A rainbow in the dark

7. April 2014 (18:36 h) – Tags: , , , ,

Musik: Turisas - End Of An Empire 

Hier mal ein offizielles Danke an Pinterest für die Ideen, die es schon in mein Leben gebracht hat. Ich probier regelmäßig Sachen aus die ich da entdeckt habe. Ingwer selber züchten zum Beispiel (wie toll meine Ingwerknolle angewachsen ist zeige ich euch ein andermal). Oder, auch aus der Gewürzecke, Textilien färben mit Kurkuma. Dem Gewürz was für die gelbe Farbe von Curry verantwortlich ist.

Mir hat daran gefallen, dass man wirklich nur Kurkuma und Wasser braucht, keine Chemikalien, nichtmal Salz oder sowas. Also habe ich auf dem Türkenmarkt für anderthalb Euro einen großen Beutel von dem gelben Pulver mitgenommen. Und aus dem Schrank eines von meinen zahlreichen weißen Unterhemdchen gezogen.

Im Prinzip bin ich genau nach der Originalanleitung verfahren: Kurkuma in Wasser kochen, Stoff nassmachen, mit verschieden breiten Gummibänderresten abbinden und eine halbe Stunde in der warmen Brühe schwimmen lassen. Nach dem Ausspülen hab ich das Hemd gleich mal in die Waschmaschine geschmissen. Dabei sind die vorher noch ganz weißen Bereiche hellgelb geworden, die Farbintensität der gelben Flecken hat aber nicht merklich abgenommen. Wie das nach zwanzig Wäschen aussieht wird sich zeigen, der Anfang war aber schonmal sehr gut.

Wie man sieht, hat Kurkuma ein richtig schönes Currygelb ergeben und auch die Schattierungen der Batik super mitgemacht. Ich könnte mir vorstellen, dass man mit dem Gewürz auch flächig färben kann, also ohne abbinden und es wird dann trotzdem nicht von alleine fleckig. Hat auch schonmal jemand gemacht.

Und weil wir grade so schön im Farbrausch sind zeig ich euch noch was anderes Buntes. Dieses Projekt ist meinem inzwischen ziemlich vollen Stoffregal geschuldet. Ich stand neulich davor und fand, dass ich dringend mal ein paar von den Stoffen verarbeiten sollte. Diese ganzen bunten Jerseys zum Beispiel. Aus Jersey kann man ja lauter tolles Zeug machen. Und wenn der Jersey zu bunt für den Alltag ist dann macht man halt Schlafklamotten draus. Also sollten es Schlafis werden.

Das erste ist knallbunt mit Regenbogenfarbverlauf geworden. Warum ich diese ganzen Farben im Regal habe? Keine Ahnung. Aber hier kamen sie mir wirklich zupass. Einiges davon sind Reste, von gelb, meerblau, rot und violett habe ich auch noch ganze Meter. So unglaublich viel Material hat das Schlafi ja nun nicht verbraucht, aber immerhin. Ein Anfang.

Ich habe hier den Ringerrücken-Schnitt ausprobiert den ich neulich gezeichnet habe. Der Corpus basiert auf Modell-„T“, oben habe ich neu konstruiert. Ich bin soweit zufrieden damit. Der Ausschnitt könnte sowohl vorne als auch hinten noch ein wenig tiefer, aber das ist nicht weiter dramatisch.

Was mich beim Nähen wirklich aufgehalten hat war, dass ich zwischendrin plötzlich noch ein paar Farben tauschen musste. Das involvierte Auftrennen und neu Zuschneiden, aber ich hätte mich immer drüber geärgert wenn der Farbverlauf nicht gut gewesen wäre. Ansonsten war das Schlafi keine große Herausforderung. Saum habe ich mit der Flatlocknaht gemacht, die Ausschnitte mit Jerseyband hinternäht.

Während ich die Farbstreifen zugeschnitten habe kam mir die Idee, auf dem Kleidchen noch einen Glitzerstern unterzubringen. Die Farben haben mich an Regina Regenbogen erinnert, in der Grundschule hatte ich die als Puppe. Und ihr Pferd Sternschnuppe hat einen Stern auf der Stirn. Ich habe meinen auf den Rücken des Schlafis appliziert. Dafür verwendete ich einen irisierenden Organza den ich schon ewig im Stoffvorrat horte und heilig halte wie meinen Holobrokat. Weil der Organza ausfranst als gäbe es kein Morgen ist der Stern nicht ganz perfekt geworden. Nicht so schlimm. Hauptsache er füllt den violetten Bereich zwischen den Schultern aus.

Um noch mehr Jersey zu verarbeiten habe ich bereits lauter monochrome Drucke in schwarz und grau rausgelegt. Das könnte dann die Kontrastversion hierzu werden. Erstmal will ich den Schnitt aber noch aus einem hübschen aber eher zickigen Streifenjersey nähen. Der muss auch verarbeitet werden, zickig oder nicht.

Mille Grazie

22. Oktober 2013 (11:18 h) – Tags: , , ,

Musik: Metallica - Sweet Amber 

Keine große Sache ist ja immer das Umarbeiten von Bandshirts. Ich hab heute das Arbeitszimmer aufgeräumt und hatte dann Lust noch was Unkompliziertes zu nähen.

Mein Ausgangsmaterial. Das Shirt habe ich letzten Monat bei der Awardshow vom Metal Hammer gekauft. Ich war letztes Jahr schon bei der Veranstaltung, aber diesmal war es sogar noch besser. Weil… weil… ahhh.. Metallica! OMG! Lars Ulrich und Rob Trujillo waren da und haben einen Preis entgegengenommen. Und ich stand hyperventilierend fünf Meter vor ihnen! Ahhhh!

Der Richtigkeit halber muss man aber sagen, dass es zwar total super war, zwei von vier Halbgöttern so nah zu sehen, dass aber der Abend vor allem so viel Spaß gemacht hat weil Kreator einfach eine supergeile Show gespielt haben. Kreator im Trocknen! Letztes Mal habe ich die beim Beastival gesehen und da hat es ja NUR geregnet. Aber im Warmen und Trockenen ist so ein Moshpit viel gemütlicher. Das hat wirklich viel Spaß gemacht, mal wieder bewiesen, dass gegen Thrash einfach fast nix ankommt und deshalb habe ich mir dann auch das Shirt geholt.

Eigentlich wollte ich es in weiß haben weil das noch oldschooliger aussah, hatten sie aber nicht mehr. Nagut. Das fast Led-Zeppelin-mäßige Bandfoto ist ja dasselbe. Das Shirt gab es nur noch in XL und der Verkäufer hat mich gemustert und es mir nur sehr zögerlich verkauft, weil er mir irgendwie nicht glauben wollte, dass ich eine Nähmaschine besitze.

Es sind ja nicht alle großen Shirts auch lang, aber das hier reicht erfreulicherweise über den Hintern und so wollte ich es auch belassen. Mehr so Kreator-Minikleid. Deshalb habe ich nur die Schultern deutlich schmaler gemacht, neue Armausschnitte angezeichnet und den Schnitt darunter auf die originale Saumweite ausgestellt. Die Ärmel sind natürlich auch neu aus den Originalärmeln zugeschnitten und wo ich schonmal dabei war habe ich auch noch das Halsbündchen rausgeschnippelt.

Ein toller Begleiter zu Leggings oder Skinnyjeans. Und endlich mal ein Shirt was ich nicht doch noch figurnah genäht habe. Ich suche im Schrank immer nach locker sitzenden Bandshirts und nähe gleichzeitig alle zu großen auf Girly um. Nicht mit Kreator.

Hallo, ich bin ein Edelgas!

9. August 2013 (09:02 h) – Tags: , ,

Musik: Iron Maiden - Mother Russia 

Auf dem Türkenmarkt fand ich neulich einen Jersey in verwaschenem Neongelb. Ich mag ja neon und bevor man den Trend im nächsten Jahr nicht mehr tragen kann habe ich mir schnell noch ein Sommershirt genäht. Es sollte möglichst locker sitzen, ein bisschen länger sein, lässig.

Das ist am Ende aus meinen Plänen geworden:

Den Schnitt habe ich selber gemacht, nach Maßen die Natron von einem ihrer Teile abgenommen hat. Er basiert nur auf ganz einfachen Formen, wirklich nicht weiter dramatisch.

Das ist es eigentlich schon: Ein Rechteck mit abgeschrägten Schultern und dezenten Armausschnitten, die Ärmel nur geschwungene Streifen. Vorne und hinten unterscheiden sich nur im Halsausschnitt.

Genäht habe ich in weiß. Die Unterkante hat einen Flatlocksaum bekommen, der Halsausschnitt (nachdem ich ihn nochmal weiter gemacht habe) einen Jerseystreifen. Die Ärmel habe ich nicht gesäumt weil ich darauf spekuliert habe, dass sie sich einrollen würden. Tut das Material aber nicht, also musste ich das am Ende selber aufrollen und mit ein paar Stichen befestigen.

Jederzeit unterstützt durch meine Haustiere ist die Arbeit an dem Shirt heute relativ schnell zu Ende gekommen. War ja auch keine Geheimwissenschaft.

Ich mag den Schnitt, der ist lockerer und mal was anderes als mein übliches Modell „T“. Bestimmt auch geeignet für sehr warme Tage. Der Jersey ist relativ dünn und so scheint mein Bikinitop durch, damit kann ich aber wunderbar leben.

Es ist sicher noch ein Meter Neonjersey da, allerdings mit Flecken. Wenn ich mich geschickt anstelle könnte da noch ein zweites Shirt draus werden. Vielleicht eins mit Ringerrücken, das wär auch schön.

A Light From The Shadows Shall Spring

13. Juli 2013 (15:32 h) – Tags: , , ,

Musik: Iced Earth - V | Stimmung: Penicillin! Eine der größten Entdeckungen des zwanzigsten Jahrhunderts!

Es geht mit sehr großen Schritten Richtung Sommerfestival und ich hatte Lust meine Garderobe noch um was Einfaches zu erweitern. Ich kann zwar momentan nicht richtig am Sommer teilnehmen weil ich mit einer Mandelentzündung krankgeschrieben bin. Nach hundert Jahren nehme ich jetzt mal wieder Antibiotika, die natürlich sensationell angeschlagen haben. Ich fühle mich also nicht ganz mies. Aber neue Klamotten heben die Stimmung und das schadet ja nie.

Ich stieß also neulich erst im Internet und später auch im echten Leben auf eine schöne luftige Variante eines Sommershirts. Sowas hier, Ärmel raustrennen, Seiten aufschneiden, zusammenknoten, fertig. Stellte ich mir ganz einfach vor und als guten Kombipartner für neonfarbene Bikinioberteile (davon habe ich kürzlich jede Menge gekauft) oder Spitzen-BHs.

Am lässigstens wäre das Top natürlich aus einem opferbereiten Bandshirt oder irgendwas mit verwaschenem „Wolf heult Mond an, im Hintergrund Wasserfall oder Indianerhäuptling“-Motiv. Hatte ich beides nicht. Hab also auf ein simples schwarzes Shirt zurückgegriffen. Größe XL, stinklangweilig, aber immer gutes Ausgangsmaterial für Umgestaltungen.

Das wurde gewaschen und dann habe ich mutig die Schere gezückt. Kragen raus, Ärmel ab, Seitennähte weg. Anschließend habe ich die Saumzipfel von diesem Poncho geknotet und das Ding anprobiert. An den Seiten konnte unterhalb des ehemaligen Armausschnittes noch Stoff weg, an den Schultern auch, aber den habe ich erstmal zusammengerafft. So matschbirnig wie ich krankheitsbedingt bin wollte ich da nicht zu viel wegschneiden.

So sah es dann schonmal aus. Vorne habe ich eine Sicherheitsnadel an den Ausschnitt gepinnt damit ich es nicht verkehrt herum anziehe. Es stellte sich heraus, dass die Höhe in der man die Knoten setzt nicht ganz unerheblich ist, und auch an den Schultern habe ich später noch mehr Stoff untergefaltet. Die Form war aber nur eine von zwei Baustellen.

Ich meine: Nichts gegen schwarz! Aber da ginge noch mehr, dachte ich mir. Irgendein einfaches Schablonenmotiv. Wenn man doch bloß schon irgendeine Schablone hätte, von einem anderen Projekt, irgendwas das in Größe und Motiv passen würde…  Gab es leider nicht. Ich wollte mir aber wirklich nicht übermäßig viel Arbeit machen (ich weiß ja wo das bei mir schnell hinführt) und dachte über einfache Bandschriftzüge nach. Slayer. Schön unkompliziert. Oder nur das S von Sepultura. Wenn man das groß genug macht ist es auch nicht so fummelig. So ein Shirt wollte ich mir neulich schon fast kaufen. Außerdem könnte man Sepultura so tribalmäßig mit Bleiche umsetzen. Bleiche wollte ich gerne nochmal probieren. Sepultura hatte also gewonnen.

Ich teilte das Logo mittig damit ich es auf zwei Bögen Freezerpaper ausdrucken konnte. In fast DIN A3 waren die neunzigerjahremäßigen Knochentribaltattoomuster dann auch nicht mehr kompliziert auszuschneiden.

Jetzt kam der Chlorreiniger ins Spiel. Weil ich lange nicht mehr damit gearbeitet hatte und das Zeug ja viel flüssiger ist als Stoffmalfarbe, wollte ich erstmal ausprobieren wie es sich in Kombination mit einer Schablone verhält. Nicht, dass das am Ende alles drunterläuft. Ich griff mir also einen Jerseyrest und bügelte die Schablone erstmal da drauf. Dann zog ich Handschuhe an und tupfte die Bleiche mit einem Schwamm auf.

Da ist was verlaufen und die Farben sind auch nicht sehr gleichmäßig geworden. Man hat da nicht so viel Kontrolle drüber weil es ja immer einen Moment dauert bis die Bleiche wirkt und der Stoff heller wird. Das Fleckige ist prinzipiell keine Katastrophe, aber man erkennt das Motiv halt schlechter. So ganz zufrieden war ich nicht, vor allem weil die Ränder teilweise so unscharf waren. Hm. Irgendwo hatte ich doch mal gelesen, dass man Bleiche auch gut mit einem Zerstäuber aufsprühen kann (das war ua hier). Damit hatten andere Menschen ganz tolle Motive mit Helligkeitsabstufungen hinbekommen (hier sind ein paar sehr schöne dabei). Ich fühlte mich herausgefordert. Und war mein Sprühdeo nicht ohnehin grade leer geworden? Ich rettete die Flasche vor dem Müll. Vorteile: Sie ist aus Glas, da frisst nichts durch, und sie sprüht sehr fein.

Erstmal hatte ich aber die Sepultura-Schablone beim zu schnellen Ablösen vom Teststoff zerrissen. Kleine dünne Stellen die mit Flüssigkeit aufgeweicht waren und meinen hektischen Da-suppt-was-durch-ich-seh-es-genau! nicht standhalten konnten. Ich konnte das aber reparieren als ich die inzwischen getrocknete Schablone auf mein Shirt gebügelt habe. Über die gerissenen Stege habe ich einfach schmale Streifen Freezerpaper gebügelt, das hat gut funktioniert.

Dann bin ich mit der ganzen Aktion auf den Balkon umgezogen. Sprühen ist ja potentiell noch viel gefährlicher als Bleiche mit Schwämmchen aufzutupfen. Das geht überall hin. Da sollten keine neugierigen Haustiere rumkramen und einatmen muss das auch nicht jeder. Ein altes Shirt anzuziehen ist auch keine schlechte Idee.

Um die Schablone herum habe ich den Stoff mit aufgeschnittenen Plastiktüten abgeklebt. Außerdem Handschuhe getragen und sicherheitshalber mal eine Rolle Küchenpapier daneben gestellt. Und dann gings los.

Ich sprühte vorsichtig und wartete was passierte. Und der Stoff verfärbte sich langsam in ein sehr gleichmäßiges rostrot. Total gleichmäßig! Ich habe nichtmal einen (gewollten) Helligkeitsverlauf hinbekommen oder anständige Kleckse die dann wie Sterne aussehen könnten. Sowas. Davon abgesehen hat das Sprühen den großen Vorteil, dass die Schablone nicht so durchweicht weil man quasi in die Luft über dem Shirt sprüht und der Bleichenebel sich dann nur ganz leicht auf den Stoff und das Papier setzt. Ich hab die Schablone schnell runtergezogen weil ich panisch war, dass da wieder was runterläuft, aber das tat es nicht. Man könnte also ruhig abwarten bis es getrocknet ist und dann nochmal nachsprühen wo es heller sein soll. Mach ich beim nächsten Mal so.

Diesmal habe ich die Schablone beim zweiten Abziehen total runiniert, was aber nicht so schlimm ist. Im Wiederverwenden von mühsam aufbereiteten Schablonen bin ich ohnehin nicht annähernd so gut wie ich sein sollte. Ich freue mich mehr über die astreinen Kanten meines Motivs. Die habe ich mit Stoffmalfarbe noch nie so sauber hinbekommen.

Das Shirt ging dann erstmal in die Waschmaschine. Bleiche auswaschen. Über Nacht konnte das ganze nun trocknen und ich zeige euch heute wie das Shirt am Ende aussieht. Toll nämlich.

Der Ausschnitt wellt sich etwas weil er so weit ist, dabei hatte ich nur das Halsbündchen knapp herausgeschnitten. Egal. Ist lässig. Das Shirt sitzt locker, unten bildet sich eine Art engerer „Bund“ weil ich die Seiten relativ hoch geknotet habe und den Stoff darunter nicht abgeschnitten sondern  mit reingeknotet habe. Das könnte man aber noch ändern, auch noch last minute in Tolmin. Schere hat sicher irgendwer dabei.

Die Seiten sind offen, dadurch ist es total luftig. Aufgrund der großzügigen Einblicke würde ich es vielleicht nicht im Alltag zur Arbeit tragen, aber für Strand und Party ist es toll.

Der Farbton vom gebleichten Motiv passt toll zu meiner Haarfarbe, deshalb gefällt mir die Kombination mit schwarzem Bikinitop noch besser als neon. BH mit Seitenteil aus Spitze wirkt viel verbotener, aber auch das ist nicht ganz verkehrt. Je nach Anlass.

I’m looking at you, James Hetfield!

6. Juni 2013 (17:26 h) – Tags: , , ,

Musik: Falconer - Busted To The Floor | Stimmung: Und jetzt: Gemüsecurry!

Neulich habe ich die Trägertops in meinem Schrank durchgekramt. Dabei fiel mir ein Ringerrückenshirt in heathergrey in die Hände. Das habe ich auch noch in weiß, das dritte, schwarze, habe ich offenbar verbummelt. Egal. Grau war mir ein wenig langweilig. Da könnte man noch irgendwas draufmalen.

Ein paar Tage später fand ich dann auf Pinterest (wo sonst..) meinen Spruch. Natürlich viel mehr als nur ein Wort. Aber infinitisimale Deppenarbeiten mit Cutter und Lineal liegen mir ja.

Die Schrift habe ich am Rechner zu einem Blocksatz zusammengebaut und versucht auf Freezerpaper auszudrucken. Das zog der Drucker nicht richtig rein, also druckte ich auf normales Papier und klebte das dann auf die Oberseite vom Freezerpaper.

Und dann kam der Cutter zum Einsatz. Für die graden Kanten habe ich an einem Stahllineal entlanggeschnitten, die Rundungen bekommt man mit einer drehbaren Klinge gut hin. Wichtig ist natürlich, die „Inseln“ aufzuheben, also die Innenflächen von O, A, D usw.

Nach Stunden war das ausgeschnitten und ich habe die Mitte von Schablone und Shirt ausgemessen und das entsprechend platziert. Das Freezerpaper kann dann ganz easy auf den Stoff aufgebügelt werden.

Auch die Inseln habe ich wieder in ihre Buchstaben gesetzt und festgebügelt. Um mit der Farbe anschließend nicht auf die Rückseite des Tops durchzumatschen und um den Stoff auch etwas straff zu halten, habe ich eine Styroporplatte in das Top geschoben. Danach die Stoffmalfarbe mit einem Schwämmchen auftupfen. Die Farbe kann man natürlich auch mit einem Pinsel aufbringen, habe ich an ein paar Stellen auch so machen müssen. Mein Shirt ist ja rippgewebt, das bedruckt sich generell schlechter als glatte Ware.

Wenn das einigermaßen getrocknet ist kann man die Schablone und die Inseln vorsichtig abziehen. Wer die Schablone nochmal verwenden will hebt natürlich alles auf. Die Stoffmalfarbe wird dann mit dem Bügeleisen fixiert. An ein paar Stellen ist mir leider was unter die Schablone gelaufen, aber es hält sich noch im Rahmen. Wird eh eine Festivalklamotte.

Und so siehts dann aus. Stilecht mit Schlafanzughose aus der ich heute den ganzen Tag nicht rausgekommen bin. Ahem. Ausser Haus dann gerne mit Shorts oder Cargohosen.

OMG! I’m totally doing this!

25. April 2013 (16:37 h) – Tags: ,

Musik: Metallica - Rebel Of Babylon | Stimmung: Frisch vom Frisör

Wer noch nicht auf Pinterest ist, sei gewarnt. Es ist eine fürchterliche Droge. Ich verbringe VIEL ZU VIEL Zeit dort und sammle nutzloses Halbwissen was meinen Kopf noch ein kleines bisschen weiter verstopft. Ich habe jetzt eine Wunschhaarfarbe die ich vorher noch nie gesehen hatte, kaufe Teebaumöl weil man damit ja ALLES machen kann und auf Arbeit erwischte ich mich kürzlich dabei zu sagen „Y U no make better Dienstplan!?“. Es ist verheerend.

Prinzipiell ist es sehr begrüßenswert seinen Horizont zu erweitern, Inspiration zu sammeln und über blöden Scheiß zu lachen. Aber all die DIY-Ideen… man pinnt sie UND DA BLEIBEN SIE DANN. Die Herausforderung ist, sich vom Rechner loszureißen (Nooo!) und auch mal was umzusetzen. Worüber man dann bloggen kann weil – stimmt ja – einen Blog habe ich auch noch.

Also. Zwei Projekte für die Pinterest verantwortlich ist. Tadaaa!

Projekt eins. Grumpy Cat. OMG, ich liebe Grumpy Cat. Grumpy Cat is so little and darling! Die Katze mit dem mürrischen Gesichtsausdruck hat mein Herz sofort erobert. Und weil ich momentan (und morgens prinzipiell immer) grumpy bin habe ich mir ein Schlafshirt mit Grumpy Cat gemacht.

Das ist ein XL-Männershirt vom Discounter. Das Halsbündchen habe ich rausgeschnitten und die Ärmel hochgekrempelt und festgenäht. Schlafshirt fertig.

Das Motiv habe ich freihand nach einer Vorlage gemalt die ich NATÜRLICH auch auf Pinterest gefunden habe (hier ist die Originalquelle). Auf der Rückseite steht „I said no.“

Ich finds fast zu schade für nachts. Das kommt dieses Jahr definitv mit auf die Festivals und wird dann mit unserer frühmorgendlichen „Guten Morgen!!!“-Brüllerei kontrastieren. Und in ein paar Monaten, wenn dieser Ein-Tages-Trend aus dem Internet längst vorbei ist, wird jemand sagen: „Warum zieht denn die Katze son Gesicht? So können Katzen gar nicht gucken!“

Projekt zwei. Fransenshirt. Man schneide ein Shirt in Fransen und verknote die. Für den Sommer und so. Hätte man auch selber drauf kommen können, zumal man das zu meinen Grundschulzeiten in den Achtzigern noch getragen hat. Hat aber wieder Pinterest gebraucht. Diese Originalquelle habe ich gepinnt gefunden. Dafür habe ich ein lockeres ärmelloses Shirt im Secondhand gekauft und los gings.

Wie sich herausstellte war das Shirt viel zu hochqualitativ, die Fransen rollten sich beim dran Ziehen gar nicht ein. Finde ich jetzt nicht sooo schlimm, dort wo sie geknotet sind müssen sie ja zusammenbleiben und die losen Enden wirken ein bisschen wie Federn oder Blätter. Schönes retro-iges Sommertop. Auch für über den Bikini.

Also, zwei Sachen umgesetzt, einhundert Klamottenideen und Wohnungsdinger noch auf der Pinnwand. Aint’t nobody got time for that.

Piraten, Cowboys und Banditen.

6. März 2013 (17:18 h) – Tags: , , , , ,

Musik: Bruce Dickinson - King In Crimson | Stimmung: Jetzt ärgert es mich noch mehr, nicht zu Alestorm auf dem Paganfest gehen zu können.

Die Bronchitis ist glücklicherweise auf dem Rückzug. Ich kann zwar immer noch nichts Anstrengendes machen und verlasse meine Wohnung nur wenn es wirklich nötig ist, aber zuhause rumhampeln geht schon wieder ganz gut. Deshalb habe ich heute die Sachen die ich neulich genäht habe für euch fotografiert.

Schon vor einer ganzen Weile kaufte ich grünen und currygelben Rippjersey auf dem Türkenmarkt. Aus dem grünen habe ich das Shirt mit den Ringdrückern genäht. Der Stoff ist sehr weich und angenehm, ich hab mich gefreut als ich den nochmal bekommen habe. In gebrochenem weiss, da wußte ich sofort was der werden soll. Ein Cowboyunterhemd.

Neben Retro-SF habe ich auch eine kleine Schwäche für Western. Es gibt ja kaum einen Typ, der so eine inhärente Lässigkeit besitzt wie der Cowboy. Da kann man modisch ruhig mal drauf zurückgreifen. Auch wenn ich im echten Leben Schiss vor Pferden habe.

Beim Cowboyunterhemd habe ich den ersten Poloschlitz meines Lebens gearbeitet. Und den gleich in Jersey. Weil ich das Material mit dünner Bügeleinlage verstärkt hatte ging das aber ganz gut. Die Knöpfe sind aus Holz und waren vor gefühlten zwanzig Jahren mal an einem gekauften Kleid dran. Den Ausschnitt habe ich mit einem Jerseystreifen eingefasst, wie Schrägband aber unsichtbar von Hand angenäht. Der Rest ist mein Modell „T“-Schnitt, für den ich neulich erst lange Ärmel gezeichnet habe.

Der Idylle wegen habe ich dazu eine dunkle Jeans (sogar Lewis!) und meinen Gürteltier-Gürtel kombiniert. Brauche ich noch einen Cowboyhut und einen unrasierten Kerl der mit mir schweigend in den Sonnenuntergang reitet.

Falls das nicht klappt hätte ich noch ein anderes Klischee. Eigentlich geht mir der ganze Piratenrummel den die Industrie da nimmermüde raushaut ziemlich auf den Senkel. Der Pirat ist mir auch ein wenig zu tagesaktuell und frei von ritterlichen Tugenden um ein wirklicher Held zu sein, aber manchmal… naja, es ist ja nur Mode.

Ich hatte ursprünglich auch gar nicht vor, auf einem Seelenverkäufer anzuheuern, ich wollte bloß ein Paar längsgestreifte Leggings nähen die an der Naht keine Cevrons bilden. Also nicht aus gestreiftem Stoff sondern mit Hilfe eines längs zerteilten Schnittes und zwei Farben Jersey. Schwarz-weiß war mir zu kontrastreich, mein Dealer hatte khaki und schwarz, hab ich das mitgenommen.

Aus einem so megasimplen Schnitt wie einer Leggings ganz viele Einzelteile zu machen hat sich nicht ganz richtig angefühlt, aber mit der Kettelmaschine sind die ja schnell wieder zusammen. Auf den Stoff übertragen und ausschneiden macht weniger Spaß.

Den Bund habe ich so gemacht wie bei der Usher-Leggings, mit einem Umkrempelstreifen. Das funktioniert prima. Die Säume habe ich nur abgekettelt, da trage ich sowieso Stiefel drüber.

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob da noch ein Streifen mehr pro Bein sein sollte und alle dann entsprechend schmaler. Vielleicht mache ich nochmal eine Version. Mit rostrot wären die Hosen sicher auch schön.

Obwohl mir das gezeigte Outfit fürs Rausgehen zu viel wäre mag ich den Ethno-Touch an meiner Piratin. Hätte ich noch mehr gesucht, hätte ich bestimmt noch ganz andere Teile dazu kombinieren können. Was mal wieder beweist, wie viele abgefahrene Looks man eigentlich schon im Schrank hat ohne es zu wissen.

Fehlt noch der Bandit, nee?

Der ist mehr eine Transferleistung und ausserdem der Beweis, dass Diebstahl zu keinem guten Ende führt. Wer Natrons Blog liest erinnert sich an dem Zimtrock. Den schönen, simplen Zimtrock. Als sie mir davon am Telefon erzählte wollte ich auch gerne so einen Rock nähen. Halt nicht genau so, mein Bund sollte geschwungen und vorne spitz sein, aber den sichtbaren Zipper und die Materialien wollte ich größtenteils übernehmen. In Ermangelung von Zimtstoff wählte ich einen dunkelblauen Leinenbatist aus meinem Bestand den ich farblich passend unterfüttern wollte.

Also die Idee war gut, und dass sich das Kunstleder beim Absteppen ein wenig verzogen hat sieht man jetzt auch nicht auf den ersten Blick, aber… Wir werden keine Freunde. Der Bund ist zu weit geworden weshalb der Rock total nervig rutscht, die Länge gefällt mir irgendwie auch nicht so richtig und mein Batist fällt bei weitem nicht so schön wie Zimti. Ändern wäre eine ganze Menge Arbeit, das werd ich wohl nicht tun. Ich werd den Rock ausser Sichtweite lagern und irgendwann vermutlich den Reißverschluss und die Spitzenborte am Unterrock abtrennen und den Rest entsorgen. Passiert.

Immerhin, das Shirt was ich da anhabe ist auch neulich genäht. Der Stoff lag seit letztem Sommer. Mit dem Plan ein ganz simples Modell „T“ zu werden. Hab ich mal schnell gemacht. Einen schwarzer BH drunter und es gibt nichts dran zu meckern.

Just a dream I wish that I could tell you

7. Februar 2013 (15:32 h) – Tags: , , ,

Musik: Machine Head - Descend The Shades Of Night 

Eigentlich hatte ich vor, heute zum Friseur zu gehen. Aber ich habe nicht nur keine Lust dazu, sondern auch Angst, dass der Friseur meine Ansage „Einen Zentimeter abschneiden, bitte!“ in Friseur-Zentimeter umrechnet und ich dann sechs Zentimeter opfern muss. Ich geh in zwei Wochen, dann lohnt es sich wenigstens richtig.

Anstätten habe ich mich heute an die Nähmaschine gesetzt. Das fehlt mir zwischenzeitlich richtig. Handarbeit ist doch irgendwie Therapie.

Dienstag hatte ich auf dem Türkenmarkt einen hübschen Patchworkstoff und sechs Meter Borte gekauft, daraus habe ich heute fix ein schön großes Halstuch genäht, das ich einer Bekannten zum Geburtstag schenken will. Halstücher verschenke ich gerne. Macht Spaß, nicht übermäßig viel Arbeit und passt irgendwie immer.

Projekt zwei betraf das Bandshirt, das ich neulich im Internet gekauft hatte. Ich besaß nämlich noch gar nichts von Blind Guardian. Und das konnte nicht angehen. Ich wollte ein Motiv mit Drachen, glücklicherweise gibt es auch kaum Guardianshirts ohne Drachen. Weil es im Sale war fiel meine Wahl dann auf ein Longsleeve mit Ärmeldruck und einem Drachen, der einen Wacken- Stierschädel hält. Passt. Gab es aber nur noch in großen Größen. Wird passend gemacht.

Das hier, haha, war die ursprüngliche Form. Voll das Schlafanzugoberteil. Die Ärmel haben auch eine unmögliche Form und die Schulternaht hängt mittig auf dem Oberarm. Dafür ist es schön lang und der Ausschnitt auch weit genug.

Ich habe also erstmal die Ärmel rausgetrennt und das Mittelteil figurfreundlicher umgeformt. Dafür habe ich auf bereits erprobte Shirtschnittteile zurückgegriffen. Modell „T“ to the rescue! Dann nahm ich mir die Ärmel vor. Hm. Die waren für sich genommen nicht sehr lang, würde ich die Schulternaht dahin versetzen wo sie hingehört reichten die Ärmel nichtmal bis zum Handgelenk. Doof. Außerdem war der Ärmel mit dem Schriftzug zwei Zentimeter länger als der Andere. Muss man auch nicht verstehen.

Ich konnte die Ärmel wegen des Schriftzuges aber weder kürzen noch austauschen. Beholfen habe ich mir dann, indem ich unten an den Saum eine Manschette rangesetzt habe. Dafür konnte ich die Ärmel eines Metallica-Shirts verwenden, was mir mal ein Kumpel gegeben hat damit ich daraus einen Kissenbezug für sein liebstes Schnuffelkissen nähe. Die hatten außerdem den Vorteil, dass sie schon gesäumt waren. Damit es wenigstens ein bisschen gewollt aussieht habe ich die Manschetten mit Daumenloch gearbeitet und mit einer sichtbaren Flatlocknaht angesetzt.

Weil keine Säume gemacht werden mussten war das Shirt dann recht schnell wieder zusammen. Und so viel schöner.

Es reicht immernoch bis fast über den Hintern, aber jetzt ist es ein Mädchenshirt. Mit Taille und so. Meine recht radikale Verschmälerung hat zum Glück nichts vom Motiv gefressen (Dass sich der Schriftzug seitlich von der Brust so einknittert finde ich okay. Jeder weiß wie die Band heißt.). Ich hatte darauf spekuliert, dass für alle Shirtgrößen die gleichen Siebdruck-Siebe verwendet werden, der Druck also immer gleich groß ist. So kann man dann auch aus einer XL eine M machen. Meine neuen Ärmel mag ich auch total, die haben genau die richtige Weite und sind so schön lang.

Die angesetzte Manschette hat nicht ganz genau den gleichen Schwarzton, das wird sich nach ein paar Wäschen aber wohl angeglichen haben. Ansonsten fällt die Naht erstaunlich wenig auf und überlange Ärmel mit Daumenloch sind sowieso mein Liebstes. Erfolg!

Statistiken beschönigen

20. Dezember 2012 (16:01 h) – Tags: , ,

Musik: Hammerfall - Hero's Return 

Ich hab in letzter Zeit einige Sachen genäht (und gestrickt) die ich nicht fotografiert und gebloggt habe. Bei den Teilen die ich verschenkt habe ist das nicht nachzuholen, aber immerhin zwei Stücke hab ich heute mal auf die Schnelle über meine Büste geworfen.

Hier habe ich aus dem Baumwollbatist den ich im September auf dem Türkenmarkt gekauft hatte ein Halstuch genäht. Das ging wirklich fix, ich habe die Kanten mit dem Rollsaumfuß umgenäht und musste dann lediglich die Ecken von Hand machen. Ein bisschen blöd ist, dass ich vor der Verarbeitung nicht nachgemessen sondern einfach die Schnittkanten gerade gerissen und dann den gesamten Stoff verarbeitet habe. So ist das Tuch nicht quadratisch und die Dreieckszipfel hängen vorne nicht übereinander. Ist nicht sooo schlimm, werde ich aber in Zukunft vermutlich drauf achten.

Und dieser Stoff stammt vom gleichen Beutezug am Maybachufer. Schöner weicher Rippjersey der auch noch in currygelb in meinem Stoffregal liegt. Aus dem grünen habe ich dieses recht simple Longsleeve genäht. Der klassische Modell „T“-Schnitt, nur beim Ausschnitt habe ich mal was Neues ausprobiert. Das ist ein Bateau-Ausschnitt der zu den Schultern hin überlappt und dort mit Ringdrückern geschlossen wird. Im Prinzip wie ein Strampler für Kleinkinder *g*

Ich mag sowohl Halstuch als auch Shirt sehr gerne und trage sie regelmäßig. Gut, inzwischen ist mehr Schal- als Halstuchwetter, aber das Shirt kommt unter Pullis noch oft zum Einsatz. Ich finde die Farbe zu meinen kupferfarbenen Haaren ganz toll und auf die Ringdrücker stehe ich sowieso. Außerdem mag ich den dezenten Anklang an Schulterklappen den diese Ausschnittvariante hat.

So, und damit habe ich noch zwei Projekte gezeigt die nun auch auf meinen Jahresrückblick erscheinen dürfen. *g*

Gleich kommt der Astronaut im Barockzimmer!

24. Juli 2012 (11:42 h) – Tags: , , ,

Musik: Mein Hirn spielt Machine Head auf Dauerschleife. 

So, hier sind sie nun, meine Batikshirts. Es hat sich doch ziemlich viel Farbe rausgespült und ich habe ein wenig Bedenken, die in die Waschmaschine zu schmeißen. Das Violett hat kaum gegriffen, das hatte ich schon beim Färben befürchtet, die Farbe hatte sich nicht richtig aufgelöst und krümelte nur so vor sich hin. Es ärgert mich auch, dass der Farbton, den ich unter dem Namen „Karminrot“ gekauft habe, ein veritables Pink aber kein Rot geworden ist.

Nagut, egal. Es ist bunt und regenbogen. Mehr muss auch nicht.

Die Spirale ist okay, aber nicht perfekt geworden. Gerade vorne. Das weckt meinen Ehrgeiz und ich fürchte, ich muss die Technik nochmal verwenden. Trotzdem mag ich es. Ganz niedlich, wie sich am Saum nochmal ein wenig Orange reinschleicht. Und es sind so gut wie gar keine weißen Flecken geblieben. Die Farben habe ich also gut in den Stoff gebracht.

Das ist auch toll geworden. Die weißen Flecken machen einen schönen Effekt und ich bin überrascht, wie wenig die nicht mitgefärbten Nähte auffallen.

Da ich von jeder Farbe noch etwa die Hälfte habe, werde ich in Zukunft bestimmt noch mehr Batik machen. Ich vergebe schonmal einen entsprechenden Tag für den Blog.

(Der fragwürdige Titel bezieht sich auf die Viertelstunde über die Leinwand flashender Farben, mit denen Stanley Kubrick in „A Space Odyssey“ Daves Reise in die Sphäre der höheren Wesen darstellt. Manchmal geht es mit mir durch.)