Let’s make this the fucking party stage!

10. November 2012 (18:18 h) – Tags: ,

Musik: Alestorm - Terror On The High Seas 

Ich habe wieder so etwas ähnliches wie ein Leben. Auch wenn momentan noch sehr viele Pappkartons, Farbspritzer und Kreuzschlitzschrauben drin vorkommen. Der Akku-Bohrschrauber ist mein bester Freund geworden und nebenher habe ich mir jüngst eine Stichsäge gekauft. Werkzeug ist geil. Ich bin Papas Tochter.

Der Umzug ist vor einer Woche astrein über die Bühne gegangen. Auf meine Freunde ist echt Verlass. Ich bin begeistert und unheimlich dankbar, wie viele von ihnen gekommen sind, so dass mein Zeug in Rekordzeit umgezogen war. Tribe rulez.

Am Abend sind wir dann noch in die Kneipe gegangen. Ophelia hatte Geburtstag nachzufeiern und ich hatte mich schon die ganze Woche auf den Moment gefreut, wo ich im Halford sitze, der Umzug liegt hinter mir und vor mir steht das erste Bier. Das war toll. Sonntag morgen fühlte sich die Idee weniger toll an, aber ich konnte mich einigermaßen berappeln und dann kamen auch Natron und Ophelia noch vorbei und wir haben schonmal ein wenig klar Schiff gemacht.

Das ging dann die nächsten Tage so weiter. Wir drei Mädels haben die Wohnung eingeräumt, Regale gebaut, Löcher gebohrt und die Waschmaschine angeschlossen. Einmal kam noch ein Kumpel vorbei und hat mir das DSL eingerichtet. Ich bin total stolz auf uns.

Ein Highlight in der neuen Wohnung ist definitiv die Küche. Dort habe ich versucht, den Charme meiner Stammkneipe nachzuempfinden und eine Wand komplett mit Bandpostern tapeziert. Eine Wand nur Metal. Dafür hatte ich neulich schon die Postersammlung von Red und Natron in Hamburg geplündert. Ich war der Meinung viel Auswahl und viel zu viele Poster mitgenommen zu haben, aber tatsächlich sind gar nicht viele übrig geblieben.

Was Anordnung und Ausgewogenheit angeht habe ich natürlich wieder auf Natrons Hilfe zurückgegriffen. Okay, das erste Poster oben links in der Ecke sieht immer komisch aus.

Dem folgten aber noch viele weitere. Und am Ende musste ich dann auf den Kühlschrank klettern um die letzten anzukleben. Uaaaahh.

Es ist eine gute Mischung aus Klassikern und neuen Bands geworden, aus verschiedenen Genres sowie aus Bandfotos und Album-Artworks. Und natürlich sind auch ein paar hübsche Männer dabei.

Young James Hetfield da in gelb zum Beispiel. Robb Flynn von Machine Head macht ebenfalls was her und auch das Foto von Tom Araya finde ich ziemlich toll.

Auf das Poster vom Big Four-Konzert habe ich dieses, aus einer neulich in der Kneipe mitgenommenen Postkarte ausgeschnittene, Herz geklebt. Weil unser Big Four auf Schalke wirklich ziemlich episch war und auch weil auf diesem Bild das Publikum mit drauf ist. Und ohne Publikum wäre Metal ja auch nicht Metal.

Hier sehen wir ein bisschen mehr Gesamtwirkung. Richtig weit zurücktreten kann man zum Fotografieren leider nicht. Es gibt ua ein ulkiges Foto von Immortal, Sepultura noch mit flauschigen Haaren, Motörhead aus den Siebzigern, Megakitsch von Doro und Manowar sowie das Poster von meinem zweiten Wacken.

Auch die Katzen haben Gesellschaft beim Fressen bekommen. Brekkies werden jetzt nur noch unter dem strengen Blick von Amon Amarth-Sänger Johan Hegg eingeworfen.

Das ist übrigens auch ein bisschen das Problem mit den Bandfotos. Ich meine, Grave Digger hängt auf Sichthöhe am Küchentisch. Und Chris Boltendahl guckt mein Essen immer sehr missbilligend an. “Schon wieder Cornflakes? Das ist doch wohl nicht dein Ernst?”

Damit die Kneipenatmosphäre in der Küche vorankommt hat Red mir neben den Postern auch noch einen Satz Bierdeckel und ein paar geninjate Bier- und Schnapsgläser geschenkt. Damit bin ich schon fast komplett. Bier steht dann im Kühlschrank, geraucht wird aber nur auf dem Balkon!

Dann musste ich die Küche natürlich auch angemessen einweihen. Dafür habe ich Totenkopf-Muffins gemacht, für meinen Kollegen, der am Sonntag Geburtstag hat.

Ich kann ja bekanntlich nicht backen, also bin ich mit diesen Dingern ziemlich zufrieden. Mal gucken wie sie ankommen.

Einhörner arbeiten im Schichtdienst

26. Februar 2012 (12:49 h) – Tags:

 Stimmung: Tee + Schlunzklamotte = perfekter Sonntag

Neulich im Internet: Jemand der sehr viel besser kochen und vor allem backen kann als ich, zeigte eine selbstgemachte Torte mit Biskuitböden in unterschiedlichen Farben (Ich weiß nicht mehr wo ichs gesehen hab, aber der Kuchen sah dem hier ziemlich ähnlich.) Aww! Sowas will ich auch machen!

Meine küchenbezogene Inkompetenz zwang mich zu einer Fertigpackung. Aber man kann ja sicher auch Rührteig unterschiedlich einfärben und schichtweise in eine Form füllen. Dachte ich mir so. Und kaufte eine Mischung für Zitronenkuchen, eine Kastenform und Lebensmittelfarbe.

Den Teig habe ich nach Anleitung zusammengerührt aber ein wenig Flüssigkeit eingespart. Damit die Lebensmittelfarben den Teig nicht völlig verwässern. Dann in fünf Kompottschüsseln aufteilen und einfärben.

Blau wurde super. Gelb auch. Rot nicht. Ich wollte noch grün und violett mischen, dafür blieb aber nicht genug Farbe über. Also habe ich grummelig alle Schüsseln in den Kühlschrank verfrachtet, meine Jacke wieder angezogen und bin nochmal los um diesmal andere Lebensmittelfarbe zu kaufen. Damit konnte ich ein schönes Grün anmischen, aus dem eher murksigen Rot ein passables Flieder zaubern, nur rot allein blieb halt eher blass. Nungut.

Die Teige habe ich dann vorsichtig in die Kastenform geschichtet. Je flüssiger sie sind desto besser lassen sie sich verteilen, dann kriegt man aber schnell mit der nächsten Schicht Probleme. Also nicht ganz einfach.

Mit allen Farben aufgefüllt wanderte die Form in den Ofen und es entstand ein ganz annehmbarer Kuchen der meine ganze Wohnung mit bäckerseeligem Duft erfüllte. Von außen hat man die Farbschichten kaum erkannt und ich habe ja auch noch eine Glasur und bunte Zuckerstreusel drübergekippt. Hmmm, Zuckerguss!

Der große Moment kam dann erst beim Anschneiden. Was haben die Farbschichten gemacht? Der Kuchen ist ja ziemlich hochgebacken, hat er das unfallfrei überlebt?

Die Antwort: Jein. Schichten sind keine übrig. Mein Regenbogen hat sich im Ofen zusammengezogen und Blumen-, Kreis- und Marmormuster gemacht. Was nicht übel aussieht. Die Farben sind ja auch noch alle da. Aber es ist halt kein klassischer Farbverlauf.

Geschmeckt hat er aber prima. Und ich habe jetzt noch so viel blaue Lebensmittelfarbe über, dass ich eine Bar auf Tatooine aufmachen und gefärbte Milch ausschenken könnte. Was will man mehr? *g*

Kellerkinder

8. April 2011 (17:19 h) – Tags:

Für jemanden der nicht kochen kann, habe ich heute mutig eingekauft. Na, wer erkennt die fremden Gestalten ohne unter dem Bild zu schmulen?

Von links nach rechts hätten wir da Süßkartoffel, Topinambur, Petersilienwurzel und good old Karotte. Das sind alles nur die Wurzeln von jemandem und als solche sind sie dann heute, auf einen Vorschlag Natrons hin, zu Wurzelgemüse aus dem Ofen geworden. Boah, ist die Süßkartoffel lecker! Die und Topinambur hatte ich noch nie und beide sind echt lecker. Meine geliebte Rote Beete hat hier noch gefehlt, aber die war leider heute nicht aufzutreiben.

Unglaublich, ich habe was gekocht was man essen kann!

Petroselinum crispum

4. März 2009 (17:38 h) – Tags: , ,

Natron und ich haben heute synchron gekocht. Einer in Hamburg, einer in Berlin, aber beide Suppe. Lustiger Zufall aus dem wir dann das Kochduell gemacht haben. Na, wessen Vorspeise sieht besser aus?
Bei mir gibts Petersilienwurzelsuppe mit Pilzen. Die Einlage von angebratenen Petersilienwurzeln und Pilzen macht die Suppe echt lecker. Beim Schneiden haben die Wurzeln noch sehr nach Sellerie gerochen, sind aber aus der Nummer wieder sauber rausgekommen. Voilá.

Und wo wir grade beim Duellieren sind noch mehr Hafenstadt vs Tabellenführer. Die ersten zwei Bilder hab ich im Januar in Hamburg gemacht, der Rest ist mir die Tage in meinem Kreuzköllner Kiez begegnet.

Wenn man bedenkt, dass der Laden unweit vom historischen Ortskern Rixdorf liegt ein wirklich süßer Name. Das Ladenschild sieht irgendwie total retuschiert aus, aber ich schwöre, ich hab nix dran gemacht! ;)

Pizza Frontverlauf

24. September 2008 (20:46 h) – Tags:

So siehts aus wenn Herr Carnivor und Frau Herbivor zusammen Pizza machen. Wenigstens Champignons und Tomaten hab ich ihm noch untergejubelt. *g*

Das war übrigens mein erster Hefeteig. Liebevoll von Hand geknetet und mit einer großen Flasche Havanna Rum ausgerollt. Ich fand sie mindestens so lecker wie Pizza aus dem Lidl-Pizzakit.

Das muss ich unbedingt noch Mal machen. In den Teig kann man ja sicher auch Basilikum oder Oregano einarbeiten… :)