Rebellion In Dreamland

21. Januar 2015 (15:58 h) – Tags: , ,

Musik: Blind Guardian - Altair 4 

Es ist Januar, wir haben so durchschnittlich vier Grad und ich habe Shorts genäht. Warum grade jetzt kann ich auch nicht sagen. Der Stoff lag schon ziemlich lange und ihr werdet gleich sehen warum ich ihn damals unbedingt kaufen musste. Weil Regenbogen. Das ist sowas, was mich immer instant glücklich macht. Regenbögen, Einhörner, Glitzer.

Nun habe ich also spontan peacige Happyshorts genäht. Kam so über mich nachdem ich festgestellt habe, dass alle meine anderen Shorts inzwischen zu groß geworden sind und ganz locker rumschlabbern was doof aussieht. Das ist ein bissschen ärgerlich weil ich die nun alle umnähen kann und grade die für teuer Geld gekauften so viel Nieten und Zipper und Chichi dran haben, dass das keine ganz einfache Aufgabe werden wird. Aber besser als wenn sie zu eng wären, nech?

Rainbowshorts sind nach dem fix überarbeiteten Schnitt der Wackenshorts von 2012 entstanden und ich habe mir extra viel Mühe gegeben die Taschenspiegel und auch die aufgesetzten Taschen auf der Rückseite mit fortlaufenden Streifen, also mimetisch zuzuschneiden.

Taschenbeutel und Innenbund habe ich in orange gemacht. Die Baumwolle die ich noch da hatte passte erfreulicherweise genau zur Streifenfarbe. Und damit es wenigstens ein bisschen metal ist habe ich einen Ersatzknopf von irgendeiner EMP-Klamotte auf dem Bund verwendet. Auch davon abgesehen werde ich die Shorts knallhart zu evil trven Metalshirts tragen. Sofern ich mir nicht doch noch eins mit Einhorn, Polarlicht und rosa Batik kaufe.

Und damit dieser Eintrag nicht zu glückseelig wird zeige ich euch noch das zweite Projekt des Jahres, auch Hose, aber riot!

Camo (auch so eine Macke von mir) wollte ich schon ewig als Leggins haben. Gabs dann aber nur in Polyester oder saß doof oder war sonst nicht akzeptabel. Glücklicherweise entdeckte ich aber neulich diesen Jersey beim Händler und schwupp, Leggins sind ja schnell genäht.

Irgendwo auf Knöchelhöhe gibt es eine waagerechte Naht weil der eine Meter den ich gekauft hatte so knapp abgeschnitten war, dass es genau genommen gar kein Meter war. Und ich finde nichts schlimmer als wenn irgendwo die Hosenbeine zu kurz sind. Das geht gar nicht. Also habe ich angesetzt und jetzt sind die Hosenbeine viel zu lang was deutlich besser ist. Den Bund habe ich zum Krempeln gemacht. Einziger Nachteil wenn man deutlich mehr als ein Teil in Tarnfleck besitzt: Kombinieren ist nicht. Zu meiner Winterjacke geht diese Hose nicht aus dem Haus. Aber wird ja irgendwann auch wieder wärmer. Spring is coming.

Be happy I’m wearing pants at all!

25. Januar 2014 (15:21 h) – Tags: , ,

Musik: Behemoth - Transmigrating Beyond Realms Of Amenti 

Früher habe ich noch viel mehr Wert darauf gelegt was andere Leute von meiner Kleidung gehalten haben und wäre vermutlich nicht den ganzen Winter in Leggings und Ugg-Boots rumgerannt. Und schon gar nicht in Jogginghosen kombiniert mit den super-bequemen, super-warmen und super-gebashten Stiefeln. Früher habe ich auch noch Kleidung und Schuhe getragen die nur schön waren aber nicht bequem oder praktisch. Dafür habe ich inzwischen überhaupt keinen Nerv mehr. Der Wohlfühlfaktor hat sich in meinem Kleidungsstil doch eine ziemlich hohe Priorität erarbeitet.

Es hat sich so eingespielt, dass ich im Sommer weite Hosen und schmale Oberteile trage und im Winter zu voluminöser Jacke und dicken Stiefeln schmale Hosen. Und mit Hosen meine ich zu 80% Leggings. Ja ich weiß: „Leggings sind keine Hosen. Denn wären sie welche, weißt du wie man sie dann nennen würde? Hosen!“ Ich akzeptiere wenn jemand den (meinen) Look bescheuert findet. Wenn die manchmal etwas fragwürdigen Stoffe, aus denen meine Leggings sind, auf Ablehnung stoßen kann ich das sogar zu einem gewissen Grad nachvollziehen. Dass ich mich selber wenigstens irgendwie toll finde, gibt mir eine Gelassenheit, an der Kritik von aussen ziemlich sauber abprallt. Hätte früher nie gedacht, dass ich mal so eine Einstellung erreichen würde.

Bla, bla, bla… Das wären dann auch genug Hintergrundinformationen zu meiner Klamottenwahl, nun wollen wir auch mal welche von den furchtbaren Leggings sehen!

Diese hier habe ich schon im November (!) genäht und dann war es immer zu dunkel sie zu fotografieren. Meine jetzige Kamera kommt mit wenig Licht schlechter zurecht als die, die ich im Sommer verbummelt habe.

Das sieht von vorne noch ziemlich unspektakulär aus. Schwarzer Jersey. Den Pulli von dem man auf dem Foto genausowenig erkennt habe ich auch genäht, aus einen sehr heftig fusselnden Strickstoff vom Türkenmarkt.

Und das ist die Rückseite. Die Idee stammt nicht komplett von mir, ich bin bei Pinterest auf diese Leggings gestoßen und musste sie für mich abwandeln.

Die Motive habe ich mit Freezerpaper-Schablone gemacht. Das war nicht wenig Arbeit und mein Direwolf auf dem Schwertknauf sieht auch ein wenig wie ein Direlamm aus, aber trotz allem bin ich mit den Hosen total zufrieden. Auf dem Paradise haben sie auch gleich mächtig Bewunderung eingefahren und als wir neulich bei Amon Amarth in Hamburg waren, habe ich mir von Natron ein Ensiferum-Shirt ausgeliehen weil nichts anderes besser gepasst hätte („Ensiferum“ = „schwerttragend“).

Das findet ihr jetzt noch gar nicht sooo fragwürdig? Okay, tief Luft holen. Ich habe euch gewarnt.

Silberne Leggings aus Folienjersey. Den habe ich ebenfalls auf dem Markt gekauft. Weil… weil er Hologlitzer drin hat. Das sieht man bei optimierter Beleuchtung besser.

Daran konnte ich nicht vorbei gehen. Und mal ehrlich: Was sollte man sonst aus diesem Stoff nähen? Abendkleider? Stehkragenshirt? Erscheint mir furchtbar. Das ist so ein Material, das WILL doch Leggings werden. Ich weiß, in der Hose sehe ich ein wenig wie eine Eiskunstläuferin aus und so wahnsinnig figurschmeichelnd ist das helle, glänzende Zeug vermutlich auch nicht, aber egal. Mir machen die Hosen eine diebische Freude und aus dem Stoffrest werde ich sicher noch eine Schlafshorts nähen, just because.

Auch die Hololeggings habe ich schon vor einer Weile genäht. Was ganz aktuelles habe ich nicht weil ich momentan nur schwer nähen kann. War am Montag Eislaufen und bin gestürzt, jetzt ist mein linkes Handgelenk bandagiert. Es wird schon besser, aber zum Trösten war ich trotzdem mal shoppen. Und guckt mal was H&M da im Sortiment hat. Starwars-Leggings (Kann dieses Hipsterfoto echt das einzige sein, was man davon im Netz fndet?!). Hab ich natürlich gekauft. Leg ich zu diesen hier auf den Stapel und habe damit meine Wintergarderobe wieder etwas ausgebaut. Muhahaha.

Piraten, Cowboys und Banditen.

6. März 2013 (17:18 h) – Tags: , , , , ,

Musik: Bruce Dickinson - King In Crimson | Stimmung: Jetzt ärgert es mich noch mehr, nicht zu Alestorm auf dem Paganfest gehen zu können.

Die Bronchitis ist glücklicherweise auf dem Rückzug. Ich kann zwar immer noch nichts Anstrengendes machen und verlasse meine Wohnung nur wenn es wirklich nötig ist, aber zuhause rumhampeln geht schon wieder ganz gut. Deshalb habe ich heute die Sachen die ich neulich genäht habe für euch fotografiert.

Schon vor einer ganzen Weile kaufte ich grünen und currygelben Rippjersey auf dem Türkenmarkt. Aus dem grünen habe ich das Shirt mit den Ringdrückern genäht. Der Stoff ist sehr weich und angenehm, ich hab mich gefreut als ich den nochmal bekommen habe. In gebrochenem weiss, da wußte ich sofort was der werden soll. Ein Cowboyunterhemd.

Neben Retro-SF habe ich auch eine kleine Schwäche für Western. Es gibt ja kaum einen Typ, der so eine inhärente Lässigkeit besitzt wie der Cowboy. Da kann man modisch ruhig mal drauf zurückgreifen. Auch wenn ich im echten Leben Schiss vor Pferden habe.

Beim Cowboyunterhemd habe ich den ersten Poloschlitz meines Lebens gearbeitet. Und den gleich in Jersey. Weil ich das Material mit dünner Bügeleinlage verstärkt hatte ging das aber ganz gut. Die Knöpfe sind aus Holz und waren vor gefühlten zwanzig Jahren mal an einem gekauften Kleid dran. Den Ausschnitt habe ich mit einem Jerseystreifen eingefasst, wie Schrägband aber unsichtbar von Hand angenäht. Der Rest ist mein Modell „T“-Schnitt, für den ich neulich erst lange Ärmel gezeichnet habe.

Der Idylle wegen habe ich dazu eine dunkle Jeans (sogar Lewis!) und meinen Gürteltier-Gürtel kombiniert. Brauche ich noch einen Cowboyhut und einen unrasierten Kerl der mit mir schweigend in den Sonnenuntergang reitet.

Falls das nicht klappt hätte ich noch ein anderes Klischee. Eigentlich geht mir der ganze Piratenrummel den die Industrie da nimmermüde raushaut ziemlich auf den Senkel. Der Pirat ist mir auch ein wenig zu tagesaktuell und frei von ritterlichen Tugenden um ein wirklicher Held zu sein, aber manchmal… naja, es ist ja nur Mode.

Ich hatte ursprünglich auch gar nicht vor, auf einem Seelenverkäufer anzuheuern, ich wollte bloß ein Paar längsgestreifte Leggings nähen die an der Naht keine Cevrons bilden. Also nicht aus gestreiftem Stoff sondern mit Hilfe eines längs zerteilten Schnittes und zwei Farben Jersey. Schwarz-weiß war mir zu kontrastreich, mein Dealer hatte khaki und schwarz, hab ich das mitgenommen.

Aus einem so megasimplen Schnitt wie einer Leggings ganz viele Einzelteile zu machen hat sich nicht ganz richtig angefühlt, aber mit der Kettelmaschine sind die ja schnell wieder zusammen. Auf den Stoff übertragen und ausschneiden macht weniger Spaß.

Den Bund habe ich so gemacht wie bei der Usher-Leggings, mit einem Umkrempelstreifen. Das funktioniert prima. Die Säume habe ich nur abgekettelt, da trage ich sowieso Stiefel drüber.

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob da noch ein Streifen mehr pro Bein sein sollte und alle dann entsprechend schmaler. Vielleicht mache ich nochmal eine Version. Mit rostrot wären die Hosen sicher auch schön.

Obwohl mir das gezeigte Outfit fürs Rausgehen zu viel wäre mag ich den Ethno-Touch an meiner Piratin. Hätte ich noch mehr gesucht, hätte ich bestimmt noch ganz andere Teile dazu kombinieren können. Was mal wieder beweist, wie viele abgefahrene Looks man eigentlich schon im Schrank hat ohne es zu wissen.

Fehlt noch der Bandit, nee?

Der ist mehr eine Transferleistung und ausserdem der Beweis, dass Diebstahl zu keinem guten Ende führt. Wer Natrons Blog liest erinnert sich an dem Zimtrock. Den schönen, simplen Zimtrock. Als sie mir davon am Telefon erzählte wollte ich auch gerne so einen Rock nähen. Halt nicht genau so, mein Bund sollte geschwungen und vorne spitz sein, aber den sichtbaren Zipper und die Materialien wollte ich größtenteils übernehmen. In Ermangelung von Zimtstoff wählte ich einen dunkelblauen Leinenbatist aus meinem Bestand den ich farblich passend unterfüttern wollte.

Also die Idee war gut, und dass sich das Kunstleder beim Absteppen ein wenig verzogen hat sieht man jetzt auch nicht auf den ersten Blick, aber… Wir werden keine Freunde. Der Bund ist zu weit geworden weshalb der Rock total nervig rutscht, die Länge gefällt mir irgendwie auch nicht so richtig und mein Batist fällt bei weitem nicht so schön wie Zimti. Ändern wäre eine ganze Menge Arbeit, das werd ich wohl nicht tun. Ich werd den Rock ausser Sichtweite lagern und irgendwann vermutlich den Reißverschluss und die Spitzenborte am Unterrock abtrennen und den Rest entsorgen. Passiert.

Immerhin, das Shirt was ich da anhabe ist auch neulich genäht. Der Stoff lag seit letztem Sommer. Mit dem Plan ein ganz simples Modell „T“ zu werden. Hab ich mal schnell gemacht. Einen schwarzer BH drunter und es gibt nichts dran zu meckern.

But a sense of insufferable gloom pervaded my spirit

20. Februar 2013 (21:13 h) – Tags: , , ,

Musik: Disturbed - Down With The Sickness 

Wenn ich Urlaub habe steht natürlich der Türkenmarkt am Dienstag fest auf dem Programm. Diesmal brauchte ich tatsächlich Bügeleinlage, einen kurzen Reißverschluss und Jersey in schwarz und khaki. Wozu, das werde ich später noch ausführen. Noch ist nichts davon verarbeitet.

Aber das wirklich tolle am Türkenmarkt sind nicht so sehr die Dinge die man kaufen will, sondern die, die man nebenher noch findet. Regelmäßig gehobene Zufallsschätze sind ein Grund warum ich den Markt so sehr liebe. Und gestern war ohne Scheiß ein wirkliches Highlight dabei.

Ich muss kurz ausholen, denn der Stoff den ich gefunden habe ist in gewisser Weise der Bruder eines alten Bekannten. Ihr erinnert euch an den „Untergang des Hauses Usher“? Der monochrome Paiselydruck mit der Aura von Schicksal und Verderben? Den hatte ich vor beinahe zwei Jahren auf dem Markt gefunden und weil der Druck meine Fantasie so dermaßen getriggert hat, habe ich ihn nicht verarbeitet sondern auf einen Rahmen gespannt und an die Wand gehängt. Das Leben hat sich geändert und inzwischen ist ein anderer Stoff auf den Rahmen getackert, aber den Usher schätze ich nach wie vor sehr. Tja, und dann gestern, ich glaube es war sogar der gleiche Stand an dem ich damals den Batist gekauft hatte… Jedenfalls war er wieder da. Zerstörung. Asche. Diesmal als Jerseydruck.

Ich weiß gar nicht was passiert wäre wenn ich den Druck nicht schon vorher gekannt hätte. Vielleicht wäre ich einfach nicht in Stimmung gewesen und vorbei gegangen. Man weiß es nicht. So habe ich ihn natürlich gekauft. Und hatte schon vor dem Bezahlen eine Idee was er werden sollte.

Auf dem Jersey erscheint der Druck etwas gröber. Kann auch sein, dass er nicht ganz sauber gedruckt ist. Wenn man den Stoff spannt ziehen sich die dunklen Partien so auf, dass zwischen den Jerseyrippen wieder hell zum Vorschein kommt. Das stört mich normalerweise sehr, hier habe ich es aber wohlwollend verziehen.

Und was habe ich nun draus genäht, nachdem mir für die Batistversion beim besten Willen nichts einfallen wollte?  Ich glaube die Idee kam, weil ich mit den einfarbigen Stoffen die ich grade gekauft hatte was ähnliches vorhabe. Und mal ehrlich, es ist Jersey, was kann man aus jedem Jersey machen? Leggings!

Ich gebe zu, da ist Natron nicht ganz unschuldig dran. Vor allem nicht an dem Bund, den ich bisher immer unter einigem Rumgefummel mit eingezogenem Gummiband gearbeitet habe. Die Königin der glorifizierten Strumpfhosen schlug nun vor, da einen engeren Umschlagbund aus einem gefalteten Jerseystreifen anzusetzen. Würde dann so halten. Ich war skeptisch, aber ich probierte es aus. War immerhin deutlich weniger Arbeit als ein Tunnelzug und ein Einziehgummi. Und siehe da, es funktioniert. Gut, ich hätte den Bund tiefer ansetzen können, dann wäre das nicht so eine Taillennummer geworden. Aber egal. Für den ersten Versuch okay.

   

Die Platzierung der hellen und dunklen Bereiche war natürlich von entscheidender Wichtigkeit. Wo die Beine eh schon breit genug sind den kaschierenden schwarzen Teil. Soviel habe ich inzwischen immerhin gelernt. Oben werde ich normalerweise natürlich ein längeres Oberteil drüber tragen, dann sieht man den hellen Rand leider nicht mehr. Und mit Stiefeln könnte unten auch was verloren gehen. Trotzdem wird es noch diesen, hm…  Overkneestrumpf-Effekt haben. Und das mag ich wirklich sehr.

Überhaupt finde ich diese Leggings total gelungen. Schöne, fast spitzenartige Farbverläufe, starkes hell und dunkel. Wunderbares Druckmotiv was hier eine ganz neue Charakterstärke entfaltet. Atmet also mal tief durch, ihr bei Black Milk. Das ist meine Antwort auf eure sehr schönen und sehr fragwürdigen Motivdesigns. Und auch nicht ganz von der Hand zu weisen: VIER EURO FÜNFZIG. Ha. Brauch ich jetzt noch Galaxyprint-Leggings?

Auch ne Art Hosenrock

31. Januar 2011 (16:39 h) – Tags: , , , , ,

Ich hatte ja schon angekündigt aus der schönen Burda 1/11 noch die Leggings mit Rock zu nähen. Nur hatte mein Jerseydealer keinen schwarzen Baumwoll- oder Viskosejersey dafür. Aber es ist welcher vom Himmel gefallen. Genauer gesagt, von meinem Regal. Da liegen ganz oben unfertige Projekte und Sachen die ausgebessert werden müssen. Ab und zu gucke ich mal durch und arbeite was ab. Dabei sind mir zwei Meter schönster schwarzer Baumwolljersey in die Hände gefallen. Offensichtlich für irgendein Projekt dediziert aber nie in Angriff genommen. Nun seis dafür auch zu spät, ich habe ihn für die Leggings 130A verwendet.

Den Schnitt habe ich geringfügig verändert, eigentlich nur in der Art und Weise in der der Rock angenäht ist. Dadurch habe ich den Rock unabsichtlich gekürzt. Er reicht in der Länge aber immer noch um all die Oberteile und Pullis zu verlängern die diesen einen Hauch zu kurz sind um sie mit Leggings zu tragen. Und derer hab ich viele. Die sind dann noch etwas länger als das geringelte Shirt was ich auf dem Foto anhabe. Das wollte aber auch gezeigt werden, das habe ich nämlich auch neulich genäht. Ich hatte schonmal ein ähnliches gemacht, schwarz-grau gestreift. Das hat sich Natron ausgeliehen und bevor ich mich versehen hatte ist es nach Hamburg ausgewandert. Aber glücklicherweise gab es noch ähnlichen Jersey, diesmal mit braunen Streifen und so habe ich es kurzerhand ersetzt.

Das hier ist ein anderer Kandidat der schon auf gepackten Koffern sitzt. Den habe ich auf dem Türkenmarkt als typischen Natron-Stoff erspäht und mitgenommen. In Anlehnung an den berühmten „Ein Schiff legt im Wald an“-Chinajacquard nennen wir ihn „Raumschiffe landen im Dschungel“.