich gelohnt. Ob man nach sechs Wochen schon den Schmuck wechseln sollte ist eine andere Frage, wenn das bisher so gut abheilende Piercing jetzt rumzickt bin ich selber schuld.

So, Shopping und Schmuck. Haben wir noch was anderes Mädchenhaftes über das wir reden können? Ach ja, Nagellack. Hält bei mir nie länger als zwei Tage, aber kann dann immerhin oft gewechselt werden. Neulich hab ich mal versucht die schönen Farben zu fotografieren.

Es ist fast unmöglich alleine alle zehn Finger auf ein Bild zu bringen. Hier sieht man wenigstens einen Teil von dem schönen rosa-pink-lila-dunkelblau-hellblau-türkis-grünen Farbverlauf, den ich über alle Nägel lackiert hatte. Und ein bisschen was vom Arbeitszimmer.

Neues Piercing – Neues Glück

12. Dezember 2012 (17:05 h) – Tags: , , , ,

Musik: Metallica - Purify 

Auch auf die Gefahr hin, hier jammerig zu klingen: Ich hatte in den letzten Monaten genug Gelegenheit herauszufinden was einem wirklich hilft wenn man am Boden ist. Das wichtigste sind Freunde. Die mit einem Bier trinken gehen oder zu Ikea fahren. Die zuhören und doofe Witze machen. Und auch die, die schnurrend und fusselnd neben einem auf dem Sofa pennen. Was mir auch immer wieder geholfen hat ist Musik. Die moralische Unterstützung die Machine Head, Metallica und Iced Earth einem geben ist grade in selbstmitleidigen Heulphasen nicht zu unterschätzen.

Und weil es ja auch vorangehen soll hab ich mich jetzt mal fürs Durchhalten belohnt. „Neues Piercing, neues Glück“ sagt mein Freund Byxe immer. Beides kann ich ganz gut gebrauchen, also hab ich mir heute vom Meister ein Loch ins Ohr stechen lassen.

Das Helix da oben. Weil ich auf Arbeit ja keine Tunnel sondern Plugs mit großen Strasssteinen trage, wollte ich für den Neuen auch Glitzer. Und Byxe hat mir diese süße Pavé-Kugel spendiert. Ich mags schon jetzt total. *freu* Ist mein erstes Knorpelpiercing also werden wir mal abwarten wie es sich macht. Die Abheilphase wird auf jeden Fall ein Job für das Aaaaah-Kissen sein.

An anderer Front…  Sturmtruppi ist schon so weit gekommen:

Ich konnte den Helm natürlich nicht in Ruhe lassen und hab die verzerrte Partie nochmal übergemalt. Ging zum Glück mit den Stoffmalfarben ganz gut. Hab heute auch nochmal zwei Dosen weiß gekauft, meine Güte, so ein großes Motiv frisst ja was an Farbe. Das hatte ich definitiv unterschätzt. Genauso wie lange es dauert das zu malen.

Vielen Dank übrigens auch für eure Genesungswünsche. Der kleinen Toyah geht es zum Glück wieder besser.