Ich habe den Lampenschirm fertig gemacht. Inklusive Perlenstickerei auf dem Stoff. Erstmal kam ja noch die untere Perlfransenborte dran. Da habe ich dann noch eine goldfarbene Posamentenborte und eine irisierend-pinkfarbene Paillettenborte dazugenäht. Wobei, die Paillettenborte habe ich geklebt. Ging schneller und ich wollte auf den Pailletten keine sichtbaren Stiche. Heute nun habe ich dann noch die Blütenmotive auf dem Stoff mit Pailletten und Perlen bestickt. Insgesamt 18 Blüten mit drei verschiedneen Kombinationen von Glitzerkram. Nun ist der Lampenschirm also fertig. Einmal im Ganzen:  Einmal der untere Rand:  Der obere Rand:  Und die Stickerei auf dem Stoff:  Leider sind die Bilder ein wenig überbelichtet und man erkennt nicht die ganze Pracht der Holopailletten. Den wunderbaren Wandbehang im Hintergrund hat mir übrigens Natron aus Amsterdam mitgebracht. Jetzt sollte ich noch einen Bezug für das kleine Kissen nähen. Den Bezug für den Papasan habe ich ausgelagert, da warte ich gespannt was es wird. Den Loggiaboden wollte ich auch noch neu gestalten. Mal gucken ob ich das wirklich mache. Labels: loggia
Die obere Perlborte hab ich dann fertig gestickt. Sogar zwei Zentimeter zu viel. Sie besteht aus Roccailles, weißen Stabperlen, verschiedenen Indianer- und Facettperlen, goldfarbenen Holo- und Ringpailletten sowie grünen Blütenpailletten. Alles mit rotem Faden auf schlammfarbenes Satinband gestickt.  Auf dem Bild ist die Borte noch nicht ganz fertig. Sie ging dann noch in die zweite Runde und ich habe an jede Ringpaillette noch mal einen paar Perlen gehängt. Da war ja noch ein zweites Loch ;) An die Lampe genäht habe ich die Borte auch schon. Und dazu die goldfarbene Troddelborte. Das war nicht so leicht weil man ja relativ viele Schichten mit einem mal durchstechen musste, aber durchaus zu schaffen. Auch wenn meine Fingerkuppen jetzt wieder ganz ruiniert sind.   Ich überlege auf den Stoff noch Cluster von grünen und holo-goldenen Blütenpailletten zu sticken. Nur damit ich nach Fertigstellung der Lampe nicht in ein ganz tiefes Loch der Langeweile falle... Labels: loggia
So, heute hab ich mal an der Lampe weiter gearbeitet. Erstmal habe ich den Saristoff in entsprechender Breite zugeschnitten und versäubert. Das wäre jetzt schonmal ein schöner Schal ;)  Dann habe ich den Schal zu einem Ring zusammengenäht und über die Lampe gezogen. In Handstichen habe ich dann erstmal die untere Kante passgenau auf den alten Bezug genäht. Dann habe ich den Stoff an der oberen Kante in gleichmäßige Falten gelegt und ebenfalls per Hand angenäht. Soweit ist der Schirm also neu bezogen.  Jetzt kriegt er noch seine Dosis Kitsch. Dazu habe ich erstmal die Perlfransenborte für den unteren Rand fertig gestickt. Und dann habe ich *irre kicher* eine neue Perlfransenborte angefangen! Irgendwas stimmt mit mir nicht, ich gehe total in diesen stupiden Sysiphosarbeiten auf. So sieht die Borte für den oberen Rand aus (unten Mitte) und inzwischen ist sie auch schon fast fertig.  Labels: loggia
Im Dunkeln siehts so aus. Gefällt mir recht gut.  Ich denke ich werd das mit dem Bezug dann so machen. Mal gucken wann ich dazu komme. Labels: loggia
Spontan würde ich sagen: Eher selten. Ed Hardy wäre ein Beispiel für too much. Hm. Und wie siehts mit meiner Lampe aus? Ich habe grade einen Test gemacht was das Beziehen des Lampenschirms angeht. Ich wollte den Stoff in Falten legen um ein bischen Volumen und was "Weiches" in die Lampe zu bringen. Das habe ich mal ausprobiert. So sieht es aus wenn man noch ein bischen vom Chichi dazusteckt.  Was halten wir davon? Ich bin unsicher. Ich kann nichtmal sagen was mich nun stört. Es *soll* ja Kitsch werden. Vielleicht ist der Schirm mit den Falten zu "Oma". Aber eigentlich fände ich das nicht schlecht, das trüge ja nur zum zugerüschten Gesamteindruck bei. Hm, vielleicht gefällts mir besser wenn ich den Stoff so drapiere, dass der Farbverlauf nicht an einem Rand ist sondern mittig ein pinkfarbener Bereich liegt, oben und unten gesäumt von orange, so soll es schlussendlich nämlich sein.  So sieht die Lampe im Ganzen aus. Ich glaube wenn ich da noch mehr goldene und Paillettenborte sowie am oberen Rand auch Perlfransen anbringe dann wirds schon gut aussehen. Mal gucken wies heute Abend wirkt wenn man die Lampe dann einschaltet. Labels: loggia
Das Schicksal meinte es heute gut mit mir und gab mir den Tag frei, so dass ich bei allerbestem Sommerwetter zum Markt radeln konnte. Dort habe ich auch wider Erwarten gleich einen Stoff für Wohnzimmervorhänge (gegen die übermäßige Wärmeentwicklung bei allerbestem Sommerwetter) gefunden und darüberhinaus wundervolle Borten, Pailletten und Saristoffe für die Loggia. Dieser hier soll der Bezug für den Lampenschirm werden:  Aus einem blau-grün-tonigen mit Blütendruck und goldfarbenen Pailletten habe ich gleich den Wandbehang für die Loggia gezaubert. Oben und unten habe ich Kanthölzer eingezogen und die obere Naht noch mit goldener Troddelborte verdeckt. Gelernt habe ich, dass der Saristoff nur von der Rückseite zu bügeln ist. Die gefühlte Hälfte der goldfarbenen Pailletten klebt noch unter meinem Bügeleisen wo sie sich zweifelsohne wieder loseisen wird um zukünftige Projekte zu verschönern. So siehts aus:  Ich habe der Preisstaffelung des Sarihändlers wegen noch einen weiteren Meter Saristoff mitgenommen, weiß aber noch nicht wo und ob der in der Loggia zum Einsatz kommen wird. Aber so schöne Stoffe kann man immer gebrauchen.  Labels: loggia
Manchmal braucht man stupide, repetitive Handarbeiten. Heute zum Beispiel. Ich will meine Loggia umgestalten und habe mich für ein vage orientalisch-gypsy-kitsch-Thema entschieden. Wenn ich das Projekt durchziehe wird es viele verschiedene Teilprojekte beinhalten (Sesselbezug, Wandbehang, Bodengestaltung..). Angefangen habe ich erstmal mit der Neugestaltung einer Stehlampe. Deren Schirm ist etwas lädiert. Also will ich ihn mit Stoff beziehen und allerhand Chichi randömmeln: Spitzenborte, goldene Zackenlitze, Perlfransen, sowas in der Art. Könnte ich alles auf dem Markt kaufen. Aber es ist Wochenende und ich komme momentan unter der Woche auch nicht dazu auf den Markt zu fahren. Also mache ich die Perlfransenborte mal eben selbst. Eine Sysiphosarbeit die wirklich glücklich macht. All die Schätze die ich genetisch bedingt horten muss dürfen ans Tageslicht und werden zu einer superkischigen Perlfransenborte. Version eins:  Roccailles in opak und mit Effekt, dazu verschiedene Facettperlen, Aluminium-Münzen und silberfarbene Perlenbugger mit rotem Garn an rosafarbenes Satinband genäht. Das hat anderthalb Tage gedauert. War aber noch nicht kitschig genug. Mir fehlte zu dem folkloristischen noch ein gewisser Ostblock-Kitsch. Also habe ich eine zweite Runde dazugestickt, diesmal mit irisierenden Indianerperlen, Stabperlen und verschiedenen Effektpailletten (Holo-Blätter!).  That's more like it! Provisorisch angepinnt siehts so aus.  Dabei habe ich festgestellt dass die 143 cm Borte die ich da gestickt habe interessanterweise doch nicht ganz um den Lampenschirm reichen. Beim Sticken ist das Satinband um gute 10 cm geschrumpft. Also muss ich nochmal ran. Aber nicht heute. Labels: loggia
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