Your pace or mine?

16. Januar 2016 (13:50 h) – Tags:

Musik: Satyricon - Nekrohaven 

Ich bin immer noch krank geschrieben, weil ich diese Erkältung zuerst unterschätzt und dann verschleppt habe. War zu früh wieder auf den Beinen und mitten hinein in den Trubel, auch wieder Laufen gewesen. Das hat mir so gefehlt weil es bisher im Januar immer entweder eisige Minusgrade hatte oder ich krank war. Nun ist mir meine Ungeduld sauber auf die Füße gefallen. Also bleibe ich jetzt mit dem Arsch schön auf dem Sofa und warte, bis es mir *wirklich* wieder gut geht, ich habs ja verstanden.

Um meine kribbelnde Ruhelosigkeit was meinen Sport angeht wenigstens ein bisschen zu beruhigen habe ich mich an die Nähmaschine gesetzt und Gadgets genäht die das Laufen (im Winter) noch ein bisschen angenehmer machen sollen.

Das erste soll eine Alternative zur Pudelmütze sein. Denn es werden ja vor allem die Ohren kalt, auf dem restlichen Kopf ist es mir beim Laufen mit Mütze dann manchmal schon wieder zu warm. Also ist ein Stirnband eine gute Alternative. Das hier besteht aus einer Lage Fleece und einer Lage Jersey, miteinander verstürzt und so geformt, dass das Stirnband über den Ohren breiter und im Nacken sowie vorne mittig schmaler ist. Das war wirklich keine Atomphysik.

Ich habe neben dem ganz simplen schwarzen Fleece auch noch Reste von sogenanntem „Zottelfleece“. Man braucht für den Ohrenwärmer ja echt nicht viel Material, also werde sicher auch noch eine Version aus zwei Lagen Fleece nähen. Für wenn es dann wieder so richtig kalt wird.

Das zweite Teil ist Nettis Antwort auf die Frage: „Wohin mit meinem Kram wenn ich laufe?“ Wo bringe ich Telefon, Schlüssel und eventuell noch meine Fahrkarte (wenn ich zB auf der Tempelhofer Freiheit laufen will muss ich da drei Stationen mit der S-Bahn hinfahren) unter? Ich weiß: Jacken und Lauftights haben manchmal Taschen, es gibt Oberarm-Befestigungen fürs Smartphone und Täschchen fürs Handgelenk. Besitze ich alles. Aber manchmal brauche ich trotzdem noch andere Unterbringungsmöglichkeiten. Und da tritt er ins Rampenlicht, der Laufgürtel. Netti hat sich so einen genäht und ich habe ihn einfach nachgemacht.

Das Ding ist quasi ein Schlauch mit eingearbeitetem Zipper (in pink, weil hier dringend mal wer den Bestand an schwarzen Reißverschlüssen auffüllen muss). Alles was man da reintut kann sich in dem Schlauch bewegen bzw kann man es hin und herschieben. Telefon nach hinten mittig, Schlüssel an die Seite.

Es braucht ein wenig Probiererei bis man die richtige Länge für den Hüftgurt gefunden hat. Zu lang rutscht er über den Hintern (gaanz blöd!), zu kurz fluppt er dauernd nach oben um die Taille. Ein bisschen rutscht er immer beim Laufen, das ist klar. Aber wenn ich das Teil auf acht Kilometern zwei mal kurz nach unten ziehen muss, dann kann ich damit leben. Falls ihr mehr zur Herstellung des Laufgürtels wissen wollt: Hier hat jemand etwas ganz ähnliches genäht und erklärt wies geht.

Wie viele Finger hat Yoda?

21. November 2015 (20:09 h) – Tags: , , , ,

Musik: Iced Earth - Dark City 

Neues aus meinem Elfenbeinturm. Zwei Wochen Urlaub sind so gut wie um, aber ich kann nicht klagen. Bin fleißig gewesen und hab viel gemacht. Zum Beispiel das hier:

Weil im Herbst traditionell gestrickt wird und ich mich mit den Socken und fingerlosen Handschuhen schon so gut in Fahrt gebracht hatte gab es gleich noch ein Paar warme Hände. Ich hab mich zuerst in das Garn (schwarz mit meinen geliebten Drachenfarben) verguckt (das Garn ist „Cascara“ von Schoeller + Stahl in Farbe 04), und dann zufällig eine Anleitung für Handschuhe auf dicken Nadeln gefunden (das ist Drops 103-25). Es war zugegeben wirklich seltsam mit 8er (!) Nadeln Handschuhe zu stricken und bei den einzelnen Fingern waren auch kaum noch genug Maschen für ein ganzes Nadelspiel übrig.

Aber diese ulkigen dreifingerigen Fäustlinge haben mich während ihrer Entstehung schon ungemein erheitert. Durch das dick-und-dünner Garn sehen Daumen und Zeigefinger total krumm aus und das ganze hat was von Sumpfmonsterhänden. Vom Unterhaltungsfaktor abgesehen ist der einzelne Zeigefinger aber auch ganz praktisch. Man kann ihn durch den winzigen Henkel von Glühweintassen auf Weihnachtsmärkten stecken. Und einen Stift oder eine Zigarette könnte man auch gut halten.

Vergangenes Wochenende war ich (dank angenehmerer Temperaturen noch ohne Handschuhe) mal wieder auf dem Trödel. Nur kurz, nur auf dem siebzehnten Juni, weil ich was ganz bestimmtes gesucht habe. Ein Händler dort verkauft Buchstaben die mal auf Grabsteinen drauf waren. Ich finde das nicht gruselig, mich faszinieren eher die vielen unterschiedlichen Schriftarten und -stile die dort alle in einer Kiste durcheinanderfliegen. Ich hatte schonmal einen Spruch mit solchen Buchstaben gebaut.

Dieser hier ist mir im Hirn geblieben als ich nach Zitaten für die Bleiglas-Bemalung der Balkontüren gesucht habe. Ein Credo meiner geliebten Ästhetizisten: L’art pour l’art. Kunst die nur für ihren Selbstwert existiert, keinen Dienst am Leben verrichtet, in keiner Wechselwirkung mit ihm steht und in gewisser Weise nichtmal ein Publikum braucht.

Für die Auslassungszeichen habe ich ein kleines „l“ und ein Asterisk verwendet. Mehr Sternchen und auch Kreuze habe ich lose auf dem Hausaltar verteilt.

Die Buchstaben sind mit Heißkleber direkt auf die Tapete geklebt. Ob das irgendwann wieder runtergeht ist mir wie immer momentan egal. Sagt selbst, ist das „P“ nicht zum Verlieben?

Und wo wir grade von den Balkontüren sprachen. Ja, ich habe die Jugendstilbilder auf dem Glas noch ausgemalt. Es fehlen noch die Details auf den vorderen Türen, aber hier schonmal ein kleiner Ausschnitt um zu zeigen wie fantastisch die Bilder in farbig aussehen:

Ansonsten war ich in den vergangenen Wochen sehr viel Laufen. Ohne Zeit zu messen, nur raus und loslaufen. Das ist Therapie für mich. Letzten Sonntag hat es in Strömen geregnet, aber ich habe mich lange nicht mehr so gut gefühlt wie dort im Park, Wasser in den Schuhen, pitschnass und außer Atem.

Der Sturm hat auch einen Baum in die Spree geworfen und etliche Äste abgeknickt. Ein paar kleine davon habe ich neulich aufgesammelt und heimgetragen um was draus zu bauen.

Das Netz habe ich mit dünner Wolle reingewebt. Die „Spinne“ sieht man auf diesen Fotos nicht so gut, es ist eine kleine Facettperle die das Licht zu Regenbogenflecken aufbrechen würde, wenn irgendwann mal wieder die Sonne schiene. Der Behang besteht aus Federn, Perlen, einer Lochmünze und kleinen Steinen die ich von irgendwo mitgebracht habe. Einer ist aus der Elbe in Dresden, meine ich. Aus noch mehr Ästen habe ich noch mehr Kreise gebogen und werde damit noch mehr Traumfänger bauen. Weil es manchmal auch voll Spaß macht ein berliner Hipstergirl zu sein.

Zu guter Letzt noch ein Update was die Stickerei der Zeichnung von Chiara Bautista angeht. Die Haare des Mädchens und die Schrift habe ich fertig, jetzt geht es mit dem vorderen Teil des Wolfes weiter. Rechts flauscht eine Katze ins Bild weil Katzen immer und überall dabei sein müssen.

 

 

 

*Der Titel war mal die einundzwanzigste von „Zwanzig Fragen zu Beowulf“, einem Test den mein damaliger Dozent zu Beginn seines sprachwissenschaflichen Seminars austeilte um abzufragen wer den Primärtext überhaupt gelesen hatte. Besagter Dozent war auch ein großer Filmfan, prägte den Ausspruch „Wenn Sie Pulp Fiction nicht gesehen haben können Sie unmöglich Mediävistik studieren!“ und diskutierte mit uns ein Semester lang über die Tolkien-Verfilmungen. Ein großer Held meiner Unizeiten. Achso, die richtige Antwort war drei. Yoda hat drei Finger, das ist offenbar bei Puppen in denen einer drinsteckt gängig weil man da seine fünf Finger besser aufteilen kann.

 

Hand und Fuss

17. November 2015 (16:41 h) – Tags: ,

Musik: Machine Head - Game Over 

Diese Socken habe ich schon im Sommer angefangen. Die erste war mit im Elbsandsteingebirge und auch Natron durfte ein paar Runden dran stricken. Blöderweise musste ich später komplett aufribbeln und der freundliche Gastbeitrag war dahin. Nach hin und her und Ausflug auch aufs Metalcamp sind nun endlich beide Socken fertig.

Weil ich ein Kind der Achtziger bin und Neonfarben mag, zumindest wenn man sie fast nicht sieht, habe ich hier das Garn „Fluormania Color“ in Farbe 07188 von Schachenmayr Regia verwendet.

Und das sind die Handschuhe die ich vor kurzem erwähnt hatte. Meine Mama hatte solche mal vor langer Zeit für mich gestrickt. Ich habe die Dinger total viel getragen und als sie anfingen auseinander zu fallen und ich Ersatz erbat, schlug Mama vor ich solle selber stricken. Was ich also tat. Meine ersten Handschuhe.

Immerhin musste ich nur den Daumen rausstricken, der Rest funktioniert mehr wie ein abgeschnittener Fäustling. Die Anleitung ist Drops 86-28 und war ziemlich fix gemacht. Ich habe nur 40 Maschen angeschagen und das obere Ende elastisch abgekettet, sonst genau nach Anweisung gestrickt. Das Garn ist auch von Schachenmayr, es heißt Extra Soft Merino Opera in Farbe 05349 aubergine. Für meine Freundin habe ich zum Geburtstag quasi die gleichen Handschuhe nur in schwarz ohne Glitzer gestrickt.

Ich mag solche fingerlosen Handschuhe weil man zum einen nicht dauernd was ausziehen muss wenn man wo ein Anfassgefühl braucht. Zum anderen sind meine Finger offenbar zu lang für standardisierte Größen und es nervt mich wenn ein Handschuh nicht richtig passt. In Zukunft werde ich aber sicher auch mal selber Handschuhe mit Fingern stricken, mit langen Fingern.

The air around me still feels like a cage

14. November 2015 (20:50 h) – Tags:

Musik: Slipknot - The One That Kills The Least | Stimmung: *sigh*

Zeit für meditative Handarbeiten. Ich habe fingerlose Handschuhe gestrickt, ein Paar für meine Freundin, eins für mich. Dann konnte ich das Muster erstmal nicht mehr sehen.

Aber Sticken würde gehen. Ich habe neulich die Künstlerin Chiara Bautista entdeckt und bin so beeindruckt wie selten. Also wählte ich eine ihrer Skizzen zu meiner Vorlage.

Ausgedruckt, mit sehr scharf gespitztem Bleistift auf Batist durchgezeichnet. Ob dieser Stoff die beste Wahl ist wird sich zeigen. Er ist sehr zart und die Fäden auf der Rückseite zeichnen sich vorne ab. Immerhin ist Glitzer aufgedruckt.

Sticken tue ich mit einfädigem Garn. Wo die Linien dicker oder dunkler sind sticke ich doppelte und dreifache Stiche, das entspricht mehr dem Charakter einer Zeichnung als das Garn mehrfädig zu nehmen, finde ich. Das ganze in schwarz und zwei Grautönen bzw das Herz in rot und dunkelrot.

John Walker His Book

27. Oktober 2015 (18:53 h) – Tags: , , ,

Musik: Slipknot - Wait And Bleed 

Kaum ist es Herbst bin ich krank geworden. Hocke mit Mandelentzündung zu Hause und vertreibe mir die Zeit mit Wohnungsverbesserungsprojekten. Mein Balkon hat -vermutlich noch aus Zeiten in denen er nicht verglast war-  doppelte Holztüren mit Glaseinsätzen. Diese Scheiben wollte ich schon seit geraumer Zeit bemalen. Wie Bleiglas, dachte ich mir. Ich suchte im Internet nach Jugendstilfenstern und der Plan sah machbar aus. Dann nahm ich das Dover Pictorial Archives Buch „Treasury Of Art Nouveau Design & Ornament“ in die Hand. Aus diesem Buch stammt auch meine Tattoovorlage. Und so wie jene Element einer Speisekarte gewesen war, sprangen mir nun die hochformatigen Ex Libris ins Auge. Eins womit ein gewisser un-google-barer John Walker seine Bücher zu markieren pflegte empfand ich als besonders passend und daraus entwickelte ich dann zwei Motive.

Auf beiden sind Insignien des bildenden Künstlers dargestellt, das gefällt mir und ich war so frei noch Strickkunst und Nähhandwerk symbolisch unterzubringen.

Ich zog die Motive im Grafikprogramm auf die richtige Größe auf, teilte sie auf, druckte auf A4 und klebte dann alles im Stil eines Download-Schnittmusters zusammen. Diese Vorlagen konnte ich dann von hinten gegen die (frisch geputzten) Fensterscheiben kleben. Und dann ging es los.

Tagsüber habe ich hinter die Vorlage noch ein dunkles Handtuch gehängt, denn ohne Gegenlicht waren die Linien deutlich besser zu erkennen. Damit meine Hände beim Malen nicht wieder Fett auf dem Glas hinterlassen -worauf die Farbe dann nicht gut haftet- habe ich die rechte Hand mit Tüchern und Pflaster abgeklebt.

Die Linien und Flächen habe ich mit schwarzer Acrylfarbe aufgemalt. Man darf nicht so sehr mit Wasser verdünnen weil es dann nicht mehr gut deckt. Ansonsten malt Acryl sich hervorragend auf Glas. Über das Entfernen kann Zukunfts-Soda sich Gedanken machen finde ich.

Soweit sind beide Motive in ihren schwarzen Linien auf den Scheiben. Ich möchte sie noch farbig ausmalen, wie Bleiglasfenster halt. Wobei ich zugeben muss, dass das ganze auch so schon höchst elegant aussieht. Der Balkon wirkt durch die Jugendstilmotive wie ein Gewächshaus aus dem späten neunzehnten Jahrhundert!

Nichtsdestoweniger, ich habe schon Window Color gekauft. Lieber hätte ich die „Sonnenscheinfarben“ verwendet die es in meiner Kindheit gab, die haben sich leichter vermalen lassen meine ich. Aber die kann man offenbar nicht mehr kaufen. Also Window Color und auf das Beste hoffen.

Wenn es klappt soll es auf der zweiten Türen, die vor diesen -innerhalb der Zimmers- liegen noch ein paar Motive geben. Dann hätte man einen Zwei-Ebenen-Effekt wenn die Türen zu sind. In die leere Fläche zwischen den Säulen könnte noch sowas wie Sonne und Mond und ein Spruch in das Schriftband unten. Irgendwas Düsteres über Kunst und Leben was Stefan George gesagt hat.

Zum Lila Lindwurm

7. Juli 2015 (22:27 h) – Tags: , ,

Musik: Iced Earth - Damien | Stimmung: Einem befreundeten Kater eine Maus abgeluchst und entkommen lassen. Ist das ein lauterer Eingriff in die Natur?

„Wie steht es eigentlich um das Drachentuch?“, fragte Janina neulich in den Kommentaren. Und meine erste Reaktion war eine geprägt von schlechtem Gewissen. Das große Tuch mit dem Drachenmotiv was ich im letzten Jahr auf einem Festival gekauft habe und schon damals färben wollte lag immernoch im Stapel mit dem ganzen Zeug was befummelt werden möchte. Ich mach das noch, irgendwann!

Und dann ließ es mir doch keine Ruhe und am Ende habe ich im Wohnzimmer Möbel gerückt, eine große Malerplane ausgebreitet und das Tuch nun endlich eingefärbt. Das Problem bei der Sache war, dass ich mehrere Farben verwenden wollte, genauer gesagt pink, violett, blau, türkis und grün. Ich hatte schon verschiedene Techniken ausprobiert, was auch zu erfreulichen Kollateralprojekten geführt hat, und war am Ende beim Marabu Fashion Spray hängen geblieben. Nur wollte ich das auf feuchtem Stoff anwenden und dann würde das ganze recht nass werden und liegend trocknen müssen. Es kam mir jetzt zupass, dass es draußen dreißig Grad und mehr waren, also habe ich die Tür zu und die Fenster auf gemacht und das Projekt konnte in Ruhe im Wohnzimmer trocknen.

Katzen sind zwischenzeitlich natürlich trotzdem drübergelatscht, aber da erwartet inzwischen ja auch keiner mehr was anderes von uns.

Das Ergebnis ist tatsächlich weniger batik geworden als ich beabsichtigt hatte. Es sind keine Bereiche weiß geblieben und die Farben gehen fast zu harmonisch ineinander über. Ich hätte da mehr abbinden und rummatschen sollen, aber da ich ja nur einen Versuch hatte war ich vorsichtig und bin auch Nummer sicher gegangen. Außerdem kommt in dem Motiv ja schon ziemlich viel kleinteiliges Gefrickel vor, das hätte auch zu unruhig werden können.

Das fast trockene Tuch habe ich dann im Backofen fertig getrocknet und dabei auch die Farben fixiert. Man kann diese nämlich bügeln oder backen, bei der Tuchgröße fand ich letzteres ganz praktisch. Das fertige Tuch war dann total schön warm und ich hab es mir gleich mal umgewickelt. Und obwohl es auch einen astreinen Strandlook abgäbe ist es an die Wand gekommen. Nicht im Wohnzimmer wie ursprünglich geplant, da war nämlich kein Platz mehr weil irgendwer zwischenzeitlich einen Hausaltar aufgebaut hat.

Ich hab es jetzt im Arbeitszimmer über den Rechner gehängt. Dafür habe ich den Archivquilt abgenommen, mal wechseln ist ganz gut. Der Drache ist ein prima Kumpel im Arbeitszimmer, aber auf einer farbigen Wand käme er noch viel besser rüber, meine ich. Kann also sein, dass er noch mal woanders unterkommt. Hab ihn auch erstmal nur mit Nägeln an die Wand geheftet.

Wäre das also auch erledigt, hat nur etwas mehr als ein Jahr gelegen. Mein Dank geht an Janina, für die unverhoffte Motivation!

#nomakeup #nofilter

30. Juni 2015 (20:28 h) – Tags: , , , , ,

Musik: Pantera - Live In A Hole 

Ich hab ein paar Sachen genäht. Einerseits im Hinblick auf den heranstürmenden Sommer, zum anderen auch einfach worauf ich grade Lust hatte. Ein ganz einfaches Projekt war das Schlafi was ich als Erbe des Grumpycat-Shirts von 2013 gemacht habe. Grumpy ist nämlich inzwischen völlig zerwaschen, aber diese Art von Shirt in Kombi mit einer kleinen Jerseyshorts hat sich als sehr gute Festival-NachtSchlafbekleidung erwiesen.

Deshalb habe ich wieder bei einem sehr großen T-Shirt den Kragen rausgeschnitten und die Ärmel aufgekrempelt festgenäht. Den Hashtag, der nirgendwo anders als auf Schlafshirts vorkommen sollte, habe ich mit Schablone aus Freezerpaper gemacht.

Nachdem das eingebügelt war, habe ich das Shirt noch mit dem Saum in Batikfarbe gehängt. Ihr wisst schon: Ombré-Farbverlauf, totaaaal trendy.

Blöderweise hat sich kein ganz toller Gradient ergeben und beim Auswaschen hat sich das Shirt auch nochmal den Latz bekleckert. Und das sah doof aus. Deshalb habe ich kurzerhand ein zweites Mal draufgefärbt, diesmal mit Sprühfarben in türkis und lila. So ist der oben zu sehende Effekt von aufbrandendem Ozean entstanden und der Fleck über der Schrift stört überhaupt nicht mehr. Schlafi fürs Metalcamp ist also schon so gut wie eingepackt.

Und weil die Badewanne nun eh schon blau eingefärbt war habe ich gleich noch mehr Batik gemacht. Neulich kam mir beim Ausmisten ein kleines Top in die Finger, das hatte ich um die Jahrtausendwende mal bei H&M gekauft. Simpler Schnitt, aber saß erstaunlich gut. Das wollte ich nun replizieren. Und weil es nur so ein kleines Teil ist könnte man es total gut mit Sprühfarbe färben, dachte ich mir.

Der Schnitt war schnell abgezeichnet. Ich werde jetzt nachdem ich ihn einmal genäht habe noch was dran ändern, aber nichts großes. Für das erste Top habe ich eine weiße Baumwolle in Bettlakenqualität (ich möchte auch nicht ausschließen, dass das tatsächlich mal ein Bettlaken war) aus dem Regal gezogen. Und weil ich manchmal auch ein schlaues Mädchen bin habe ich alle sichtbaren Nähte mit dem hellen Baumwollgarn gemacht was ich damals für Natrons Hochzeitskleid verwendet hatte. Dann färben sie sich nämlich mit. Das Rummatschen mit den Farben war schonmal viel Spaß und Sauerei. Ich habe Marabu Fashion Spray verwendet, das sind One-Step-Farben die man nicht im Wasserbad anrühren muss und später einfach wie Stoffmalfarbe durch Hitze fixiert. Zum Sprühen, aber man kann den Kopf auch abschrauben und sie mit dem Pinsel aufklecksen.

Ich hatte diese Farben schonmal für Jersey verwendet und als der in der Badewanne trocknen sollte war damals ja eine Katze drübergelatscht und hatte überall blaue Pfotenabdrücke hingestempelt. Das wollte ich diesmal verhindern, also legte ich das kleine Top auf ein Küchenkrepp auf den Arbeitstisch. Gegenüber saß ich am Rechner, aber offenbar war ich trotzdem so weit weg, dass ich das hier nicht mitbekommen habe:

OH WARUM!? Schon wieder Siouxsie und sie liegt auf dem nassen, gefärbten Top! Seelenruhig! Ich habe sie da abgesammelt und natürlich hatte sie wieder blaue Füßchen und das Theater als ich die abgewaschen habe war entsprechend groß.

Das Farbergebnis auf dem Top ist dann auch nicht perfekt geworden, wobei ich fairerweise sagen muss, das lag wohl eher an dem Küchenkrepp was die Farbe rausgesaugt hat als an der Katze. Schlussendlich habe ich ein zweites mal gefärbt. Das Top lag diesmal auf einer Plastiktüte und die Tür zum Arbeitszimmer blieb zu.

Jetzt bin ich mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Als niedliches kleines 35-Grad-im-Schatten-Teil darf dieses Top gerne mit in den Sommerurlaub.

Das dritte Oberteil was ich noch zu zeigen habe passt immerhin durch seine Färbetechnik dazu. Wobei diesmal weder Siouxsie noch ich daran beteiligt waren. Ich sah auf dem Türkenmarkt diesen Stoff und er rief laut und deutlich meinen Namen. Also gekauft.

Das ist ein doppellagiger Jersey, die obere Lage ist gebatikt und zerfleddert, die untere schlicht grau. Apokalyptischer Mottenfraß, total was für mich. Weil das doppelte Material tendenziell etwas wärmer ist habe ich ein langärmeliges Shirt draus gemacht. Die lange Version von Modell-„T“, nur der Korpus ist etwas weiter. Die Säume sind unversäubert, den Halsausschnitt habe ich mit Jerseyband hinternäht.

Für wenn der Sommer mal Luft holen muss. Oder Frierliesel was zum Drüberziehen braucht.

Hipsterscheiß

17. Juni 2015 (22:56 h) – Tags: , , , ,

Musik: Chillige Rockmusik in Tobi Sammets Radiosendung auf radiobob.de 

Ich habe übrigens noch ein neues Piercing zu zeigen. Also so neu nun auch nicht, habs Ende Januar machen lassen. Dann ist es aber, wie neuerdings immer, nicht ganz exzellent abgeheilt und ich hatte eine gefühlte Ewigkeit einen viel zu langen Stab drin was echt bescheuert aussah. Gestern habe ich mich schließlich getraut anderen Schmuck einzusetzen und wo das jetzt nicht mehr so nen Meter raussteht zeige ich euch mal wovon ich überhaupt rede.

Da, der seitliche Nasenstecker. Ist zwar im Gesicht, aber auf Arbeit nicht verboten. Mit hochgeklapptem Septum und ohrsteckermäßigen Plugs statt Tunneln sehe ich ja immernoch wie ein nettes Mädchen aus. Der Symmetriker in mir möchte auf der anderen Seite auch noch so einen Stecker, aber dafür muss ich erstmal vergessen wie sehr mich die Abheilphase genervt hat. Erstmal hab ich noch andere Pläne abzuarbeiten.

Was sonst so passiert ist: Nachdem es im Urlaub endlich Gelegenheit gab Sommergarderobe zu tragen habe ich ein paar Stücke aus dem Schrank gezogen die entweder zu groß geworden sind oder sonst irgendwie umgearbeitet werden sollen. Eins davon ist die Destroyed-Shorts die ich vor zwei Jahren aus einer Jeans aus dem Secondhand gemacht habe. Davon ab, dass die nun ohne den Knopf aufzumachen an- und ausziehbar ist, fand ich sie vor allem zu lang. Ich wollte eigentlich am Saum noch mehr Material wegschreddern, aber als ich das vorm Spiegel mal probeweise umgefaltet habe, hat mir der Look auch sehr gut gefallen. Deshalb habe ich die Hosenbeine jetzt aufgekrempelt und festgenäht.

Und wo ich schonmal dabei war gab es auch noch ein paar Glitzernieten. Die Hose ist nun, vor allem auch wegen der sichtbaren Taschenbeutel, ein ziemliches Hipster-Teil geworden, aber ich glaube damit kann ich gut leben.

Schon vor dem Urlaub hab ich das Shirt umgenäht was ich neulich bei Guardian gekauft hatte. Aus irgendeinem Grund haben die den Druck da so weit unten angesetzt. Finde ich jetzt nicht komplett toll, aber immerhin gibt es einem die Möglichkeit den Ausschnitt tiefer zu machen ohne das Motiv zu zerstören. Und das habe ich dann auch gleich gemacht, die Gelegenheit klopfte ja förmlich an. Aus dem T-Shirt ist ein Tanktop geworden. Ja, sie *hätten* auch ein Tanktop zu kaufen gehabt, aber das hatte einen roten Aufdruck und ich habe wirklich schon unendlich viele Bandshirts mit rotem Motiv, ich brauche mal was anderes. Das hier ist blau-lila, das passt sogar zu meinen Laufschuhen und ich kann es deshalb auch beim Sport anziehen.

So sah das Shirt also ursprünglich aus. Ihr seht, dass über dem Schriftzug noch total viel Platz nach oben ist. Ich nahm mir daher ein Tanktop was gut sitzt, namentlich das was ich vor einer Weile beim Paganfest gekauft habe, von Turisas. Da habe ich den Schnitt von abgezeichnet. Dann habe ich ihn an den viel breiteren Schriftzug von Guardian angepasst, also an den Armausschnitten noch etwas dazugegeben und auch Rücken und Ausschnitt modifiziert.

Et voila. Die Ausschnitte habe ich nur untergeschlagen und mit der Zwillingsnadel abgesteppt, den Saum habe ich original beibehalten. Total gutes Top was ich schon beim Wandern anhatte.

Um die Sammlung ärmelloser Bandshirts noch weiter auszubauen bin ich auch noch einem weiteren, sehr alten Shirt an den Kragen gegangen. Also eigentlich hatte es schon ganz lange keinen Kragen mehr, aber die Ärmel habe ich jetzt erst rausgeschnitten. Und es enger genäht.

Ist trotzdem noch ein ziemlich lockeres Top, ich habe auch die Armausschnitte so hipstermäßig vergrößert, so dass man die Seiten vom BH sieht. Vorne ist unter dem Schriftzug noch ein schwarzer Druck mit dem uralten Logo von Dimmu drauf (schwarz auf schwarz, total trve!), aber das ist alles schon so mördermäßig verwaschen weil das Metalkiddo was ich mal war das Shirt schon vor der Jahrtausendwende gekauft hatte. In XL, das trug ich damals so. Später war es aber vor allem ein Schlafshirt bzw habe ich es auch oft zum Haarefärben angehabt. Und nun darf es endlich mal wieder vor die Tür. Am besten mit genau diesen arroganten Blackmetaller-Gesichtsausdruck den ich auf dem Foto drauf habe.

Take My Scars

21. Mai 2015 (20:10 h) – Tags: , ,

Musik: Iron Maiden - Blood Brothers 

Alles gut, Leute! Vielen Dank für eure Anteilnahme bezüglich meiner Bisswunde von Siouxsie. Die Verletzung hat sich über Nacht wieder beruhigt, so dass ich nicht zum Arzt musste. Inzwischen bildet sich da schon eine hübsche Narbe. Offenbar hatte ich mehr Glück als Verstand. Sogar die Tierärztin bei der ich die Miezepiepen eine Woche später zum Impfen vorstellte bestätigte, dass sich nur Bisse von Menschen noch heftiger entzünden als Katzenbisse. Tetanus auffrischen steht jetzt definitiv auf meiner To-do-Liste.

Davon ab gibts ein kleines Kuttenupdate. Ich wollte wirklich Aufnäher *kaufen*. Wirklich. Aber der rote Diamond-Patch von Machine Head war online nicht aufzutreiben und dann wurde mir irgendwann auch klar, dass selbst wenn man ihn kaufen könnte, er einfach viel zu groß wäre für die Stelle wo ich ihn hinhaben will. Also ja, schon wieder selbstgemachte Patches.

Beide Bands die ich hier erneut verewigt habe sind auf der Kutte schon vertreten gewesen. Aber nur je ein Patch war sowohl für Machine Head als auch für Kreator eine grandiose Unterrepräsentation. Ich meine, wenn es ein Legomännchen gäbe das mich darstellen sollte, dann hätte es garantiert ein Machine Head Motiv auf seinem schwarzen Plastikoberkörper. Vermutlich das vom Darkness Within Shirt.

Ich habe also mit Freezerpaper Schablonen gemacht und winzige Fitzelchen ausgeschnitten, aufgebügelt und ebenso kleine Lücken mit roter Stoffmalfarbe ausgemalt. Bügeleinlage hinter den Leinenstoff, Kanten abketteln und fertig ist der Patch.

Ein bisschen einfacher war das Motiv bei Nummer zwei. Das soll Kreator sein? Tatsache habe ich in einem Live-Video gesehen, dass Mille und Kollegen diese gespiegelten Ks auf ihren Gitarren/Kutten verwenden. Ich mochte das Logo sofort, musste es mir am Ende aber aus dem Video screenshoten und digital nachbauen weil die Internetpräsenz vom Kreator, naja, nicht ganz einundzwanzigstes Jahrhundert ist. Immerhin war es leichter auszuschneiden und wenn die weiße Farbe auch noch gedeckt hätte wäre es der absolute Kindergeburtstag geworden.

Metallica ist also da oben jetzt ein bisschen zugeparkt. Ich könnte die leeren Bereiche links und rechts vom Backpatch noch mit Stickerei füllen. So kleine Motive wie vorne, Gitarren würden sich irgendwie anbieten. Aber vielleicht wird es dann auch zu unruhig. Nieten wollte ich auch noch irgendwo unterbringen, habe aber Bedenken, dass man daran dann immer mit den Haaren hängen bleibt.

Vorne ist nur eine Kleinigkeit passiert. Ich habe neulich auf dem Samstagsmarkt am Maybachufer Star Wars Aufnäher gefunden. Für mich habe ich das Rebellenabzeichen mitgenommen und für meinen Kumpel das Symbol des Imperiums was er auch schon brav auf seiner Kutte angenäht hat. Man darf ja auch mal was metalfremdes dazwischenwerfen, finde ich. Meinen Aufnäher habe ich nur noch um den Schriftzug „Rebel Scum“ erweitert.

Damit ist die Kutte ein Stück weiter gekommen und scharrt nun schon mit den Füßen ob der heraufdämmernden Festivalsaison. Spätestens in Slowenien werde ich aber auch mal wieder Aufnäher kaufen. Testament und Maiden stehen zB noch auf meiner Shoppingliste.

Resist And Bite

6. Mai 2015 (20:32 h) – Tags: , , , , ,

Musik: Machine Head - Damage Inside (OMG, ich *liebe* diesen Song!) | Stimmung: Ich will nicht zum Arzt gehen müssen!

Das ist gestern passiert. Eins von den kleinen Raubtieren die bei mir wohnen hat mich gebissen. Einfach so, beim Kuscheln. Einen Flitz gekriegt und mir die Zähne in den Unterarm gehauen. Inzwischen hat sich unter dem Schorf ein blauer Fleck gebildet (mit was für Kraft die Katze da zugebissen hat!) und ich mache mir Sorgen weil es an einer Stelle geschwollen, rot und warm ist. Durch eine Horrorgeschichte in meinem Bekanntenkreis weiß ich wie schnell sich Bisswunden von Haustieren entzünden. Ich war in der Apotheke, aber der Apotheker erklärte mir man käme da mit Salbe gar nicht an die Infektion ran und schickte mich zum Arzt. Ich warte jetzt die Nacht ab und gehe dann morgen oder Freitag früh, falls es schlimmer wird. Danke, blöde Katze die ich natürlich trotzdem liebe.

Ich habe aber noch mehr gemacht als mit kleinen Tigern zu kämpfen. Mal wieder was genäht. Da liegt so ein elendiger Stapel auf meinem Arbeitstisch. Lauter Zeug was geändert, repariert oder mal schnell verarbeitet werden möchte. Da trage ich nach und nach was von ab.

Das war ein grauer Rippjersey der schon ewig beschäftigungslos im Stoffregal lag. Es gibt da bei mir dieses Umschulugsprojekt für langzeitarbeitslose Stoffe. Wenn sie auf Batik umsatteln zeigt die Statistik, dass sie deutlich schneller zu einem Job kommen. Das ging auch dem hier so.

Ich habe den Stoff in der Waschmaschine gefärbt, das gibt mMn nicht ganz so schöne Batikeffekte wie im Eimer. Aber für mal eben mitgefärbtes Kollateralgut immernoch völlig okay. In panzergrün wurde der Jersey dann ein langärmeliges Shirt. Der Schnitt ist wie immer Modell-„T“. Die langen Ärmel habe ich nochmal etwas enger gezeichnet, sonst nichts geändert.

Wenn man den Stoff vor der Verarbeitung färbt ergeben sich natürlich andere Mustereffekte als wenn man das fertige Shirt abbindet und in die Farbe schmeißt. Ich mag beides. Hier sind die Muster relativ dezent geworden, für die Waschmaschine muss man fester abbinden sonst löst sich das zwischenzeitlich, habe ich festgestellt.

Warum habe ich aber nun überhaupt mit panzergrüner Stofffarbe gespielt? Das ist so. Ich habe neulich meinen Kleiderschrank ausgemistet. Dabei fiel mir eine Hose in die Hände die ich 2007 genäht hatte. Damals wohnte ich in einer Wohnung mit rosafarbenen Wänden und meine Blogfotos waren *noch* schlechter beleuchtet und unschärfer als jetzt.

Diese Hose meine ich. Grauer Camo-Köper, Reißverschlüsse an den Säumen, ein abnehmbares Täschchen hinten, Jerseybund, Schablonenmotive, jede Menge Details. Weil von dem Stoff noch genug übrig war hatte ich die Hose zwischenzeitlich zu einer langen umgearbeitet. Und trotzdem nicht getragen. Also bekam sie jetzt eine letzte Chance. In khaki.

Das Umfärben hat echt gut geklappt, mir gefällt der neue Ton sehr. Das Tarnmuster kommt immernoch gut zur Geltung aber insgesamt ist die Hose endlich dunkler geworden. Lustigerweise hat sich auf dem uralten „Natron & Soda“-Etikett was ich damals auf eine der hinteren Hosentasche genäht hatte, der Schriftzug auch grün gefärbt. Hätte nie gedacht, dass das mit Baumwollgarn gewebt ist.

Die früher eher dezenten Schablonenmotive in silber kommen jetzt ganz toll zur Geltung. Der Karabiner am Bund hat allerdings seine schwarze Farbe eingebüßt und ist nun kupferfarben. Nicht schlimm. Mich stören eher die hellen Nähte. Bei der Verlängerung der Hosenbeine habe ich weiter unten dunkleres Garn verwendet, das sieht besser aus. Merke: Im Zweifelsfall immer in dunkel nähen, falls man nochmal irgendwas drüberfärben will.